3D-Druck-News zum Thema

Anzeige
Mann aus Zwickau verhaftet:

Polizei Sachsen mit großem Fund illegaler Schusswaffen aus dem 3D-Drucker bei Hausdurchsuchung

13. Dezember 2021
Polizei präsentiert Fund

Die Polizei in Sachsen hat bei einer Hausdurchsuchung in Zwickau, OT Niederplanitz, vier zum Teil mit einem 3D-Drucker hergestellte Schusswaffen gefunden. Diese wurden dem Anschein nach von einem 75-jährigen Sportschützen hergestellt. Zusätzlich fanden die Beamten noch zahlreiche weitere selbst hergestellte Teile für Schusswaffen, wie zum Beispiel Schalldämpfer. Dem Mann droht nun eine Ermittlung wegen Verstößen gegen das Waffen- und das Sprengstoffgesetz.

Australien:

Mann muss wegen 3D-gedrucktem Gewehr vorerst in Untersuchungshaft

12. Oktober 2021
Beschlagnahmtes Gewehr aus 3D-Drucker

Im australischen Adelaide wurde ein 24-jähriger Mann verhaftet, der Gewehre mit seinem 3D-Drucker herstellt und wegen diverser anderer Delikte den örtlichen Beamten bekannt ist. Zum Zeitpunkt seiner Verhaftung war er nur auf Grund einer Kaution auf freiem Fuß. Die mit einem handelsüblichen FDM-Desktop-3D-Drucker hergestellten Waffen bringen den jungen Mann vorerst ins Gefängnis.

Schuss in das Bein:

16-jähriger verletzt sich mit Pistole aus dem 3D-Drucker

11. Oktober 2021
Pistole aus 3D-Drucker

Ein 16-Jähriger Jugendlicher aus der Stadt Hopewell in Virginia, USA, hat sich mit einer selbstgebauten halbautomatischen Pistole versehentlich in das Bein geschossen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Der Junge versuchte die einzelnen Teile der Waffe zusammenzubauen, indem er Metallersatzteile mit den 3D-gedruckten Kunststoffteilen kombinierte, die er selbst mit seinem handelsüblichen FDM-Desktop-3D-Drucker gedruckt hatte. Das Krankenhaus konnte der Teenager mittlerweile wieder verlassen.

Unter US-Präsident Joe Biden:

USA führt 3D Printed Gun Safety Act zum Schutz vor 3D-gedruckten Schusswaffen wieder ein

11. Juli 2021
Beispiel Liberty Defense HEXWAVE

Der 3D Printed Gun Safety Act wird unter dem neuen US-Präsident Joe Biden in den USA wieder eingeführt. Es handelt sich dabei um ein Gesetz, dass die Online-Verteilung von Blaupausen, Bauanleitungen und 3D-Druckvorlagen für Schusswaffen aus dem 3D-Drucker unter Strafe stellt. Die KI-basierte Lösung HEXWAVE von dem Hersteller Liberty Defense soll außerdem das Problem der schweren Erkennbarkeit 3D-gedruckter Waffen reduzieren.

Spanien:

Polizei gibt Details zur Razzia gegen illegale 3D-Druck-Waffenwerkstatt bekannt

21. April 2021
3D-gedruckte Schusswaffen auf Tisch

Die spanische Polizei hat eine illegale Waffenwerkstatt mit zahlreichen, teilweise großkalibrigen Waffen aus 3D-Druckern in Santa Cruz de Tenerife entdeckt und ausgehoben. Die Razzia geschah bereits im September 2020 auf der spanischen Insel Teneriffa, erst jetzt aber wurden Details von den spanischen Behörden veröffentlicht. Bei dem Besitzer der Waffen handelt es sich um einen 55-jährigen Spanier. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe.

Australien:

Titomic und Repkon entwickeln 3D-Druck-Produktionsanlage für Waffenlaufsysteme in Australien

8. April 2021
3D-Drucker von Titomic

Der Metall-3D-Drucker-Hersteller Titomic und der Maschinenhersteller Repkon kooperieren, um einer neue 3D-Druck-Produktionsanlage in Australien zu entwickeln. In dieser sollen Waffensystemläufe von Repkon mit der Kinetic Fusion-3D-Druck-Technologie (TKF) von Titomic entstehen. Die Fabrik sorgt außerdem für mehr hoch qualifizierte Arbeitsplätze in der fortgeschrittenen Fertigung in Australien.

3D-Druckvorlagen für Waffen verboten:

Singapur verschärft Gesetz gegen Schusswaffen und Waffenbauteile aus dem 3D-Drucker

7. Januar 2021
Desmond Tan vor dem Parlament

In Singapur wurde ein neues Gesetz verabschiedet, das den Besitz von 3D-Druckvorlagen für Waffen und deren Bauteile verbietet. Auch wurden die Strafen für den Besitz von Waffen aus dem 3D-Drucker deutlich verschärft. Ausgenommen von dem Gesetz wurde der Besitz und die Verbreitung von 3D-Druckvorlagen für Schlagringe, Schwerter und andere waffenähnliche Gegenständige, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können.

