News zum Thema

Risiko reduziert dank genauer Lokalisation:

US-Startup Starfish Engineering LLC nutzt 3D-Druck zur Lokalisierung der Gaumenschlagader, was Gefahren in der Oralchirurgie deutlich reduziert

13. April 2018 Remziye Korner
Modell eines Mundraumes

Manche Bereiche in unserem Körper können sich als tückisch erweisen. Trifft der Arzt auf einen solchen, erweist sich das für den Patienten oft als schmerzhaft oder gar gefährlich. Gefährlich wird es zum Beispiel bei der Oralchirurgie, wenn der Arzt auf die Gaumenschlagader trifft. Diese ist mit bloßem Auge schlecht lokalisierbar. Das Startup Starfish Engineering LLC hat eine Methode auf Basis von 3D-Druck entwickelt, die dieses Problem für Oralchirurgen erheblich reduzieren kann.

Im Notfall top:

Einsatz von 3D-Druckttechnologien lässt Kappa-Score von niederländischer Unfallklinik steigen

9. April 2018 Remziye Korner
Abbildung eines Ultimaker 3

Das Elisabeth-TweeSteden Ziekenhuis (ETZ) zählt zu den wichtigsten Unfallkrankenhäusern in den Niederlanden. Die dortigen Traumachirurgen sind stets darum bemüht, Behandlungsmethoden zu optimieren und den Aufenthalt für den Patienten zu verbessern. Mit Verwendung der neuesten 3D-Drucktechnologien ist den Ärzten eine deutliche Entwicklung gelungen. Das sieht man auch in der Steigerung des Kappa-Scores, einer Bemessungsgrundlage, die aufzeigt, wie gut Ärzte die richtige Behandlung angehen.

Eine lohnende Investition:

Französisches Pharmaunternehmen UPSA amortisiert Stratasys 3D-Drucker nach nur einem Jahr

31. März 2018 Andreas Krämer
UPSA-Bauteil aus dem 3D-Drucker

Das Pharmaunternehmen UPSA aus Frankreich hat mit Unterstützung von einem 3D-Drucker die Kosten für Bauteile, die in der Produktion benötigt werden, deutlich reduziert. Allein für ein Bauteil ließ sich eine Kosteneinsparung von 95% erreichen. Die Anschaffunskosten für den Stratasys Fortus mc 450 3D-Drucker haben sich innerhalb eines Jahres bereits amortisiert.

Individuell angepasst und nahezu unsichtbar:

Chinesisches Unternehmen Smartee druckt Zahnschienen mit 3D-Drucker

29. März 2018 Andreas Krämer
Patientin mit Zahnschienen von Smartee Denti-Technology

Die meisten Menschen mussten in ihrem Leben schon einmal eine Zahnspange tragen. Das chinesische Unternehmen Smartee Denti-Technology hat vor langer Zeit Zahnschienen hergestellt, die nahezu unsichtbar sind. Die Herstellung übernahmen regionale Partnerunternehmen. Jetzt hat sich das Unternehmen einen eigenen 3D-Drucker angeschafft und stellt die beinahe unsichtbaren Zahnschienen mit 3D-Druck her. Über den Behandlungsfortschritt informiert eine den Patienten eine App.

Kreativität die hilft:

Kanadischer Wissenschaftler stellt Stethoskop mit 3D-Drucker für 3 US-Dollar her – profitieren sollen vor allem ärmere Länder

22. März 2018 Andreas Krämer
Stethoskop aus dem 3D-Drucker

Dr. Tarek Loubani von der Western University in Kanada war selbst in Krisengebieten tätig und erkannte das Problem fehlender medizinischer Instrumente. Ein Spielzeugstethoskop brachte ihn schließlich auf die Idee sich mit Hilfe von 3D-Druckern und leeren Plastikflaschen Stethoskope selbst herzustellen. Das gelang. Die Materialkosten für die voll funktionsfähigen Stethoskop liegen gerade einmal bei drei US-Dollar.

3D-gedrucktes Aorta-Modell:

Ohio State University arbeitet an Software, die Ärzte auch dank 3D-Druck besser auf Herzklappenoperationen vorbereiten soll

9. März 2018 Andreas Krämer
3D-gedruckte Aorta wird in Simulator getestet

Eine Herzklappenoperation ist für viele heute Ärzte Routine, birgt aber natürlich immer Gefahren die bei einer Komplikation schnell zu schweren Schäden am Patienten führen können. Mit einer neuen Software, die von Forschern der Universität von Ohio entwickelt wurde, soll Ärzten in Zukunft dabei geholfen werden, sich besser auf diese Operationen vorzubereiten. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der 3D-Druck.

