3D-Druck-News zum Thema

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Fehlende Exportlizenz für sicherheitskritische Informationen:

US-Regierung verhängt Strafe für das Versenden von Blueprints an China, für den 3D-Druck von Bauteilen wichtiger Industrien

13. Juni 2022
Screenshot beider Websites 12.06.22

In den USA wurden drei 3D-Druck-Dienstleister vom US-Handelsministeriums bestraft, weil sie Verteidigungspläne nach China geschickt haben sollen. Dazu zählten unter anderem Dateien mit technischen Zeichnungen und Blaupausen, für den 3D-Druck von Bauteilen für Satelliten und Raketentechnologie. Die US-Behörden haben dabei nochmals betont, dass die Auslagerung des 3D-Drucks von Raumfahrt- und Verteidigungsprototypen nach China der nationalen Sicherheit der USA schadet.

Beschlagnahmungen deutlich zugenommen:

Europol sieht wachsende Gefahr in 3D-gedruckten Schusswaffen und plant Maßnahmen

9. Juni 2022
Schreibtisch mit 3D-gedruckter Waffe darauf

Europol, das Europäische Polizeiamt, hat in einer kürzlich abgehaltenen Konferenz über die Gefahr durch Waffen aus 3D-Druckern besprochen und das mit einer Zunahme beschlagnahmter 3D-gedruckter Schusswaffen begründet. 120 Interessensgruppen brachten ihr Wissen hierzu am Hauptsitz von Europol ein. Europol plant unter anderem ein Expertennetzwerk zu 3D-gedruckten Schusswaffen ins Leben zu rufen und betonte, dass das Thema längst schon sehr intensiv von Europol-Beamten beobachtet wird.

MINT-Bereich zu fördern:

US-Schulbezirk erwirbt 400 3D-Drucker für seine Schüler

27. Mai 2022
3D-Drucker-Set MakerBot SKETCH Classroom

Der fünftgrößte Schulbezirk in Louisiana CPSB hat insgesamt 200 MakerBot-SKETCH-Classroom-Sets erworben, um seine Schüler mit dem 3D-Druck vertraut zu machen. Die Sets bestehend aus 400 3D-Druckern sind den Verantwortlichen nach ein sehr nützliches Tool, um die MINT-Ausbildung der Schüler voranzubringen.

Immer mehr Ghost Guns im Umlauf:

US-Regierung will konsequenter gegen Schusswaffen aus dem 3D-Drucker vorgehen

23. Mai 2022
3D-gedruckte Waffe in Blau

Mit 3D-Druckern oft im privaten Umfeld hergestellte, funktionsfähige Schusswaffen (s.g. „Ghost Guns“) sind weltweit ein Problem. Sie sind nach einem Verbrechen schwer dem Täter zuzuordnen, da sie nicht registriert werden. Die fehlende Hintergrundprüfung macht es Kriminellen auch leichter an Waffen heranzubekommen. In den USA möchte die Regierung unter Präsident Joe Biden jetzt das Problem mit den Ghost Guns schärfer angehen.

Immer mehr "Ghost Guns" in den USA:

US-Regierung verschärft Gesetz gegen Waffen aus dem 3D-Drucker

14. April 2022
Beschlagnahmtes Gewehr aus 3D-Drucker

In den USA wurde das Gesetz gegen den 3D-Druck von Schusswaffen verschärft. Funktionsfähige Waffen und Bauteile, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden, sollen künftig ähnlich streng wie richtige Waffen behandelt werden. Damit möchte die Regierung präventiv gegen den 3D-Druck von Waffen einwirken.

3D-Druck in Dubai:

Dubais Verkehrsbehörde will mit 3D-Druck seine Kosten im Straßenbau halbieren

30. März 2022
Straßennetz Dubai

Die Roads and Transport Authority (RTA), die Verkehrsbehörde von Dubai, stellt mit 3D-Druck Ersatzteile für elektromechanische Systeme sowie Verkleidungsteile und -Materialien her. Damit sollen Kosteneinsparungen von bis zu 50 % im Straßenbau gelingen. Die Direktorin der Behörde erklärte, dass es wichtig sei, auch in konventionellen Bereichen die Möglichkeiten moderner Technologien auszuloten, um die ehrgeizigen Ziele der Regierung von Dubai im Bereich der additiven Fertigung zu erfüllen.

175 Mio. USD:

US-Energieministerium fördert 3D-Druck-Projekte in Millionenhöhe

28. Februar 2022
DOE OPEN 2021 Projekt

Das Department of Energy in den USA hat im Rahmen des OPEN 2021-Programms angegeben 68 Forschungs- und Entwicklungsprojekte für fortschrittlichere Energietechnologien mit einer Summe von 175 Mio. US-Dollar zu unterstützen. Ein Teil davon soll auch in innovative Projekte aus dem Bereich der additiven Fertigung fließen. Wir stellen die Projekte vor.

