Das in den USA ansässige 3D-Druck-Unternehmen The ExOne Company und das Start-up Maxwell Motors arbeiten zusammen an einem neuen Kupfer-E-Wicklungs-Design für die Axialfluss-Elektromotoren von Maxxwell Motors. Diese kommen in Elektroautos und anderen Bereichen zum Einsatz. Eine zentrale Rolle soll das Binder Jetting-3D-Druckverfahren spielen. Wir fassen das Wichtigste zusammen.

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Das 3D-Druck-Unternehmen The ExOne Company gibt die Zusammenarbeit mit dem Start-up Maxxwell Motors bekannt. Gemeinsam wollen beide Unternehmen ein einzigartiges Kupfer-E-Wicklungs-Design für die Axialfluss-Elektromotoren von Maxxwell Motors entwickeln. Dieser soll laut einer Pressemitteilung in Elektroautos und in schwereren Nutzfahrzeugen und Industriegeräten zum Einsatz kommen. Das deutsche Start-up Additive Drives will mit 3D-Druck ebenfalls effizientere Elektromotoren herstellen.

Details zur Zusammenarbeit beider Unternehmen

Für das Vorhaben setzen die Unternehmen auf das Binder-Jetting-3D-Druckverfahren. Dabei soll ein hocheffizientes Design in Kupfer entstehen, das viele der Herausforderungen der traditionellen Fertigung beseitigt. Derzeit werden dazu einige Tests durchgeführt. Die momentan verwendeten Methoden zur Herstellung von Kupfer sind kostspielig und ineffizient, heißt es von den Unternehmen. Außerdem schränken die möglichen Designs auch die Leistung ein.

Maxwell möchte Düsenwickelbaugruppen als monolithisches Stück binden und das Wickeln, Biegen und Schweißen einzelner Teile dabei vermeiden. Mit dem Binder Jetting-3D-Druckverfahren sind weniger Fertigungsschritte nötig und es wird auch weniger Energie verbraucht. Außerdem wird weniger Material verschwendet. Dies soll zu leistungsfähigeren und effizienteren Komponenten führen, so heißt es in den Details zur Kooperation.

Das Start-up Maxxwell verfügt über neun US- und globale Patente und hat bisher zwei Produkte auf den Markt gebracht. Ein 10kW luftgekühlter Motorgenerator und ein 150 kW flüssiggekühlter Motor.

 

Stimmen der Verantwortlichen

Maxxwell CEO Michael Paritee, einem ehemaligen General Motors-Manager, sagte dazu:

„Wenn wir ihn in 3D drucken, verschwinden viele der Herausforderungen einfach und wir können die Leistung des Motors selbst verbessern. Bei Maxxwell verfolgen wir den nachhaltigsten Gesichtspunkt der additiven Fertigung, um die Effizienz wirklich zu verbessern, Verschwendung zu reduzieren und die Leistung zu optimieren.“

John Hartner, CEO von ExOne, fügte hinzu:

„Das ExOne-Team ist stolz darauf, sowohl mit traditionellen Herstellern als auch mit visionären Start-ups zusammenzuarbeiten, die daran arbeiten, die Welt mit innovativen Konzepten wie diesen zu verändern. Während die Automobilindustrie in eine neue Ära der Elektrifizierung eintritt, steht unser erstklassiges Ingenieurteam bereit, mit unserer Binder-Jet-3D-Drucktechnologie einige der dringendsten Herausforderungen zu lösen.“

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