Gefahr an Flughäfen:

Abgeordneter fordert Wiederaufnahme von Gesetz gegen 3D-Druckwaffen

Steve Israel ist demokratischer Abgeordneter und besorgt über die mangelnde Sicherheitskontrollen an Flughäfen. Viele Agenten waren nicht in der Lage einfache Feuerwaffen zu entdecken – was dann passiert, wenn man es erst mit 3D-Druckwaffen zu tun hat, mag er sich nicht ausdenken.

Dort, wo die Geburtsstunde der 3D-Drucktechnologie begann, dort sorgt sie jetzt für Angst unter der Bevölkerung. In den Vereinigten Staaten, wo alles begann, fangen Politiker und Sicherheitsleute an sich um den Einsatz von Waffen aus dem 3D-Drucker zu sorgen. Ein Anfang wurde gemacht, der diese Waffen verbieten soll, wie der Fall von Cody Wilson zeigt – doch das reicht bei Weitem nicht mehr aus.

„67 von 70 Agenten schafften es Waffenteile aus dem 3D-Drucker  durch die Sicherheitskontrolle des Flughafens zu schmuggeln.“

Die Ergebnisse einer kürzlich durchgeführten Testreihe zu den Sicherheitsvorkehrungen am amerikanischen Flughafen La Guardia, die vom US-Department durchgeführt wurden, zeigen die ganze Wahrheit: 67 von 70 inkognito arbeitenden Agenten waren in der Lage Waffen oder Einzelteile durch die Sicherheitskontrolle des Flughafens zu schmuggeln. Aufgrund dieser katastrophalen Ergebnisse und dem Wirbel um Waffenliebhaber Wilson, hat der Abgeordnete Steven Israel den Kongress gefordert sich dem Gesetzesentwurf zu Unentdeckten Feuerwaffen an Flughäfen (Undetectable Firearms Modernization Act)  erneut zu widmen. Bereits im April 2013 hatte Israel auf die Gefahren und den benötigten Vorkehrungen aufmerksam gemacht, doch das Gesetz traf im Kongress auf keine Zustimmung. 

Eine einfache 3D-Waffe wie diese besitzt zu wenig Metall um von Detektoren entdeckt zu werden (Foto: © 3dprint.com)
Eine einfache 3D-Waffe wie diese besitzt zu wenig Metall um von Detektoren entdeckt zu werden (Foto: © 3dprint.com)

Der Entwurf besagt, dass zukünftig jede neu produzierte Feuerwaffe in den Staaten mindestens eine zentrale Metallkomponente besitzen muss, sodass sie mit einfachen Metalldetektoren gefunden werden können. In der Vergangenheit war es lediglich nötig, dass nur ein bestimmter Anteil einer Waffe aus Metall besteht, was aber dazu führt, dass einzelne Komponente, sei es die Munition oder der Auslöser, einfach separat eingeschmuggelt werden konnten. Was das mit 3D-Druck zu tun hat ist demnach ganz einfach: Waffen, die aus Plastik oder anderen Nicht-Metallen gebaut werden könnten gar nicht erst entdeckt werden.

Was die Menschen in den Vereinigten Staaten große Angst macht ist die Möglichkeit ungehindert mit Waffen an Bord gelangen zu können. 3D-Druckmaterialien können mit einfachen Metalldetektoren nicht entdeckt werden und was das neue Gesetz zu der Produktion von Waffen bringen soll, ist im Moment noch fraglich. Mit allen Möglichkeiten, die ein einfacher 3D-Druckbesitzer heutzutage hat wird es schwer werden 3D-Druckwaffen komplett zu verbannen.

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