100.000 neue Arbeitsplätze:

Indiens Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie will additive Fertigung voranbringen

26. Februar 2022
Minister mit Broschüre

Indien hat große Pläne verkündet, mit der additiven Fertigung seine Fertigungs- und Industrieproduktionslandschaft voranzubringen. Zu Indiens Zielen gehören 50 indienspezifische Technologien, 100 neue Start-ups, 500 Produkte, 10 neue Produktionssektoren und 100.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Das verkündete das Ministerium für Elektronik und Informationstechnologie (MEITY).

Informationstechnologie anstatt Werkzeuge:

US-Verteidigungsministerium unterschätzte Gefahr von 3D-Druckern als Einfallstor für Cyberkriminelle

19. Dezember 2021
Mehrere 3D-Drucker

Das Verteidigungsministerium in den USA (DOD) hat bisher verkannt, dass additive Fertigungssysteme, darunter zählen auch handelsübliche Desktop-3D-Druckeer, in die Kategorie „Informationstechnologie“ (IT) fallen und nicht nur zu üblichen Werkzeugen gehören. Als Maschinen, die mit dem DOD-Netzwerk verbunden sind, bieten sie Angriffsflächen, was Cybersicherheit betrifft. In einem aktuellem Report wurde deutlich, dass diese Situation verbessert werden muss und zeigt erste Lösungsansätze auf.

Leitlinienentwurf:

FDA fordert Stellungnahme zum 3D-Druck von Medizinprodukten in Gesundheitseinrichtungen

15. Dezember 2021
Foto Headquarters of US Food and Drug Administration FDA

Die US-amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel FDA hat ein Diskussionspapier zum 3D-Druck im Medizinbereich veröffentlicht. Das Papier richtet sich vor allem an Point-of-Care-Anwendungen in Krankenhäusern und Arztpraxen. Nach einiger Laufzeit von 60 Tagen plant Leitlinienentwurf zum 3D-Druck von Geräten am sogenannten Point-of-Care (PoC)

Knapp 7 Mio. USD:

US-Energieministerium fördert Projekte zur Verwendung von Kohleabfällen für den 3D-Druck

13. Oktober 2021
Ein großes Stück Kohle in der Hand

Das US-amerikanische Energieministerium plant, die Entwicklung kohlebasierter Materialien für den 3D-Druck zu finanzieren. 7 Projekte werden mit insgesamt rund 7 Mio. US-Dollar finanziert, um Abfälle aus der Kohleverarbeitung innovativ weiter zu nutzen. Eines der Projekte wird vom Unternehmen Baker Hughes unterstützt, das die kohleverstärkte PEEK-Filamentproduktion für die additive Fertigung in industriellen Dienstleistungen untersucht.

Unter US-Präsident Joe Biden:

USA führt 3D Printed Gun Safety Act zum Schutz vor 3D-gedruckten Schusswaffen wieder ein

11. Juli 2021
Beispiel Liberty Defense HEXWAVE

Der 3D Printed Gun Safety Act wird unter dem neuen US-Präsident Joe Biden in den USA wieder eingeführt. Es handelt sich dabei um ein Gesetz, dass die Online-Verteilung von Blaupausen, Bauanleitungen und 3D-Druckvorlagen für Schusswaffen aus dem 3D-Drucker unter Strafe stellt. Die KI-basierte Lösung HEXWAVE von dem Hersteller Liberty Defense soll außerdem das Problem der schweren Erkennbarkeit 3D-gedruckter Waffen reduzieren.

Grünere Zukunft für die 3D-Druck-Industrie:

Joe Kennedy wird Vorstandsmitglied beim 3D-Druck-Unternehmen 6K

28. März 2021
UniMelt®-System in einer Produktionsanlage

Der ehemalige Kongressabgeordnete aus Massachusetts, Joe Kennedy III, tritt nach 15-jähriger Politikkarriere dem Vorstand des mit 6K Additive auch auf 3D-Druck spezialisiertem US-Unternehmen 6K bei. Das aufstrebende Unternehmen im Bereich der Metallpulverherstellung erhält damit eine strategische Stimme für Initiativen zur Erzeugung sauberer Energie auf höchster Regierungsebene. Dabei helfen soll auch die UniMelt-Plattform von 6K.

3D-Druckvorlagen für Waffen verboten:

Singapur verschärft Gesetz gegen Schusswaffen und Waffenbauteile aus dem 3D-Drucker

7. Januar 2021
Desmond Tan vor dem Parlament

In Singapur wurde ein neues Gesetz verabschiedet, das den Besitz von 3D-Druckvorlagen für Waffen und deren Bauteile verbietet. Auch wurden die Strafen für den Besitz von Waffen aus dem 3D-Drucker deutlich verschärft. Ausgenommen von dem Gesetz wurde der Besitz und die Verbreitung von 3D-Druckvorlagen für Schlagringe, Schwerter und andere waffenähnliche Gegenständige, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können.