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Biobasierte Kunststoffe: Abschlussveranstaltung des Projekts BioFabNet zum Thema „Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck“

Das Programm BioFabNet hat zum Thema „Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck“ Möglichkeiten geboten, biobasierten Kunststoffe auszuprobieren. In wie weit Forschungen der Bioökonomie dazu beitragen können, mit Einsatz von Biobasierten Kunststoffen in der additiven Fertigung aktiv zum Umweltschutz beizutragen, wurde ebenfalls untersucht.

Viele Menschen sind von den Möglichkeiten des 3D-Drucks begeistert. Das machte sich auch das Programm BioFabNet, welches durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegt wurde, zunutze. Egal, ob es sich bei den Besitzern der 3D-Drucker um Privatpersonen oder Unternehmen handelte, alle konnten unter dem Thema „Biobasierte Kunststoffe für den 3D-Druck“ die biobasierten Kunststoffe erproben. Insgesamt gaben etwa 70 Tester ihr Urteil ab. Ein weiteres Ziel des BioFabNet war es, die Bioökonomie einem umfangreicheren Personenkreis näherzubringen.

Worum genau geht es bei dem Projekt? Bislang werden für den 3D-Druck meist Kunststoffe auf Erdölbasis als Filamente eingesetzt. Die Kunststoff-Pellets müssen dafür eingeschmolzen und Schicht für Schicht aufgetragen werden. Bei dieser 3D-Schmelzbeschichtung spricht man auch vom Fused Deposition Modeling (FDM). Mittlerweile wurde herausgefunden, dass eine solche Verarbeitung auch mit Polymilchsäuren (PLA) möglich ist, welche sich unter anderem aus Zucker oder Mais gewinnen lassen. Weitere Vorteile der Polymilchsäuren sind die Möglichkeit des Recyclings und ihre biologische Abbaubarkeit. Den Polymilchsäuren wurden noch weitere Stoffe beigemischt, so dass die Tester mehrere Rezepturen überprüfen konnten. Im Kern geht es als auch um den Umweltschutz bei 3D-Druck.

Beteiligte des BioFabNet sind neben dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, welches auch die Finanzierung sicherstellte, die BIOPRO Baden-Württemberg GmbH, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) sowie das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart. Gefördert wurde das Projekt über eine Laufzeit von zwei Jahren. Es ist Teil der Maßnahme BioIndustrie 2021.

Einladung zur Abschlussveranstaltung

Wer sich für die zukünftigen Möglichkeiten der Bioökonomie interessiert, den läd BioFabNet zur Abschlussveranstaltung des Projektes ein. Diese findet am 01. Dezember 2015 im Stuttgarter InteriorPark Store für nachhaltiges Design statt. In zwei Kurzvorträgen sollen nicht nur das Projekt BioFabNet, sondern auch die Themenbereiche Bioökonomie, Biokunststoffe sowie additive Fertigung vorgestellt werden.

Weiterhin ist ein Impulsvertrag durch Arndt Pechstein vom Biomicicry Germany e. V. geplant. Neben der Teilnahme an interessanten Vorträgen bietet sich auch die Möglichkeit zum Austausch mit weiteren Teilnehmern der Veranstaltung, aber auch mit Referenten und Partnern der BioFabNet. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 30. November 2015 auf der Webseite von BIOPRO möglich.

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