In den West Virginia (USA) wurde jetzt ein Mann verhaftet, der einen Wandhaken mit seinem 3D-Drucker erstellt und schließlich zum Verkauf angeboten hat. Was zunächst harmlos klingt könnte Waffenfanatikern dazu dienen aus einem AR-15-Gewehr ein vollautomatisches Maschinengewehr machen. Der verkaufte Haken half sehr wahrscheinlich einem Rassisten dabei, im Sommer mehrere Morde zu begehen.

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Der 3D-Druck von Waffen ist ein großes Problem. Sie können aus Materialien entstehen, die unbemerkt durch Sicherheitskontrollen kommen. Der 3D-Druck kompletter Waffen kann in Deutschland mit bis zu 5 Jahren Haft geahndet werden. Doch auch schon kleine 3D-gedruckte Teile können dabei helfen, gefährliche Waffen zu „optimieren“. Das zeigt auch der Fall eines Mannes aus West Virginia, der Meldungen zufolge in der vergangenen Woche verhaftet wurde, weil er einen Wandhaken verkauft hat.

Leichter Umbau einer Waffe mit 3D-gedruckten Teilen

3D-gedruckter Wandhaken
Der 3D-gedruckte Wandhaken (im Bild) besteht aus zwei Teilen (Bild © portablewallhanger.com).

Der Wandhaken aus dem 3D-Drucker kann als „Drop-in Auto Sear“ eingesetzt werden. Das kleine Stück aus Plastik macht aus dem populären halbautomatischen AR-15-Gewehr ein illegales vollautomatisches Maschinengewehr. Der Wandhaken besteht aus zwei 3D-gedruckten Teilen und wurde vom Verdächtigen als „Portable Wallhanger“ angeboten. Um den Haken für den Umbau der Waffe zu erhalten, muss nur der Sockel entfernt werden.

Der kleine Haken verhindert, dass der Abzug in Vorbereitung auf die nächste auf die nächste Runde einrastet. Der Hammer kann so automatisch wieder zupacken und schießen. Das halbautomatische AR-15 wird so zu einer vollautomatischen Waffe.

Waffen und der 3D-Druck

Eine Manipulation dieser Art ist nicht neu bei Waffennarren. Derartige Konstrukte lassen sich Medienberichten zufolge auch mit Drahtbügeln und anderen Utensilien herstellen. Dabei mit 3D-Druck nachzuhelfen ist jedoch nicht legal. Ermittler gehen davon aus, dass der Verhaftete seinen Haken an einen Rassisten verkauft hat, der im Verdacht steht, im Mai und Juni so Polizeibeamten aus Santa Cruz und zwei Sicherheitsbeamten des Gerichtsgebäudes in Oakland erschossen zu haben.

Manchmal kann es auch für Cosplayer schlecht laufen, wenn sie Waffen für ihr liebstes Hobby drucken. Einem australischen Cosplay-Fan, der mit einer 3D-gedruckten Waffe seinem Kostüm mehr Ausdruck verleihen wollte, drohen bis zu 14 Jahre Haft für den Besitz und Verkauf solcher Waffen. In den USA geschah zu Jahresbeginn der erste Mord mit einer 3D-gedruckten Waffe. Über alle Nachrichten weltweit zum Einsatz von 3D-Druckern für die Herstellung von Waffen und die Diskussionen zum Thema in der Politik erhalten Sie kostenlos im 3D-grenzenlos Newsletter (jetzt abonnieren).

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