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Stereolithographie (SLA)

Funktionsweise der Stereolithographie

Bei der Stereolithographie wird ein UV-Laser auf die Oberfläche eines flüssigen Photopolymerharzes gerichtet. Der Laser härtet das Harz punktgenau entsprechend der gewünschten Geometrie aus. Nach dem Aushärten einer Schicht senkt sich die Bauplattform um eine definierte Schichtstärke ab, und der Prozess wiederholt sich, bis das vollständige Objekt entstanden ist. Anschließend werden die Bauteile gereinigt und einer Nachhärtung unterzogen, um ihre mechanischen Eigenschaften zu optimieren.

Stereolithographie
Die Stereolithographie (SLA) ist ein präzises 3D-Druckverfahren, das flüssige Photopolymerharze mittels UV-Laser schichtweise aushärtet. Dieses Verfahren ermöglicht die Herstellung von Objekten mit glatten Oberflächen und hoher Detailgenauigkeit (Symbolbild).

Materialien und Eigenschaften

Für das SLA-Verfahren werden verschiedene Photopolymerharze verwendet, die je nach Zusammensetzung unterschiedliche Eigenschaften aufweisen. Dazu zählen Epoxid-, Vinyl- oder Acrylharze mit Schichtstärken ab 0,016 mm. Einige Harze bieten hohe Transparenz, andere sind hitzebeständig oder besonders mechanisch belastbar. Diese Vielfalt ermöglicht die Anpassung der Materialeigenschaften an spezifische Anforderungen.

Vorteile der Stereolithographie

Herausforderungen und Einschränkungen

Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es auch einige Einschränkungen bei der Stereolithographie. Je nach verwendetem Material können die gefertigten Bauteile spröde sein und unter UV-Einstrahlung an Stabilität verlieren. Zudem sind oft Stützstrukturen erforderlich, die die Gestaltungsfreiheit einschränken und nach dem Druck entfernt werden müssen.

Die Stereolithographie bleibt ein bedeutendes Verfahren im Bereich des 3D-Drucks, das durch seine Präzision und Vielseitigkeit überzeugt und in zahlreichen Branchen Anwendung findet.

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