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Razzia in Australien: Polizei findet Waffenteile und weitere Waffen aus dem 3D-Drucker

Schlagringe und Waffenteile aus dem 3D-Drucker konnte die Polizei in Australien jetzt bei einer Razzia beschlagnahmen. Im Fokus stand dabei das Privatanwesen eines 28-Jährigen Kleinkriminellen.

In Australien fand die Polizei im Rahmen einer Razzia in Queensland gefährliche Waffenteile, Schlagringe und weitere Waffen die mit einem 3D-Drucker gefertigt wurden. Gefunden wurden die Waffen auf einem Privatgrundstück, in der australischen Stadt Mudgeeraba, durch eine auf Handfeuerwaffen spezialisierte Ermittlungsgruppe. Der Besitzer des Grundstücks, ein 28 Jahre alter Mann, wurde wegen Delikten im Drogen- und Waffenhandel bereits inhaftiert.

Nach Angaben der Queensland Police sind die gefundenen Komponenten für eine Waffe oder den Bau mehrerer Waffen gedacht gewesen, berichtet myPolice QPS News auf mypolice.qld.gov.au. Zum ersten Mal sah sich Australiens Polizei mit Waffenkomponenten aus dem 3D-Drucker konfrontiert. Neben den Waffenbauteilen wurden auf den Grundstück noch 3D-gedruckte Komponenten für Schlagringe, Munition sowie verbotene Mengen von Cannabis entdeckt.

Australien „3D-Drucker sind eine Gefahr“

Waffenteile aus 3D-Drucker

Waffenteile aus dem 3D-Drucker, gefunden bei einer Razzia in Australien (Bild © mypolice.qld.gov.au)

Die australische Polizei stuft den 3D-Druck für die Waffenfertigung als gefährlich ein, weil die mit dem 3D-Drucker hergestellten Waffen in der Hand des Verantwortlichen explodieren könnten. Derartige selbstgebaute Waffen (häufig auch Liberator genannt) sind nicht für die vorgesehene Feuerkraft ausgelegt. Das Material (meistens Kunststoff) sei einfach zu schwach um der Wucht der Munition zu widerstehen, welche den Lauf verlässt.

Ergänzend zur Einschätzung der australischen Behörden sei hier aber auch auf die Gefahr für die Gesellschaft hingewiesen. Verschiedene Beispiele zeigen, dass es bereits eine ganze Reihe an schussfähigen Waffen aus dem 3D-Drucker gibt. Erst im Oktober letzten Jahres berichteten wir über die Bestrebungen des australischen Senats, aufgrund der zunehmenden Anzahl privater Besitzer von 3D-Druckern, die Waffengesetze in Australien zu verschärfen.

Die Möglichkeiten zur privaten, unkontrollierbaren Waffenherstellung mit 3D-Druckern, wird weltweit als gefährlich eingestuft. Zahlreiche Regierungen haben aufgrund dieser potenziellen Gefahr die Waffenfertigung per 3D-Druck gesetzlich verboten oder planen eine Verschärfung ihrer Waffengesetze. Eine Chronologie zeigt unsere Themenseite „3D-Drucker in der Politik„.

 

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