3D-Druck-News zum Thema

Anzeige
Prototypen für intelligente Gegenstände herstellen:

MIT entwickelt 3D-Druckverfahren für Geräte mit eingebetteter Sensorik

16. September 2021

Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat ein Verfahren für den 3D-Druck von Geräten mit eingebetteter Sensorik entwickelt. Mit dieser können Prototypen für intelligente Geräte deutlich schneller hergestellt werden. Das Fertigungsverfahren kann zum Beispiel dabei helfen, Menschen mit körperlichen Einschränkungen auf sie zugeschnittene Eingabegeräte kostengünstiger und schneller zur Verfügung zu stellen.

Möglicherweise auch für 3D-Drucker einsetzbar:

MIT-Forscher optimieren mit Tool „SensiCut“ das Laserschneiden

22. August 2021
Mitarbeiterin an Tool

Ein Team des CSAIL am MIT hat ein Tool namens „SensiCut“ entwickelt, das den Laserschneideprozess verbessern und die Materialverschwendung reduzieren können soll. Der Algorithmus wurde mit 38.000 Bildern trainiert, um verschiedene Materialien anhand ihrer Oberflächenstruktur auseinanderhalten zu können. Das Team geht davon aus, dass es bald auch für den 3D-Druck eingesetzt werden kann.

3D-Druck in der Verteidigung:

Institute for Soldier Nanotechnologies entwickelt 3D-Druck-Material, das stärker als Kevlar und Stahl ist

28. Juli 2021
Kugel trifft auf Objekt

Das Institute for Soldier Nanotechnologies (ISN) am Massachusetts Institute of Technology (MIT) hat ein Material entwickelt, das ein Projektil effektiver als Stahl und Kevlar stoppen kann. Die Forscher gehen davon aus, dass das mit Nanoarchitektur hergestellte Material kugelsichere Schutzausrüstungen im Militär ersetzen kann. Ihre Arbeit haben sie im Magazin Nature Materials veröffentlicht.

Forschung:

MIT-Forscher übersetzen Spinnennetze in Musik, um daraus fortschrittlichere 3D-Druckverfahren ableiten zu können

17. April 2021
Querschnitt eines Spinnennetzes in verschiedenen Farben

Forscher des Massachusetts Institute of Technology untersuchten Wege die komplexen Konstruktionen von Spinnennetzen genauer zu verstehen. Sie übersetzten dafür ihre Arbeit in Musik und gehen davon aus, daraus sich daraus bessere 3D-Druck-Methoden, die Strukturen aus Spinnennetzen verwenden, entwickeln lassen könnten. Dies ist sowohl für den FDM-3D-Druck als auch für den industriellen Metall-3D-Druck großformatiger Bauteile mit hohen Belastungen interessant. Wir stellen die Arbeit der MIT-Forscher einmal vor.

Mikrofluidischen Bioreaktor:

MIT-Forschern gelingt Züchtung von Gehirngewebe auf einem 5-US-Dollar-Chip aus dem 3D-Drucker

13. April 2021
Aufbau des Bioreaktors und des Testumfelds

Forscher des Indian Institute of Technology Madras (IITM) und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen 3D-gedruckten Chip entwickelt, der als „mikrofluidischer Bioreaktor“ fungiert und gerade einmal 5 US-Dollar Produktionskosten ausmacht. Darin wird menschliches Gehirngewebe gezüchtet und kultiviert. Das Gewebe kann unter anderem beim Test von Medikamenten und deren Auswirkungen auf das Gehirn helfen und gleichfalls Medikamententests an Tieren vermeiden.

„One-Stop-Shop“ für Produktentwickler:

MIT-Forscher entwickeln mit „LaserFactory“ autonome 3D-Druck-Fabrik zur Herstellung benutzerdefinierter Roboter und Drohnen

12. Februar 2021

Forschern vom MIT-Labor für Informatik und künstliche Intelligenz (CSAIL) haben mit der „LaserFactory“ ein zweiteiliges System entwickelt, mit dem sich maßgeschneiderte technische Geräte benutzerdefiniert herstellen lassen. Die LaserFactory besteht aus einer Software und einer Hardware-Plattform, mit der sich Bauteile im 3D-Druckverfahren herstellen lassen. Ingenieuren und Produktentwicklern soll es mit LaserFactory möglich werden einfach und schnell im „One-Stop-Shop“-Stil Prototypen von Wearables, Robotern, Drohnen und anderer 3D-gedruckter Elektronik herstellen zu können.

