News zum Thema

Zukunft patientenspezifischer Implantate:

Amerikanische Gesundheitsorganisation erteilt Zulassung für patientenspezifische Titan-Wirbelsäulenimplantate aus dem 3D-Drucker

18. Januar 2018 Remziye Korner
Implantate von EIT Wirbelsäule

Die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA hat aus Titan gefertigten, patientenspezifischen Wirbelsäulenimplantate aus dem 3D-Drucker zugelassen. Mit diesem konnte jetzt erstmals eine Halswirbelsäulenoperation erfolgreich durchgeführt werden. Mit beteiligt an der Entwicklung waren die Neurochirurgie am Klinikum Karlsruhe, die junge EIT Emerging Implant Technologies GmbH mit Sitz im Medizintechnikcluster Tuttlingen in Baden Württemberg und 3D Systems.

Ein glückliches Händchen:

5-jähriger Junge mit deformierten Fingern hilft über 40 Kindern mit Handprothesen aus dem 3D-Drucker

16. Januar 2018 Andreas Krämer
Handprothese aus dem 3D-Drucker

Mit 5 Jahren verabreden sich Kinder im Kindergarten zum Spielen auf dem Spielplatz, freuen sich wochenlange auf ihren Kindergeburtstag oder erleben erstmals die Vor- und Nachteile kleiner Geschwister, beim Spielen und Teilen. Der 5-jährige Cameron Haight aber hat mit einer Deformierung seiner Finger zu kämpfen und zog sich vom Leben zurück. Geholfen werden konnte ihm mit einer Handprothese aus dem 3D-Drucker. Er war davon so begeistert, dass er nun auch für andere Kinder Handprothesen herstellt. Über 40 davon konnte er schon helfen.

Individuell hergestellt:

Krankenhaus Tirschenreuth fertigt Hüften mit 3D-Drucker

15. Januar 2018 Andreas Krämer
Hüfte aus dem 3D-Drucker

Im Krankenhaus Tirschenreuth in Bayern werden verstärkt Hüftmodelle und individuelle Hüftprothesen mit dem 3D-Drucker hergestellt. Das Krankenhaus setzt damit auf eine innovative Technologie, die vor allem den Patienten nützt.

Made in Taiwan:

In China bald Knochenimplantate aus dem 3D-Drucker auf dem Markt

8. Januar 2018 Andreas Krämer
Implantat aus dem 3D-Drucker

Das Industrial Technology Research Institute (ITRI) aus Taiwan hat angekündigt Knochenimplantate aus dem 3D-Drucker noch in diesem Jahr auf den Markt zu bringen. Die Implantate sind speziell für die Bevölkerung Chinas entwickelt worden und bestehen vorrangig aus Metall und Kompositmaterialien. Das Institut sieht in den gedruckten Implanteten zahlreiche Vorteile für die chinesische Bevölkerung. Und plant schon einen Schritt weiter.

Moderne Medizin:

Kostengünstige, hochpräzise Methode zum 3D-Druck von patientenspezifischen Lebermodellen von chinesischen Forschern entwickelt

29. Dezember 2017 Remziye Korner
Die Modelle kosten 80 bis 90 Dollar

Ein chinesisches Team widmet sich der Frage: Wie kann die komplexe Anatomie der Organe zu geringeren Kosten als bisher produziert werden. Sie schafften es, mithilfe der 3D-Drucker und dem Stereolithografie-3D-Druckverahren, die Kosten für die Herstellung solcher Organmodelle zu senken und die Dauer der Produktion deutlich zu reduzieren.

Ambionics-Projekt:

Papa fertigt seinem 10 Tage jungen Baby Armprothese mit 3D-Drucker – und gründet dann erfolgreiche Firma

22. Dezember 2017 Andreas Krämer
Armprothese für Baby

Als Ben Ryans Sohn Sol zehn Tage nach der Geburt seinen Arm verlor, fertigte er kurzerhand eine Armprothese mit seinem 3D-Drucker. Ben Ryan informierte sich über Amputationen und Prothesen, doch es wurde ihm klar, dass es für Sol keine Armprothese geben dürfte bis er ein Jahr alt ist. Sein Sohn sollte aber einen besseren Start ins Leben haben und von Beginn an lernen, mit zwei Armen zu leben. Wir erzählen seine Geschichte.

Fortschritt:

Österreichische Forscher gewinnen mit Flow-Reaktor aus 3D-Drucker aus Treibhausgas wertvollen Wirkstoff gegen Schlafkrankheit

19. Dezember 2017 Andreas Krämer
Reaktor aus 3D-Drucker

Österreichischen Forschern der Uni Graz ist die Gewinnung von dem Wirkstoff Fluoroform aus Treibhausgas gelungen. Mit Fluoroform kann die Schlafkrankheit behandelt werden und zählt laut WHO zur Liste der „Essential Medicines“ (unentbehrlichen Medizin). Geholfen hat den Forschern ein selbst entwickelter Reaktor, der mit Hilfe von Metall-3D-Druck exakt nach den Bedürfnissen der Forschern hergestellt wurde.