3D-Druck unter Waffennarren:

Mann aus West Virginia wegen 3D-gedrucktem Bauteil zum Bau von vollautomatischem AR-15-Maschinengewehr verhaftet

19. November 2020
3D-gedruckter Wandhaken

In den West Virginia (USA) wurde jetzt ein Mann verhaftet, der einen Wandhaken mit seinem 3D-Drucker erstellt und schließlich zum Verkauf angeboten hat. Was zunächst harmlos klingt könnte Waffenfanatikern dazu dienen aus einem AR-15-Gewehr ein vollautomatisches Maschinengewehr machen. Der verkaufte Haken half sehr wahrscheinlich einem Rassisten dabei, im Sommer mehrere Morde zu begehen.

Spielzeug selber machen:

Start-up Project FDL entwickelt mit 3D-Druckern funktionsfähige Schaum-Darts-Pistolen

21. April 2020
Schaum-Darts-Pistole aus dem 3D-Drucker

Die leidenschaftlichen „Foam Dart Launcher“-Spieler Jesse und Jackie Kovarovic haben mit dem Project FDL ein eigenes Start-up gegründet. Dafür entwickeln sie funktionsfähige High-Speed-Performance-Schaum-Darts-Kanonen. Wir stellen die Spielzeugwaffen, die mit viel Liebe zum Detail und besonderen Fähigkeiten im Umgang mit dem 3D-Drucker entstanden sind, einmal genauer vor.

Kampf gegen 3D-gedruckte Waffen:

US-Bundesrichter stoppt Gesetzesvorlage der Trump-Regierung für vereinfachten Online-Zugang zu 3D-Druckvorlagen für Waffen

11. März 2020
Waffen aus dem 3D-Drucker

In Seattle hat eine Generalstaatsanwältin erfolgreich gegen eine Gesetzesvorlage der Trump-Regierung für den einfachen Zugang zu Online-3D-Druckvorlagen für Waffen geklagt. Der US-Bundesrichter stoppte die Gesetzesvorlage. Mit dieser Klage will die Anwältin verhindern, dass durch den vereinfachten Zugang mehr potenzielle Täter leichter zu schwer kontrollierbaren, 3D-gedruckten Waffen kommen.

US-Senator will sofort handeln:

Mord mit Waffe aus einem 3D-Drucker in den USA

5. Januar 2020
Waffe aus dem 3D-Drucker

Die Gefahr der Möglichkeit Schusswaffen mit einem Desktop-3D-Drucker herzustellen wird in vielen Ländern unterschiedlich bewertet. Einige Länder haben bereits Verbote ausgesprochen. Andere diskutieren über die realen Gefahren. Vor wenigen Tagen ist es jetzt in den USA zu einem Mord mit einer 3D-gedruckten Waffe gekommen. Der Senatoren sieht sich jetzt zum schnellen Handeln gezwungen.

Rettete sie Menschen das Leben?:

Attentäter von Halle verwendete Waffe aus dem 3D-Drucker

12. Oktober 2019
Luty SMG 9 mm Parabellum

Der Attentäter von Halle, der eine Einrichtung von Juden angegriffen hat und dabei zwei Menschen tötete, verwendete auch eine Waffe aus dem 3D-Drucker. Vielleicht aber war das auch das Glück viele Menschen die das Attentat überlebten, denn die Maschinenpistole hatte ständig Aussetzer. Der Attentäter, der die Tat live in das Internet streamte, fluchte im Video ständig über die selbst gebaute Schusswaffe.

Waffengesetze in den USA:

District of Columbia plant Verbot von Waffen aus dem 3D-Drucker

8. Oktober 2019
Waffe aus dem 3D-Drucker

Waffen aus dem 3D-Drucker stellen ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar. Im District of Columbia (USA) wird deshalb derzeit über ein Verbot solcher selbst gebauten Waffen nachgedacht. Doch es gibt auch Stimmen die wirtschaftliche Interessen der Waffen-Lobby vermuten, denn Schusswaffen sind in den USA nach wie vor für beinahe Jedermann legal zu erwerben.

"Ghost Guns" verboten:

New York verschärft Regeln zum Besitz von Waffen aus dem 3D-Drucker

1. August 2019
Waffenteile von Defense Distributed entworfen

Waffen aus dem 3D-Drucker sind seit Jahren ein Thema, das Politiker vieler Länder beschäftigt. Selbst gedruckte Sogenannte „Ghost Guns“ stellen eine große Gefahr dar, weil sie unbemerkt durch jeden Metalldetektor kommen. Der New Yorker Gouverneur Andrew Cuomo hat mit zwei Sicherheitsmaßnahmen die Regelungen für den Besitz 3D-gedruckter Waffen in New York weiter verschärft.

Mehr Möglichkeiten:

Facebook lockert Verbot für Blaupausen für Waffen aus dem 3D-Drucker

23. Juli 2019
Waffenteile von Defense Distributed entworfen

Facebook hat vor einem Jahr ein Verbot für Blaupausen für Waffen aus dem 3D-Drucker auf ihrer Social Media-Seite ausgesprochen. Dieses Verbot wurde nun gelockert und macht einiges mehr möglich. Das Social Media-Unternehmen argumentiert bei seiner Lockerung, sich an bestehende US-Gesetze anzupassen. Wir werfen einen Blick auf die Änderungen.