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Der Fall Cody Wilson: US-Bürger dürfen Meinung zu Verbot von 3D-Druckwaffen abgeben

Der Aufruhr um Waffenliebhaber Cody Wilson will einfach kein Ende nehmen. Nun können US-Bürger ihre Meinungen zu der Verbannung der 3D-Druckwaffe aus dem Internet abgeben. Könnte das den Verlauf des Prozesses beeinflussen?

Kein 3D-Projekt hat bisher für so viel Aufsehen gesorgt, wie der Fall der 3D-Druckwaffe „Liberator“.  Kein Mandant hat bisher für so viel Kopfzerbrechen gesorgt, wie der Erfinder der Waffe Cody Wilson, dessen Anwälte in einem Prozess sein „Recht auf Redefreiheit“ vehement verteidigen nachdem die US-Regierung die Verbreitung der 3D-Waffe verboten hatte. Nach langem hin und her sowie dem nicht Vorankommen der Regierung könnte ein Gesetz die Waffe endgültig aus dem Internet verbannen. Oder nicht?

Test 3D-Waffe

Cody Wilson 2013 beim ersten Test seiner 3D-Druckwaffe (Foto: © Defense Distributed)

Seit nun mehr zwei Jahren leisten sich Hobby-Maker und Waffenliebhaber Cody Wilson und die US-Regierung einen erbitterten Kampf. Wilson hatte im Mai dieses Jahres die Geduld verloren, nachdem man die Verbreitung der Anleitung zum Bau einer eigenen 3D-Druckwaffe im Netz verboten hatte, sodass ihm nichts anderes übrig blieb als seine Regierung zu verklagen.

Der US-Online-Nachrichtenseite Fox News.com verriet Wilson es sei Obamas Weg die Kommunikation über Waffen im Internet zu kontrollieren, mehr noch, da es sich um einen „Export von Dateien“ zwischen einzelnen Nutzern handele, würde die Redefreiheit damit nicht verletzt werden. Dies sei aber laut Wilson surreal und keinesfalls rechtens.

3D-Druck-Waffe

Das endgültige Aus für die 3D-Waffe? (Foto: © Cody Wilson)

Im vergangenen Monat hatte die US-Regierung den Verbot gegen den Bau von 3D-Waffen bekanntgegeben, doch bisher ist nichts dabei rausgekommen. Lediglich versuchen unterschiedliche Kongressmitglieder ihre Entscheidungen zu rechtfertigen, so wie Steve Israel und Alan Gottlieb. Ersterer ist gegen den Gebrauch und die Verbreitung selbstgebauter Waffen aus dem 3D-Drucker, während Gottlieb die Meinung vertritt, dass die Defense Distributed, die wohl größte open-source Design-Waffenorganisation der USA, dafür bestraft werde „die Menschen über 3D-Waffen zu erziehen“.

Jetzt dürfen sich aber nicht nur Kongressmitglieder dazu äußern, sondern auch das Volk: Bis zum 3. August können US-Bürger vie E-Mail ihre Kommentare zum Fall Cody Wilson an die Regierung schreiben und eventuell den weitergehenden Prozess beeinflussen. Was auch immer am Ende herauskommen mag, die US-Regierung hat, bis auf die Revision verschiedener Gesetze zum Thema Waffen, noch nichts erreichen können.

Was sagt ihr dazu? Hinterlasst Eure Kommentare oder diskutiert mit uns darüber auf unserer Facebook-Seite.

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