Metallverarbeitung:

EOS und britische GKN-Group kooperieren beim Metall-3D-Druck mit Fokus auf die Automobilindustrie

Das deutsche 3D-Druck-Unternehmen EOS GmbH und der britische Hersteller GKN haben eine gemeinsame Partnerschaft angekündigt. GKN stellte im Anschluss daran seine Pläne für ein deutsches Werk vor, in dem Metallzusatzstoffe hergestellt werden sollen. Profitieren soll in erster Linie die Automobilindustrie.

Auf einem Treffen mit Geschäftspartnern und Kunden gaben die GKN-Group und EOS ihre Zusammenarbeit bekannt. Von der Partnerschaft zwischen GKN Powder Metallurgy und EOS soll vor allem die Automobilindustrie profitieren.

Vor Kurzem hatte EOS erst mit Audi eine Vereinbarung zur Ausrüstung und zum Prototypenbau abgeschlossen. Die GKN Aerospace Abteilung ging bereits eine Partnerschaft mit Arcam ein.

Die GKN-Gruppe ist zudem eine Zusammenarbeit mit Hoeganaes, einem bekannten Hersteller von Metallpulvern, die für die additive Fertigung geeignet sind, eingegangen. GKN Sinter Metals ist ein führender Hersteller präziser Automobilkomponenten.

Die GKN-Gruppe möchte durch die Partnerschaft mit EOS ihre Ziele in Richtung Industrie 4.0 schneller erreichen. In der Metallzusatzstoffherstellung sehen beide Unternehmen für die Automobilindustrie eine große Zukunft. Nach Angaben beider Unternehmen ist die Partnerschaft „bei der seriellen Metal AM Produktion für Anwendungen in der Automobilindustrie der nächste große Schritt in Richtung Zukunft.“ Sicher ist auch die Raum- und Luftfahrt ein interessanter Markt für beide Unternehmen. Wir wir gestern berichteten, wünschen sich vor allem Unternehmen aus der Luft- und Raumfahrt leistungsstärkere Materialien für den 3D-Metall-Druck.

Die CEO's beider Unternehmen während der Vorstellung der neuen Partnerschaft.
Dr. Hans J. Langer, Gründer und CEO von EOS (links) und Dr. Peter Oberparleiter, CEO von GKN Powder Metallurgy (rechts). (Bild: © GKN-Group)

Dr. Hans J. Langer, CEO von EOS, erläuterte, dass die Zusammenarbeit ein weiterer wichtiger Schritt sei, um „den industriellen 3D-Druck in bestehende und zukünftige Produktionslinien zu integrieren und die Vorteile der AM-Technologie für die Serienproduktion zu nutzen.“ Dr. Peter Oberparleiter, CEO bei GKN Powder Metallurgy, fügte ergänzend hinzu: “Metal AM verfügt über ein großes Potenzial, die Zukunft der industriellen Fertigung zu gestalten und diese auf ein neues Niveau zu heben. EOS und GKN werden gemeinsam diese Herausforderung annehmen. Wir wollen sicherstellen, dass immer mehr Unternehmen das Potenzial dieser innovativen Technologie erkennen und nutzen. Gleichzeitig wollen wir die Anwendungsbereiche mit neuen Werkstoffen erheblich erweitern.“

Aktuell berichten zahlreiche Medien über die Unternehmenskooperation von EOS und GKN. Ganz so neu ist diese aber scheinbar nicht. Eine Recherche von 3D-grenzenlos hat ergeben, dass „Konstruktion – Zeitschrift für Produktentwicklung und Ingenieur-Werkstoffe“ schon im November letzten Jahres von der Kooperation berichtete. Da eine Kooperation beider Unternehmen mit Sicherheit ein Gewinn für den Markt von Hochleistungsmaterialien für den industriellen 3D-Druck bedeutet, haben wir uns entschieden diese Meldung mit diesem Beitrag nachzureichen.


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