Das Hamburger Start-up amsight, das sich auf datenbasierte Prozessintelligenz für die additive Fertigung spezialisiert, hat erfolgreich seine Pre-Seed-Investitionsrunde abgeschlossen. Das berichtete amsight in einer Mitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin. Die Finanzierungsrunde wird von fünf erfahrenen Investoren getragen, darunter die MBG Schleswig-Holstein sowie die Business Angels Michael Wohlmuth, Alexander Flamboe, Andreas Berkau und Michael Jonker. Die Investoren bringen nicht nur Kapital, sondern auch umfangreiche Expertise in den Bereichen 3D-Druck, Digitalisierung und Unternehmensentwicklung mit.
Stärkung von Produktentwicklung und Vertrieb

Mit den neu gewonnenen Mitteln plant amsight eine gezielte Verstärkung seiner Schlüsselbereiche. Im Fokus stehen dabei der Ausbau des Vertriebsteams sowie die Weiterentwicklung der hauseigenen Softwareplattform. Diese Plattform analysiert Produktionsdaten aus dem industriellen 3D-Druck mithilfe statistischer Methoden und künstlicher Intelligenz, um Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen und Ausschussraten zu senken.
Dr.-Ing. Tim Wischeropp, Mitgründer und CEO von amsight, sagt:
„Mit dieser Finanzierung gehen wir den nächsten großen Schritt. Unser Ziel ist es, Unternehmen in der additiven Fertigung datenbasierte Transparenz zu bieten, um den Fertigungsprozess zu verbessern, Qualität messbar zu steigern und den Ausschuss zu reduzieren.“
Softwarelösung für den industriellen 3D-Druck

Die von amsight entwickelte Plattform richtet sich an Unternehmen und Forschungseinrichtungen im Bereich der industriellen Additiven Fertigung. Sie bietet Funktionen wie Live-Überwachung, datenbasierte Prozessanalysen und die Integration in bestehende Produktionsumgebungen. Ein zentrales Ziel ist es, durch gezielte Datenauswertung die Fertigung robuster, effizienter und nachvollziehbarer zu gestalten. Die auf dem zweiten Bild dargestellte Software-Oberfläche zeigt dabei typische Anwendungsfälle für die Analyse von Baujobs und Qualitätsparametern.
Zusätzlich eröffnet das Unternehmen ein sogenanntes „Second Closing“, in dem weitere Investoren mit spezifischem Branchen-Know-how eingeladen sind, sich an der Runde zu beteiligen.
Die aktuelle Marktentwicklung unterstreicht die Relevanz des amsight-Angebots: Der Sektor der industriellen Additiven Fertigung wächst kontinuierlich und schafft wachsenden Bedarf nach intelligenten Datenlösungen zur Optimierung der Produktionsprozesse.
amsight positioniert sich in diesem Umfeld als Anbieter einer spezialisierten, praxistauglichen Software, die datengetriebene Entscheidungen im 3D-Druck ermöglicht – mit dem klaren Ziel, Ausschuss zu minimieren, Prozesssicherheit zu erhöhen und Kosten zu senken.