Hoffnung für Betroffene:

Forscher entwickeln Parkinson-Handschuh mit 3D-gedruckten Komponenten der das Zittern unterdrückt und so das Leben Betroffener verbessert

7. März 2018 Jan Zieler
Parkinson Zittern

Parkinson ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung, die Patienten im Alltag sehr einschränkt. Die Western University in Kanada hat hierfür einen speziellen Parkinson-Handschuh entwickelt, der dank 3D-Druck individuelle Komponenten erhält und so das für Parkinson typische Zittern (Tremor) bestmöglich unterdrücken soll. Der personalisierte Handschuh ist hierbei eine größere Unterstützung als ähnliche Hilfsmittel, da die Komponenten auf den Patienten direkt zugeschnitten werden können.

Schlaganfall, Parkinson und Alzheimer:

Wissenschaftler nutzen 3D-Bioprinting von Gehirnstrukturen zur Behandlung neurodegenerativer Krankheiten

6. März 2018 Jan Zieler
mit 3D-Bioprinting gedruckten Modelle ahmen vorhandene Strukturen nach.

Der 3D-Druck erwies sich in der Medizin bereits mehrfach und in unterschiedlichster Weise als nützlich. Nun werden an der britischen University of Manchester neue Forschungsprojekte ins Leben gerufen, die den medizinischen 3D-Druck weiter voranbringen sollen. Das neueste Projekt hat es sich zum Ziel gemacht, mittels 3D-Bioprinting neurodegenerative Erkrankungen zu erforschen,unter anderem Schlaganfall, Parkinson und Alzheimer.

Cannabis-Industrie:

MannaBot One 3D-Drucker fertigt Cannabis-Pflaster

26. Februar 2018 Andreas Krämer
Cannabis-Pflaster aus dem 3D-Drucker

Mit dem MannaBot One 3D-Drucker hat der US-Hersteller Manna Robotics einen 3D-Drucker für Cannabis-Pflaster vorgestellt. Mit dem „MB1“ lassen sich individuelle Dosierungen von den in dem Extrakt der in den USA zugelassenen Pflanze auf die Pflaster drucken. Hinter dem Projekt stehen zwei ehemalige MIT-Studenten.

Structo Velox:

Structo stellt mit Velox Dental-3D-Drucker mit automatischer Nachbearbeitung vor

21. Februar 2018 Jan Zieler
Structo Velox 3D-Drucker

Der in Singapur ansässige Hersteller Structo hat mit Velox einen neuen Dental-3D-Drucker vorgestellt, der über eine integrierte, vollautomatische Nachbearbeitungsfunktion verfügen soll. Drucken, Waschen und Aushärten in einem Gerät soll es Dentalunternehmen, Praxen aber auch Interessierten im Nicht-Dental-Bereich ermöglichen, 3D-Druck zu nutzen ohne aufwendiges, manuelles Post-Processing.

Projekt "Omics in Space":

3D-gedruckte medizinische Instrumente könnten in Zukunft Astronauten helfen, auf Langstreckenmissionen gesund zu bleiben

17. Februar 2018 Jan Zieler
Medizinische Untersuchung von Astronauten

NASA-Projekt „Omics in Space“: Ein neues Mikrobiologieprojekt der NASA zielt darauf, medizinische Instrumente mit Hilfe von 3D-Druckern zu entwickeln, die mit Flüssigkeiten wie Blutproben umgehen können, ohne sie in der Schwerelosigkeit zu verschütten. Die 3D-gedruckten Instrumente werden auf der Internationalen Raumstation (ISS) getestet und könnten dazu verwendet werden, um Astronauten gesund zu halten.

Erfolgreich implantiert:

Städtisches Klinikum Görlitz vermeldet erfolgreiche Implantation von einem Titan-Wirbelsäulenimplantat aus dem 3D-Drucker

16. Februar 2018 Andreas Krämer
Wirbelsaeulenimplantat aus dem 3D-Drucker

Nach Angaben des Städtischen Klinikums Görlitz wurde diese Woche ein funktionelles Wirbelsäulen-Implantat aus dem 3D-Drucker erfolgreich eingesetzt. Als Material für das Implantat wurde Titan gewählt und es sei deutlich funktionaler als bislang verwendete Modelle. Das 3D-gedruckte Wirbelsäulen-Implantat ist eine Weltneuheit in der Medizin.

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