Polypillen schneller herstellen:

Mit „AutoCompounder“ stellt Vitae Industrie neuen 3D-Drucker für Medikamente vor

18. Dezember 2017 Andreas Krämer
Autocompounder von Vitae Industries

Mit dem AutoCompunder hat das US-Unternehmen Vitae Industries einen 3D-Drucker für Medikamente vorgestellt. Das Gerät soll s.g. „Polypillen“ drei mal schneller befüllen können, als bei konventionellen Verfahren. An dem Start-up haben sich bereits mehrer namhafte Unternehmen Unternehmen beteiligt und stellen eine 7-stelligen Eurobetrag für die Entwicklung des Medikamenten-3D-Druckers zur Verfügung.

Schulter erholt sich gut:

In Kroatien erstmals Schultergelenk aus 3D-Drucker implantiert

15. Dezember 2017 Remziye Korner
derartige Operationen sind bald medizinischer Mainstream

In Kroatien wurde einem 60-jährigen Mann ein 3D-gedrucktes Schultergelenk erfolgreich implantiert. Er gewann einen Großteil der Funktionen seines Gelenkes wieder. Operationen dieser Art halten viele noch für Zukunftsmusik, jedoch werden sie immer mehr zum medizinischer Mainstream, berichtet der Leiter der Operationsteams aus seinem beruflichen Alltag.

Kosteneffiziente Tuberkulosediagnose:

CLIP-3D-Druckverfahren beschleunigt den Produktentwicklungszyklus für preiswerte Tuberkulose-Diagnosegeräte

Remziye Korner
Diagnosekassette

Tuberkulose ist ein tückische Krankheit, deretwegen gerade in Entwicklungsländern noch viel zu viele Menschen sterben. The Global Good Fund, eine Kollaboration von Intellectual Ventures und Bill Gates, versucht dieser mit einem kosteneffizienten Diagnosegerät Herr zu werden. Der erste Versuch der Herstellung im Spritzgussverfahren schlug fehl und war zu teuer. So wandte sich The Global Good Fund an Carbon mit seinem innovativen CLIP-3D-Druckverfahren, in der Hoffnung auf ein besseres Kostenersparnis. Und erreichten schließlich noch weitaus mehr als das.

Forschung und Praxis:

Neuer Bioprinting-3D-Drucker soll Diabetes Typ 1 behandeln können

13. Dezember 2017 Andreas Krämer
Toby Coates

Die University of Wollongong (UOW) in Australien hat zusammen mit Medizinern ein Gerät entwickelt, dass mit Hilfe von dem 3D-Druckverfahren für eine verbesserte Behandlung der Krankheit Diabetes Typ 1 eingesetzt werden kann. Das Royal Adelaide Hospital in Adelaide, im Süden von Australien, setzt den PICT-3D-Drucker bereits ein. Mit Hilfe von Fördergeldern soll der 3D-Drucker jetzt weiterentwickelt werden.

Ultrakompaktes mobiles Labor:

3D-gedrucktes „FieldLab“ kostet 90% weniger als andere Geräte und ermöglicht Bluttests in entlegenen Gebieten Afrikas

12. Dezember 2017 Remziye Korner
erweiterbar mit Thermocycler und Mikroskop

Die medizinische Versorgung ist gerade in entlegenen Gebieten Afrikas sehr schwierig. Mobile Labore sind teuer oder kommen aufgrund schlechter Straßen oft nicht an ihr Ziel. Die Folge sind unkontrollierbar ausbreitende Krankheiten. Das FieldLab, entwickelt von zwei Doktoranden der Rhodes University in Afrika, soll Abhilfe schaffen. Das ultrakompakte Gerät lässt sich tragen wie einen Aktenkoffer, setzt auf 3D-Druck und kostet 90% weniger als andere Geräte.

Smartphone-Add-On für Diabetik:

„GPhone“ Smartphone-Hülle aus dem 3D-Drucker ermöglicht Blutzuckermessungen unterwegs

9. Dezember 2017 Remziye Korner
Das GPhone soll Diabetespatienten helfen.

Mit dem Smartphone lassen sich einige sinnvolle Dinge tun: Die Route berechnen, die nächste Notapotheke finden oder auch schnell vor dem Abflug noch checken, ob zu Hause der Backofen ausgestellt ist. Aber mit dem Smartphone den Blutzucker messen? Das ermöglicht jetzt mit „GPhone“ eine neu entwickelte Smartphone-Hülle, mit mit einem 3D-Drucker hergestellt wird und so sehr kostengünstig (auch selbst) hergestellt werden kann.

Forschung:

Neue 3D-gedruckte Organmodelle sehen nicht nur wie echte Organe aus, sie fühlen und reagieren auch wie echte

8. Dezember 2017 Remziye Korner
Kürze Operation, gesündere Patienten

3D-gedruckte Modelle von menschlichen Organen sind von Vorteil für den behandelnden Chirurgen. Er kann Operationen besser vorab ausprobieren und dies auch besser planen. Noch realitätsnahere Organmodelle helfen umso mehr, denn dann erhalten Chirurgen genaueres Feedback und spüren besser, wie weit sie bei lebenswichtigen Eingriffen gehen können. Forscher der University of Minnesota haben daran gearbeitet und ihr Ergebnis in einer Studie präsentiert.

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