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MIT-Forscher stellen eine auf Basis physikalischer Eigenschaften formveränderne Plattform vor

„Massachusetts Institute of Technology“Das US-Forschungsinstitut MIT hat mit „Materiable“ eine selbstständige, formverändernde Plattform entwickelt Materiable ist das das Nachfolgeprojekt von Inform aus dem Jahr 2013 ist. Die Inform-Plattform wird mit einer Microsoft Kinect verbunden und kann Bewegungen nachahmen in Form von fühlbaren 3D-Pixeln. Die Technologie erlaubt es, dass Menschen physisch miteinander kommunizieren können. Materiable hingegen erweitert die Technologie mit einer Reihe zusätzliche Funktionen, wie die Fähigkeit zur Simulation der Physik und anderer Formwandlereigenschaften.

Das innovative, formverwandelnde Material kann nicht nur auf vielfältige Weise auf Licht und Berührungen reagieren, sondern Komponenten wie Sand, Wasser und andere Materialien imitieren. Die Plattform eignet sich dem MIT zufolge für die Erstellung von Mockup-Konzepten und als Werkzeug für Geologen, um bswp. Erdbeben zu simulieren.

Materiable
Ein Forscher der Tangible Media Group führt „Materialbe“ vor (Bild © Screenshot; Vimeo/Tangible Media Group).

Die Technologie arbeitet im Wesentlichen 3D-gedruckten Blocks oder Pixeln, die mit einem Sensor verbunden sind, der die Informationen an einen Computer sendet. Der Computer übermittelt diese physikalischen Informationen für die physikalische Simulation an das Pixel oder den Block zurück. Entwickelt wurde Materiable von der „Tangible Media Group“ des MIT.

Auf der CHI 2016 Konferenz, einer der wichtigsten Veranstaltungen für Mensch-Maschine-Computer-Interaktion wurde Materiable präsentiert. Die Formwandler-Plattform wird höchstwahrscheinlich nur für Forschungszwecke eingesetzt, wie zum Beispiel für Shapeshifting-Oberflächen (Oberflächen mit der Eigenschaft sich in andere Formen verwandeln zu können).

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