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Voxeljet-Aktie – Deutsche Firma für 3D-Drucker sorgt für Nervenkitzel an der Börse in New York

Logo Voxeljet AGDer Börsengang des bayrischen Unternehmens Voxeljet wurde von Analysten aber auch Technikliebhabern mit Spannung erwartet. Die Voxeljet AG geht als erstes deutsches Unternehmen zur Herstellung von 3D-Druckern und Dienstleistungen zum 3D-Druck an die Börse. Nicht etwa in Deutschland, sondern in New York. Nach nur wenigen Tagen bleibt zu resümieren: Champus, Porsche, Nervenkitzel: Die Voxeljet-Aktie ist nichts für schwache Nerven.

Die Aktie der Voxeljet AG, einem Unternehmen spezialisiert auf 3D-Drucker aus Bayern, ist wahrhaftig nichts für schwache Nerven. Bereits am ersten Handelstag schoss die Voxeljet-Aktie um mehr als 100 Prozent in die Höhe. Auch am zweiten Handelstag lies die Aktie keine Chance für Zweifler und Pessimisten: ein weitere Kursanstieg von 30%! „Ein Einstand nach Maß“ lies deraktionar.de verlauten. Unübertrieben rissen sich die Anleger der New Yorker Börse um die Voxeljet-Aktie. Nicht zuletzt aus dem Grund, dass das Wertpapier bei 143 Dollar platziert wurde – verhältnismäßig günstig im Vergleich zu der wachsenden Popularität der 3D-Drucker und Marktprognosen für 2014.

Alle nennenswerten Wettbewerber kommen aus den USA. Hier sind 3D-Drucker ein großes Thema. Unternehmen mit Schwerpunkt auf 3D-Druck zählen zu den TOP-Performern im laufenden Jahr (tagesspiegel.de)

6,5 Millionen Voxeljet-Aktien zum Börsengang ausgegeben

Der Hype um die 3D-Drucker scheint nun auch die Aktionäre und Anleger langsam zu erreichen. Profiteur dieses Hypes ist ganz klar Voxeljet. Allein am ersten Handelstag zum Börsengang hat das bayrische Unternehmen 6,5 Millionen Aktien verkauft – zu einem Kurs von 13 Dollar! Experten schätzen den Netto-Erlös aus dem IPO auf 64,5 Millionen Dollar.

Warum Voxeljet nicht an die deutsche Börse gegangen sei, sondern nach Amerika, wird gefragt? Die Verantwortlichen antworten das alle nennenswerten Wettbewerber aus den USA kommen. Hier sind 3D-Drucker bereits ein großes Thema. Aktien von Unternehmen wie 3D-Systems und Stratasys zählen zu den TOP-Performern im laufenden Jahr. Einige Anleihen haben ihren Wert seit Anfang des Jahres sogar verdoppelt. Schade für die deutsche Börse – hier würde man sich einen solchen Start eines IPOs seit langem mal wieder wünschen.

Aktienkurs Voxeljet-Aktie 1.Woche
Nervenkitzel pur für Anleger der Voxeljet-Aktie. Nach weniger als einer Woche ist die Voxeljet-Aktie zwischenzeitlich um weit über 100% gestiegen. Aktuell sinkt der Wert der Aktie. Das hat aber nichts zu heißen: Auf eine erlebnissreiche Berg- und Talfahrt müssen sich Anleger in Voxeljet wohl auch zukünftig erst einmal einstellen [Screenshot // boersennews.de].
Kurz nach Börsengang wollte sich am Montag noch niemand von Voxeljet zu den beeindruckenden Ereignissen äußern. Bis heute ist allerdings bekannt, dass das Unternehmen plane das Geld in die Expansion zu investieren. Interessierte Anleger sollten bei einem jetzigen Einstieg allerdings aufpassen: Bei der höhe des Börsenwertes von 383 Millionen Dollar im Vergleich zu dem relativ geringen Jahresumsatz von ca. 11 Mio. Dollar – viel Geld also für das Unternehmen – ist ein Einstieg zum jetzigen Zeitpunkt für Liebhaber von Aktien bis maximal mittleres Risiko eher nicht empfehlenswert. Risiko-Junkees kommen mit der Voxeljet-Aktie allergins auf ihre Kosten und finden hier zukünftig sicherlich reichlich Nervenkitzel.

Voxeljet – ein Unternehmen mit Vorbildcharakter

Die Voxeljet AG wurde 1999 als kleines Start-up Unternehmen in der Nähe von Augsburg gegründet, damals noch unter dem Namen Generis GmbH. Heute beschäftigt Voxeljet knapp 70 Mitarbeiter. Nach dem erfolgreichen Börsengang dürften noch weitere hinzukommen. Selbst beschreibt sich das Unternehmen auf seiner Website als „ein führender Hersteller industrietauglicher 3D-Drucksysteme„. Außerdem betreibt Voxeljet eines der größten Dienstleistungszentren für 3D-Druck in Europa und stellt bietet dort die „On demand-Fertigung“ von Formen und Modellen in Metallguss an.

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