Die U.S. Air Force tritt mit General Electric (GE) in die Phase III des „Pacer Edge“-Programms ein. In dieser konzentrieren sie sich auf den 3D-Druck vier veralteter Teilen, darunter Ventilkörper und Getriebesitz. Zum Einsatz kommt der M2 Serie 5 3D-Drucker des Herstellers Concept Laser, im Werk von GE Additive in Cincinnati (USA).

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Die U.S. Air Force (USAF) und General Electric sind kürzlich in die dritte Phase ihres „Pacer Edge„-Programms eingetreten. Wie General Electric in einer Pressemitteilung gegenüber dem 3D-grenzenlos Magazin erklärt, konzentriert sich Phase III auf den 3D-Druck von vier Teilen, die veraltet sind: ein Umlenkhebel, ein Vereisungsschutz-Ventilkörper, ein Getriebesitz und ein Querwellenarm.

Der Quellenarm und der Umlenkhebel wurden auf M2 Serie 5-3D-Druckern des Herstellers Concept Laser im Werk von GE Additive in Cincinatti erfolgreich in Kobalt-Chrom gedruckt. Vor zwei Jahren haben wir darüber berichtet, dass die U.S. Air Force eine Ölwannenabdeckung für das F110-Triebwerk mit dem Metall-3D-Druck von GE herstellte.

Die nächsten Schritte

Im Rahmen der letzten Phase des Programms wird in den nächsten Jahren auf der Tinker Air Force Base in Oklahoma eine eigene Metallzusatzproduktionsinfrastruktur der USAF aufgebaut. Damit sollen Vorlaufzeiten verringert werden, die in der Guss- und Schmiedeindustrie derzeit ein großes Problem darstellen.

Neben der United States Air Force haben auch andere Unternehmen Schwierigkeiten, ihre Guss- und Schmiedeteile zeitnah zu erhalten. Viele Branchen leiden untern dem Engpass, der durch die Coronavirus-Pandemie nur noch verschärft wurde.

3D-gedruckter Querwellenarm
Die erste erfolgreiche Entwicklung des Querwellenarms (im Bild) wurde neun Monate nach Ablauf der Anforderungen gedruckt (Bild © GE Additive).

Stimmen zum Programm

John Sneden, Director of Propulsion, USAF, sagte:

„Pacer Edge stellt einen monumentalen Schritt nach vorne in der innovativen Partnerschaft mit der Industrie dar. Durch dieses Programm wird unser Unternehmensteam eine sichere und rechtzeitige Antriebsbereitschaft zur Unterstützung des United States Warfighter liefern.“

Lauren Tubesing, Director of Operations, Military Programs bei GE Additive, sagte:

„Öffentlich-private Initiativen wie die kürzlich angekündigte ‚AM Forward‘-Initiative werden ebenfalls dazu beitragen, die Herausforderungen des US-Verteidigungsministeriums in Bezug auf Nachhaltigkeit und Bereitschaft direkt anzugehen. Die Stärkung der US-Lieferketten durch die Ermutigung kleiner und mittlerer Hersteller in den Vereinigten Staaten, den Metall-3D-Druck einzuführen, wird ein landesweites Netzwerk qualifizierter Zulieferer für die additive Fertigung schaffen.“

Das Weiße Haus hat vor wenigen Tagen ein Fact Sheet zu seiner „AM Forward“-Initiative veröffentlicht. Diese kann hier nachgelesen werden. Über alle Neuheiten zur additiven Fertigung weltweit berichten wir auch täglich im 3D-grenzenlos Magazin-Newsletter (hier abonnieren).

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