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6K Additive und US-Army kooperieren bei Entwicklung von 3D-Druck-Hochleistungsmetallpulvern

Einbindung von 6K Additive in die US-Army: 6K Additive, eine Abteilung von 6K Inc., hat in einer Pressemitteilung bekanntgegeben, dass sie vom Army Contracting Command einen 5-jährigen Blanket Purchase Agreement (BPA) erhalten hat. Diese Vereinbarung unterstützt die Forschungs- und Entwicklungsinitiativen im Bereich Waffen bei der US Army Development Command (DEVCOM) und deckt zusätzlichen Bedarf bei der additiven Herstellung von Prototypen und Kleinserienfertigung ab.

Stärkung der nationalen Sicherheit

Lieutenant Colonel Peter J. Stambersk
Lieutenant Colonel Peter J. Stambersky (Bild © 6K Additive)

Die Zusammenarbeit zwischen 6K Additive und der US-Army fokussiert auf die Bereitstellung kritischer Materialien für den 3D-Druck, die direkt aus den USA stammen. Dies soll die nationale Sicherheit stärken und gleichzeitig die Waffenentwicklung aus inländischen Rohstoffen vorantreiben. Das BPA kann von Einrichtungen an verschiedenen Standorten, einschließlich Picatinny Arsenal in NJ und Benet Labs in NY, genutzt werden.

Umwandlung von Schrott in hochwertiges Metallpulver

6K Additive wird Metallpulver mit Hilfe ihres eigenen UniMelt®-Verfahrens produzieren. Dieses Verfahren ermöglicht es, Schrott und gebrauchte Pulver in hochwertige Metallpulver für die additive Fertigung umzuwandeln. Das Unternehmen wird somit Zugang zu einer breiten Palette strategisch wichtiger Metalle und Legierungen wie Nickel und Titan gewähren können.

Lieutenant Colonel Peter J. Stambersky, Direktor für Bundesangelegenheiten bei 6K, sagt dazu:

„Diese Vereinbarung verschafft der US Army DEVCOM Zugang zu kritischen Materialien für additive Fertigung, die direkt aus den USA stammen. Dies etabliert 6K Additive weiterhin als vertrauenswürdigen Partner.“

Vorteile für das US-Verteidigungsministerium

Die Zusammenarbeit wird dem US-Verteidigungsministerium mehrere Vorteile bringen, darunter die Reduzierung des Risikos von Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten und die Beschleunigung der Entwicklung und Einführung fortschrittlicher additive Fertigungsverfahren. Außerdem ermöglicht die Nutzung bereits zertifizierter Schrotte als Rohmaterial eine erhebliche Kostenreduktion bei gleichzeitiger Sicherstellung der Qualität.

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