News zum Thema

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Verzicht auf Schädlingsbekämpfungsmittel:

ETH Zürich entwickelt Unkrautroboter „Rowesys“ mit Komponenten aus dem 3D-Drucker

9. Juli 2020
Teils 3D-gedruckter autonomer Unkrautroboter

Forscher der ETH Zürich und Ingenieure der Scheurer Swiss GmbH haben gemeinsam ein teilweise mit einem 3D-Drucker hergestelltes automatisiertes Unkrautrobotersystem namens „Rowesys“ hergestellt. Dabei handelt es sich um ein autonom fahrenden Roboter der selbstständig Unkraut vom Feld entfernt, ohne schädliche Umweltgifte einsetzen zu müssen. Wie das funktioniert, erklären wir in unserem Artikel.

CO2-Ausstoß und Kosten reduzieren:

Forschungsprojekt Return II der Leibniz Universität Hannover will Titanspäne zu 3D-Druckmaterial recyceln

24. Mai 2020
3D-gedrucktes Kunstobjekt

Niedersächsische Forscher der Leibniz Universität Hannover haben mit Return II ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen, das sich mit dem Recycling von Titan zu 3D-Druck-Material für den industriellen Metall-3D-Druck beschäftigt. Ziel von Return II ist es unter anderem, den kosten- und CO2-intensiven Einschmelzprozess zu umgehen und die Späne in einem direkten Extrusionsverfahren für die additive Weiterverarbeitung zu verwenden.

100-fach größere Überlebenschance:

Organische Korallenstrukturen in Mikrogröße aus dem 3D-Drucker sollen Algen neuen Lebensraum bieten

15. April 2020
3D-gedruckte Korallen

Forscher der University of Cambridge und der University of California San Diego haben mit einem 3D-Biodrucker organische Strukturen entwickelt, die Algen im Meer einen neuen Lebensraum bieten können, wenn deren Überlebensgrundlage, die Korallenriffe, von den Folgen des Klimawandels zerstört wurden. Mit einem neu entwickelten Bioprinter gelang es den Wissenschaftlern komplexe Strukturen zu drucken, die die Überlebensfähigkeit von Algen ohne Korallen um das Hundertfache verbessern und gleichzeitig die Ansiedlung neuer Korallen möglich machen.

Probleme der Abholzung:

Künstliche Nistplätze aus dem 3D-Drucker sollen den Riesenkauz in Australien retten

25. März 2020
Künstliches Eulennest aus dem 3D-Drucker

Ökologen und Designer in Australien wollen dem Riesenkauz helfen. Da immer mehr Bäume abgeholzt werden, bleiben der australischen Eule, aus der Gattung der Buschkäuze, die Nistplätze weg. Mit Augmented Reality und 3D-Druck wollen Forscher und Designer dem Riesenkauz jetzt helfen und fertigten künstliche, passgenaue Nistplätze mit Hilfe von 3D-Druck und Augmented Reality.

Living Seawalls und ECOncrete:

Mit dem 3D-Drucker entstehen in Israel und Australien Biotope für Meeresorganismen aus Beton

19. März 2020
3D-gedruckte Platte mit Organismen

Mit dem Abschmelzen der Gletscher weltweit steigt auch der Meeresspiegel. Zugleich steigt auch die Wassertemperatur der Meere, was vielen Korallenriffen zusetzt und sie absterben lässt. Projekte in Australien und Israel beschäftigen sich damit die Küsten zu schützen und haben mit dem Beton-3D-Druck Lösungen entwickelt, die ein Alternative zu den oft unschönen Betonklötzen darstellen.

Stabil, biologisch abbaubar und umweltfreundlich:

Kanadische Forscher stellen hochauflösendes 3D-Druck-Harz aus altem McDonald’s Speiseöl her

3. Februar 2020
3D-gedruckter Schmetterling

Forscher an der University of Toronto haben aus dem alten Speiseöl der Fast-Food-Kette McDonald’s hochauflösendes Resin (Harz) für den 3D-Druck entwickelt. Die mit dem Material gedruckten 3D-Objekt sind biologisch abbaubar und thermisch stabil, informieren die kanadischen Wissenschaftler über ihre Forschungsarbeit. Das Recycling-Projekt soll vorrangig dem Umweltschutz dienen.