Materialforschung:

Ferroelektrisches Metamaterial für den 3D-Druck fortschrittlicher Anwendungen entwickelt

30. Dezember 2020
3D-Gitter aus ferroelektrischem Metamaterial

Forscher der University of New York at Buffalo und des MIT haben ein ferroelektrisches Metamaterial für den SLA-3D-Druck entwickelt. Die Ferroelektrizität bezieht sich auf kristalline Substanzen mit spontaner elektrischer Polarisation, die durch ein elektrisches Feld reversibel ist. Das Material eignet sich unter anderem für fortschrittliche Anwendungen wie akustische Abschirmungen, Stoßdämpfer oder einem verbesserten Schutz empfindlicher Elektronik vor äußeren mechanischen Einflüssen.

Kunst als möglicher Einsatzbereich:

US-Forscher vom MIT entwickeln 3D-Druckverfahren um den Glanz zu reproduzierender Objekte besser drucken zu können

3. Dezember 2020
3D-gedrucktes Objekt mit Glanz und "normal" gedruckt

Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein neuartiges 3D-Druckverfahren entwickelt, welches 3D-gedruckte Replikaten noch realistischer wirken lässt. Neben Form und Farbe lässt sich mit dem System die bislang oftmals nicht berücksichtigte Eigenschaft „Glanz“ abbilden. Vor allem Kunstwerke – aber auch jedes andere denkbare Produkt – ließen sich so dem realen Objekte näher duplizieren.

Linderung vieler Krankheitssymptome möglich:

Forscher am MIT entwickeln flexible, weiche Gehirnimplantate aus dem 3D-Drucker

1. April 2020
3D-gedruckter Schaltkreis

Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist es gelungen, weiche, flexible neuronale Implantate mit einem 3D-Drucker herzustellen, die sich vorsichtig und sicher an die Umgebung im Gehirn anpassen. Diese eignen sich unter anderem dafür, Symptome von Krankheiten wie der Epilepsie, Parkinson oder Depression zu lindern. Mit einem Test an einer Maus bewiesen die Forscher jetzt die Funktionsfähigkeit ihrer Entwicklungen.

4D-Materialien ermöglichen sogar Gesichter:

MIT-Forscher entwickeln Materialien und Verfahren zum 4D-Druck komplexer Formen und Objekte

8. Januar 2020
Struktur Gesicht von C.F.Gauss

4D-Materialien nennen die MIT-Forscher ihre Entwicklungen und können für den normalen 3D-Druck eingesetzt werden. Mit dem Unterschied, dass sie im Laufe der Zeit ihr Form verändern, ganz in Abhängigkeit ihrer Umgebung, zum Beispiel aufgrund von Feuchtigkeit oder der Temperatur. Wissenschaftler des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben jetzt Strukturen geschaffen, die komplizierter sind als bisher bekannte. Bereits im vergangenen Herbst veröffentlichten sie ihre Arbeit in den „Proceedings der National Academy of Sciences“, welche wir in diesem Beitrag vorstellen.

3D-Druck mit Flüssiggummi:

Kanadisches Schuhprojekt „Liquid Printed Natives“ und MIT zeigen neues Verfahren für den 3D-Druck von Schuhen aus Flüssigkautschuk

7. Januar 2020
3D-Druck von "Audrey" im Bottich

Schuhhersteller profitieren seit Längerem schon von den Möglichkeiten der 3D-Drucker. Die Schuhmodelle lassen sich individueller gestalten, den Kundenbedürfnissen anpassen und sind nachhaltiger in der Produktion. Die gesamten Möglichkeiten zeigt Native Shoes aus Kanada, die gemeinsam mit dem Self-Assembly Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Emily Carr University für Kunst und Design einen neuartigen, besonders nachhaltigen, 3D-gedruckten Schuh entwickelt haben.

Erledigung neuartiger Aufgaben möglich:

Forscher nutzen 3D-Druck zur Entwicklung von automatisiertem System für Aktuatoren

15. Juli 2019
Aktuator mit Van Gogh und Schrei

Ein Forscherteam hat ein automatisiertes System entwickelt, das roboterhafte Teile für neue Aufgaben generiert. Die Forscher stammen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Université Grenoble Alpes. Wie die Forschungen der Allgemeinheit nützen und welche Rolle 3D-Druck bei der Entwicklung spielte.