Das US-amerikanische 3D-Druck-Unternehmen und Hersteller für Metall-3D-Drucker Desktop Metal baut 12 % seines Personals in den USA ab und konsolidiert seine Unternehmensstandorte weltweit. Dadurch soll die Betriebsstruktur vereinfacht und Ausgaben gesenkt werden. Mit dieser strategischen Integrations- und Kostenoptimierungsinitiative richtet Desktop Metal seine operative Struktur und das erworbene Markenportfolio neu aus.

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Das 3D-Druck-Unternehmen Desktop Metal hat in einer Pressemitteilung einen Abbau seines Personals von 12 % und einer Konsolidierung seiner Standorte weltweit angekündigt. Es möchte damit seine Betriebsstruktur vereinfachen, Ausgaben senken und ein kontinuierliches Umsatzwachstum unterstützen. Diese Schritte sollen bis zu 40 Mio. US-Dollar (38,41 Mio. Euro) an Non-GAAP-Kosteneinsparungen auf Jahresbasis bringen, 20 Mio. US-Dollar (19,21 Mio. Euro) davon noch im zweiten Halbjahr 2022. In den nächsten zwei Jahren erwartet das Unternehmen außerdem mindestens 100 Mio. US-Dollar (96,03 Mio. Euro) an Gesamtkosteneinsparungen.

Die Mitarbeiter von Desktop Metal in den USA wurden zu Beginn der Woche darüber informiert, wie sich die Entlassungen auf sie auswirken werden. Was die Entlassung von Mitarbeitern in anderen Ländern betrifft, muss Desktop Metal noch prüfen, da dies abhängig von den örtlichen behördlichen Anforderungen variiert.

Strategische Integrations- und Kostenoptimierungsinitiative

Mitarebiter Desktop Metal
Mitarbeiter von Desktop Metal in der Fertigung (Bild © Desktop Metal).

Nach mehreren strategischen Akquisitionen, die in 2021 durchgeführt wurden, folgt nun die „strategische Integrations- und Kostenoptimierungsinitiative“ von Desktop Metal. Zu den übernommenen Unternehmen gehören Aerosint, Aidro, Adaptive3D, EnvisionTec und ExOne. Die Initiative hilft Desktop Metal, seine operative Struktur und das erworbene Markenportfolio neu auszurichten, heißt es in der Pressemitteilung. Bereiche wie Engineering, Fertigung, Finanzen, Rechts- und Personalwesen sowie Kundensupport werden vollständig unter Desktop Metal konsolidiert.

Mit der Initiative will sich Desktop Metal stärker auf die Ermöglichung von Produkten und Entwicklungsprogrammen fokussieren. Kurzfristige Umsatz- und Margensteigerungen bei wachstumsstarken Anwendungen werden priorisiert. Kunden der genannten Marken und Geschäftsbereiche wie Forust und Desktop Health sollen so von verbesserter Reaktionsfähigkeit und Supportqualität profitieren.

Das 3D-Druck-Unternehmen verfügte zum Ende des ersten Quartals 2022 über 317 Mio. US-Dollar (304 Mio. Euro) an Zahlungsmitteln, Zahlungsmitteläquivalenten und kurzfristigen Anlagen auf bereinigter Basis, nachdem der Erlös aus dem Angebot von Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 115 Mio. US-Dollar (110,31 Mio. Euro) im Mai 2022 nach Abzug der Erstkäuferrabatte und Provisionen und der geschätzten Angebotskosten wirksam wurde.

Kosten

Einmalige Kündigungsvorteile und andere Verpflichtungen, die im Rahmen dieser Initiative entstehen, sollen das Unternehmen geschätzt 14 Mio. US-Dollar (13,43 Mio. Euro) kosten. Voraussichtlich 11 Mio. US-Dollar (10,55 Mio. Euro) fallen im zweiten Quartal 2022 an, die übrigen 3 Mio. US-Dollar (2,88 Mio. Euro) bis Ende 2023. 6,2 Mio. US-Dollar (5,95 Mio. Euro) werden laut einer Schätzung von Desktop Metal zu zukünftigen Barausgaben führen. Bis Ende 2023 soll die Initiative abgeschlossen sein.

Firmengründer Fulop über die Initiative

Ric Fulop, Gründer und CEO von Desktop Metal, sagte dazu:

„(..) Unsere 2021 abgeschlossenen Akquisitionen haben zu diesem Wachstum und zu unseren gesamten Marktchancen beigetragen, da wir uns zunächst darauf konzentrierten, Produkt- und Markteinführungssynergien zu nutzen. Sie haben auch unsere Kostenbasis und die globale Präsenz unserer Einrichtungen erhöht. Die Ankündigung unserer strategischen Integrations- und Kostenoptimierungsinitiative ist das Ergebnis einer umfassenden Portfolio- und Geschäftsbetriebsüberprüfung, die über alle Funktionen bei Desktop Metal hinweg durchgeführt wurde.

Wir identifizierten zuerst Möglichkeiten zur Optimierung unserer Kostenstruktur und achteten darauf, unsere Wachstumschancen aufrechtzuerhalten. Wir denken, dass unsere Initiative zur Integration des Teams uns hilft, unsere kurz- und langfristigen finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen und unseren Weg zur Rentabilität unterstützt(..).“

Videovorstellung Production System P-50 von Desktop Metal

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