Synthetische Biologie:

iGEM-Finale 2016 mit deutschem Forschungsprojekt für Gewebe aus dem 3D-Drucker

Beim iGEM-Finale 2016 treten 13 deutsche Teams an. Darunter ein Team aus München mit „biotINK“ – einem Hightech-Gewebe aus dem 3D-Drucker. Die Wissenschaftler der LMU und TU München präsentieren ihre Biotinte und wollen sich damit gegen zahlreiche andere interessante Projekte der synthetischen Biologie durchsetzen.

Logo iGEMDer internationale iGEM-Wettbewerb für Synthetische Biologie befindet sich in der Zeit vom 27. bis 31. Oktober 2016 im großen Finale und wird in Boston ausgetragen. Diesmal nehmen 13 Hochschulteams aus Deutschland am „Giant Jamboree“ teil. Rund 300 Teams werden im „Hynes Convention Center“ aus aller Welt erwartet.

Die LMU und die TU München gehen mit dem Thema 3D-Druck an den Start. Beide Teams befassen sich mit Hightech-Gewebe aus dem 3D-Bioprinter und haben dafür unter dem Begriff „biotINK“ eine spezielle Biotinte entwickelt. Die Biotinte erlaubt es, Zellen filigran und gezielt auf Oberflächen aufzudrucken. Ausführliche Informationen darüber werden vom der LMU und der TU München auf der iGEM-Website präsentiert (englisch).

BiotINK Team
Teamfoto der iGEM Competition-Teilnehmer 2016 der LMU München und TU München zum Projekt „biotINK“ (Bild © 2016.igem.org/ LMU München/ TU München).

In den Finaltagen des iGEM-Wettbwerbs müssen die zwei Teams mit ihren Konkurrenten vor einer sehr genauen Fachjury mit ihren Projekten beeindrucken, um eine möglichst hohe Bewertung zu erhalten. Neben der Fachjury muss das Publikum von den Ideen begeistert und überzeugt werden. Über den Gewinner berichten wir im 3D-grenzenlos-Newsletter.

Video zu biotINK


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