Umdenken bei Magnetherstellung:

Forscher der TU Graz wollen mit 3D-Drucker umweltfreundlichere Hochleistungsmagnete herstellen

1. Februar 2020
3D-gedruckte Magnete

Forscher der Technischen Universität TU Graz arbeiten an einer alternativen Lösung zu den wenig umweltfreundlichen Neodym-Eisen-Bor-Hochleistungsmagneten. Die Hochleistungsmagneten sollen den österreichischen Forschern zu Folge im 3D-Drucker entstehen und aufgrund der Möglichkeiten, mit 3D-Druck eine eisen- und kobaltbasierte Lösung einzusetzen, deutlich weniger umweltbelastend sein.

Modernes Konzept:

Französisches Start-up HEXA Surfboard setzt auf 3D-Drucker für umweltschonende und anpassbare Öko-Surfboards

18. Januar 2020
Frau mit Board

Mit ihrem französischen Start-up und Surfbrett-Hersteller HEXA Surfboard haben die Gründer ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Die drei Surfer wollten ein anpassbares Surfbrett auf den Markt bringen, welches die wesentlichen Aspekte des Umweltschutzes beachtet. Die Lösung fand das Start-up in der 3D-Drucktechnologie und druckt jetzt hochwertige Surfbretter aus recyceltem Kunststoff.

Kunststoff-Recycling im Fokus:

Aarhus Universität und dänischer Kunststoffhersteller wollen zusammen Standards bei 3D-Druck-Filamenten entwickeln

15. Januar 2020
Hinge und Larsen vor Kunststoffabfällen

Ein Team des Departments of Engineering der Universität Aarhus und der dänische Kunststoffhersteller Aage Vestergaard Larsen A/S arbeiten gemeinsam an einer Lösung für Standards bei 3D-Druckmaterialien. Dazu wurde eine Forschungs- und Entwicklungsvereinbarung beschlossen, die auch das Recycling von Kunststoff für die Filamentproduktion thematisiert. Der Innovationsfonds Dänemark unterstützt das Projekt.

Weniger CO2-Emissionen, weniger Lebensmittelverschwendung:

EU-gefördertes BARBARA-Projekt entwickelt umweltfreundliche Biokunststoffe für den 3D-Druck aus Zitronenschalen

12. Januar 2020
Zitronenschale

Mit dem von der Europäischen Union und der Industrie geförderten BARBARA-Projekt wollen Forscher eine umweltfreundliche, recycelbare Kunststoffvariante für den 3D-Druck entwickeln. Das BARBARA-Projekt möchte damit außerdem die Verschwendung von Lebensmittel reduzieren und Lebensmittelabfälle, wie Zitronenschalen, nutzbar machen. Wir stellen BARBARA-Projekt vor.

Umweltschutz mit 3D-Druck:

Unternehmen Sintavia gründet Verband Additive Manufacturer Green Trade Association (AMGTA), um positive Auswirkungen des 3D-Drucks auf die Umwelt bekannter zu machen

11. Januar 2020
Sintavia Werk in Florida

Die additive Fertigung hat in heute in fast allen Bereichen der Produktentwicklung und Fertigung ihren Platz gefunden. Kein Wunder, da Firmen mit 3D-Druck viel Zeit und Kosten einsparen können und von der Flexibilität mit 3D-Druckern profitieren. Der positive Umweltaspekt wird jedoch noch viel zu selten hervorgehoben, findet das Unternehmen Sintavia, und dann den Verband Additive Manufacturer Green Trade Association (AMGTA) gegründet. Dieser soll den positiven Einfluss der 3D-Drucktechnologie auf die Umwelt bekannter machen.