Das Unternehmen Oerlikon AM und die amerikanische United Launch Alliance (ULA) arbeiten gemeinsam an Komponenten für die neue Vulcan Centaur Rakete von ULA, die zu niedrigeren Produktionskosten und in geringerer Zeit additive hergestellt werden sollen. Oerlikon AM wird dabei den 3D-Druck der Metallteile übernehmen, für die ULA allerhöchste Qualitätsanforderungen definiert hat. Die 3D-gedruckten Metallteile sollen beim Start in der für 2021 geplanten Vulcan Centaur Rakete zum Einsatz kommen.

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Oerlikon AM wird mit Metall-3D-Druck hergestellte Qualifizierungs- und Flugkomponenten für die Vulcan Centaur Rakete der nächsten Generation der United Launch Alliance (ULA) liefern. Das berichtet Oerlikon in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin. Mit 130 Starts und 100-prozentigem Missionserfolg ist ULA der weltweit erfahrenste Startdienstleister.

Zusammenarbeit zwischen ULA und Oerlikon AM

Die Komponenten werden von ULA entworfen und entwickelt, während Oerlikon AM für den 3D-Druck und das Post Processing der hergestellten Metallteile sorgt. Hergestellt werden die Nickel-Legierung 718-Komponenten in der hochmodernen AS9100-zertifizierten Metall-AM-Anlage von Oerlikon AM in Huntersville, North Carolina, und danach in das ULA-Werk in Decatur, Alabama, geliefert. Die Vulcan Centaur soll 2021 starten.

Oerlikon Gebäude vom Hauptsitz
Oerlikon-Hauptsitz in der Schweiz (Bild © Oerlikon).

Eine sechsmonatige Prozessqualifizierung hilft Oerlikon und ULA dabei, die Eigenschaften zu demonstrieren, die strengste Anforderungen von ULA an Flug- und Testhardware erfüllen.

„Wir freuen uns sehr über diese Allianz, die es uns ermöglicht, eine Reihe von Flugkomponenten für ULA herzustellen“, sagte Dr. Sven Hicken, Leiter der Oerlikon Business Unit Additive Manufacturing.

Bei der Verwendung von 3D-Druck ist ULA der Mitteilung von Oerlikon zufolge führend. Das Unternehmen setzt auf additive Fertigung, um die Leistung von Trägerraketen zu steigern und die Produktion zu verkürzen. Die Vulcan Centaur Rakete soll im Jahr 2021 erstmals starten. Oerlikon hatte erst diese Woche Details zur Kooperation mit Siemens und der Integration vom Digital Enterprise Portfolio von Siemens in seine Produktionsstandorte bekanntgegeben, mit dem Ziel, die Digitalisierung in der additiven Fertigung voranzutreiben.

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