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Lithography-based Metal Manufacturing (LMM)

Technologie

Der LMM-Prozess beginnt mit der Herstellung einer Paste, die aus Metallpulver und einem photosensitiven Bindemittel besteht. Diese Paste wird schichtweise aufgetragen und mittels selektiver Belichtung durch eine Lichtquelle verfestigt. In den belichteten Bereichen härtet das Bindemittel aus und fixiert die Metallpartikel in der gewünschten Form. Nach dem Aufbau des gesamten Bauteils wird das ungehärtete Material entfernt, und das verbleibende „Grünteil“ durchläuft einen Entbinderungs- und Sinterprozess. Während des Sinterns verdichtet sich das Bauteil, wodurch es seine endgültigen mechanischen Eigenschaften und die gewünschte Dichte erhält.

Werkstoffe

LMM ist mit einer Vielzahl von Metallpulvern kompatibel, darunter Edelstahl, Titan, Kobalt-Chrom-Legierungen und andere. Die Auswahl des Materials hängt von den spezifischen Anforderungen des Endprodukts ab, wie z.B. mechanische Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit oder Biokompatibilität.

Vorteile der LMM-Technologie

Anwendungsgebiete

LMM findet Anwendung in verschiedenen Branchen, darunter:

Forschung und Entwicklung

Das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Dresden ist eine führende Einrichtung in der Erforschung und Anwendung der LMM-Technologie. Als eine der ersten weltweit hat das Institut eine LMM-Anlage in Betrieb genommen und erweitert damit seine umfangreiche Expertise im Bereich der additiven Fertigung.

Zusammenfassung

Lithography-based Metal Manufacturing (LMM) ist ein innovatives additives Fertigungsverfahren, das die Herstellung hochpräziser metallischer Bauteile ermöglicht. Durch die Kombination von Lithografie und Metallpulverspritzgießen bietet LMM zahlreiche Vorteile, insbesondere in Branchen, die komplexe und präzise Metallkomponenten erfordern.

Video

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