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Freiberg: Einsatzbereiche von Robotik und 3D-Druck in Gießereien

Forscher und Studenten der Technischen Universität Bergakademie Freiberg in Sachsen untersuchen die Einsatzmöglichkeiten der 3D-Drucker in klassischen Gießereien. Seit dem Frühjahr wird dafür in einer Schmiedeberger Gießerei die Praxis erprobt.

In Gießereien könnten Roboter und 3D-Drucker in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, weshalb deren Einsatzmöglichkeiten nun erforscht werden. Die TU Bergakademie Freiberg beginnt diesen Monat mit der Erforschung der Robotik und dem 3D-Druck von Modellen. Zusammen mit einer Schmiedeberger Gießerei wurde die Roboter-Lernfabrik gegründet.

Foto Axel Rien

Ein mit 3D-Druck gefertigter Kern wird in der Qualiätskontrolle von einem Mitarbeiter der Schmiedeberger Giesserei GmbH geprüft (Bild © von: technice-online.de).

Die Roboter sind nach Angaben des Geschäftsführers Andreas Mannschatz die ideale Lösung, um wettbewerbsfähig zu bleiben, wie die Seite technia-online.ch berichtet. Von den Robotern werden vor allem monotone und schwere Arbeiten übernommen, wodurch sich die Fehler in der Fertigung reduzieren. Die Aufgabengebiete der Mitarbeiter werden sich wegen des starken Automatisierungsgrades verändern. Das Aufgabenspektrum wechselt von der reinen Metallurgie zu computergestützten Aufgaben.

Nach Angaben von Prof. Dr. Ing. Gotthard Wolf von der TU Bergakademie Freiberg ist die Schmiedeberger Giesserei optimal für das Forschungsprojekt geeignet, da sie eine hochautomatisierte Serienfertigung einsetzt. An dem Projekt sind weitere Giessereien aus der Region beteiligt und der Projektstart erfolgte im Frühjahr 2015. Im Verlauf des Oktober werden die Roboter ihren Testbetrieb aufnehmen.

Der 3D-Druck ist der zweite Forschungsbereich. Zur Herstellung von Prototypen werden 3D-Drucker seit ein paar Jahren von Seriengiessereien eingesetzt. Jedoch rentiert sich die Anschaffung eines 3D-Druckers einer Kundengiesserei wie Schmiedeberg noch nicht, weil sich die Investitionskosten wegen der geringen Losgrößen nicht amotisieren.

Es werden allerdings Kerne aus dem 3D-Druck von Schmiedeberg seit dem letzten Jahr zugekauft. Zur Zeit wird vom Giesserei-Institut der Hochschule analysiert, wie die 3D-Druck-Technologie kosteneffizient zur Kleinserien-Fertigung eingesetzt werden könnte. Im Jahr 2018 möchte die Schmiedeberger Giesserei damit starten Modellkerne mit einem 3D-Drucker zu fertigen.

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