Das US-amerikanische Metall-3D-Druck-Unternehmen Seurat Technologies kündigt den Abschluss einer Serie-B-Finanzierung in Höhe von 21 Millionen US-Dollar an. Mit den neu zur Verfügung stehenden Finanzmitteln will das Unternehmen seine „Area Printing“-3D-Druck-Technologie voranbringen. Diese soll angeblich mit zu 100 % erneuerbarer Energie betrieben werden.

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Das Metall-3D-Druck-Unternehmen Seurat Technologies hat in einer Pressemitteilung den Abschluss einer Serie-B-Erweiterung in Höhe von 21 Mio. US-Dollar (18,52 Mio. Euro) angekündigt. Damit wird sich seine Gesamtfinanzierung auf 79 Mio. US-Dollar (69,66 Mio. Euro) erhöhen. Die zusätzlichen 21 Mio. US-Dollar erhält Seurat Technologies durch Beiträge bestehender Investoren wie Capricorns Technology Impact Fund, True Ventures und Porsche Automobil Holding SE und neue Investoren wie Xerox Ventures und SIP Global Partners. Ursprünglich konnte das Unternehmen 41 Mio. US-Dollar (36,15 Mio. Euro) aufbringen. Capricorn führte die Investition an.

Details zu Seurat Technologies

Die Metall-3D-Druck-Technologie „Area Printing“ von Seurat Technologies soll angeblich zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben werden. Das Unternehmen gibt an, dass sieben Absichtserklärungen von Firmen aus den Bereichen Automobil, Luft– und Raumfahrt, Energie, Unterhaltungselektronik und Industrie vorliegen, um an einem Kommerzialisierungsprogramm teilzunehmen. Das Programm soll in diesem Jahr starten.

3D-Druck-Objekte
Das 3D-Druck-Unternehmen Seurat Technologies möchte mit den finanziellen Mitteln sein 3D-Druckverfahren „Area Printing“ (im Bild: Beispieldrucke) voranbringen (Bild © Seurat Technologies).

Seurat Technologies möchte mit den neu zur Verfügung stehenden Finanzmitteln den Aufbau seines produktionstauglichen Systems beschleunigen. Mit diesem sollen Unternehmen Teile für 300 USD (264,53 Euro) pro Kilogramm produzieren können. Bis 2025 will Seurat die Kosten auf 150 US-Dollar (132,26 Euro) pro Kilogramm reduzieren. Das zur Verfügung stehen Geld soll außerdem dabei helfen, „Top-Talente“ für seine Pläne anzuziehen.

Seurat Technologies erhöht nicht die Anzahl der Laserquellen, wie das bei anderen Systemen der Fall ist, das Unternehmen nutzt für das Area Printing die Strahlmanipulation, um das geschmolzene Volumen pro Zeit zu erhöhen. Statt den oft üblichen Punktdurchmessern von 100 μm im Quadrat bei Metall-3D-Druckern, liefert das Seurat-System zwei Millionen Laserlichtpunkte auf einer Fläche von 15 mm im Quadrat, heißt es vom Hersteller. Jeder Lichtpunkt hat dabei einen Durchmesser von etwa 10 μm. Das Unternehmen erklärt, dass es dadurch gleichzeitig die Baurate massiv erhöhen und die Auflösung verbessern kann.

3D-Druckverfahren im Vergleich
Vergleich verschiedener 3D-Druckverfahren (Bild © Seurat Technologies).

Stimmen zu Seurat Technologies

James DeMuth, Mitbegründer und CEO von Seurat, kommentiert:

„Die Mission von Seurat ist es, die Fertigung in jeder Hinsicht zu verbessern, indem es die Agilität und Designfreiheit des 3D-Drucks nutzt, aber nicht zu den gleichen Kosten. Flächendruck entkoppelt Auflösung und Geschwindigkeit, was die geheime Zutat ist, um den 3D-Druck zu einem hochvolumigen Prozess zu machen. Wir arbeiten mit den weltweit größten Herstellern zusammen, um ihre Designs auf Area Printing zu migrieren, um ihnen dabei zu helfen, Vorlaufzeit-, Kosten- und Qualitätsvorteile zu erzielen und gleichzeitig positive Auswirkungen auf die Umwelt zu haben.“

Tim Chiang, Investment Director bei Xerox Ventures, sagte:

„Xerox Ventures investiert in wachstumsstarke Start-ups, die wirklich transformative Geschäftslösungen in allen Branchen hervorbringen. Wir glauben, dass die Zukunft unserer Produktherstellung die heutigen Herausforderungen in Bezug auf Lieferkette und Nachhaltigkeit lösen wird, und Seurat wird mit seiner bahnbrechenden fortschrittlichen Fertigungstechnologie dazu beitragen, diese Zukunft für die Massenproduktion Wirklichkeit werden zu lassen.“

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So funktioniert das „Area Printing“ (Video)

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