Ja, PLA lässt sich mit PLA verkleben. Dafür sollte aber ein Aktivator genutzt werden. Außerdem können weiße Flecken entstehen, was nur zu beachten ist, wenn die verklebten Stellen sich im sichtbaren Bereich befinden.
Einige Makers schwören beim Verkleben von PLA-Teilen auch auf die Kombination aus Sekundenkleber und Aceton. Dabei sollte allerdings auf geeignetes PLA geachtet werden, denn nicht jedes PLA-Filament eignet sich in Kombination mit Aceton. Hier hilft kurzes Testen an einem Testobjekt, ob das PLA beim Auftragen von Aceton leicht angelöst wird. Eine Übersicht empfehlenswerter PLA-Filamente finden Sie hier.
Sehr gut für das Verkleben von PLA-Teilen eignet sich auch die Verwendung von 2-Komponentenkleber. 2-Komponentenkleber wird oft nur in größeren Mengen angeboten, daher sollte der Maker abwägen, ob sich das Öffnen einer 2K-Tube für die zu bearbeitende Stellen lohnt. 2K-Kleber gibt es heute allerdings auch schon in kleinen, wiederverschließbaren Tuben, die daher bei Häufigen Verkleben von PLA-Teilen in jeder Maker-Werkstatt zu finden sein sollten (hier ab 7,00 €).
Haftvermittler: Auch finden sich immer mehr Haftvermittler für PLA, ABS und weitere Filament-Arten auf dem Markt. Hier gilt es die Erfahrungen andere Nutzer zu recherchieren, da die Kosten solcher Lösungen doch deutlich über den zuvor vorgestellten Methoden liegen.