News zum Thema

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Behandlung seltener Erkrankungen soll profitieren:

College of Pharmacy der Purdue University und Aprecia Pharmaceuticals kooperieren bei der Entwicklung von Medikamenten aus dem 3D-Drucker

7. April 2020
3D-gedrucktes Medikament Spitram (2 Stück, Nahaufnahme)

Das College of Pharmacy der US-amerikanischen Purdue University arbeitet zukünftig mit dem Unternehmen Aprecia Pharmaceuticals zusammen, um den 3D-Druck von Medikamenten und pharmazeutischen Ausstattungen voranzubringen. Aprecia Pharmaceuticals hatte sich in dem Bereich bereits einen Namem gemacht und mit Spritam das erste Medikament aus dem 3D-Drucker entwickelt, welches von der FDA eine Zulassung erhielt.

Linderung vieler Krankheitssymptome möglich:

Forscher am MIT entwickeln flexible, weiche Gehirnimplantate aus dem 3D-Drucker

1. April 2020
3D-gedruckter Schaltkreis

Forschern am Massachusetts Institute of Technology (MIT) ist es gelungen, weiche, flexible neuronale Implantate mit einem 3D-Drucker herzustellen, die sich vorsichtig und sicher an die Umgebung im Gehirn anpassen. Diese eignen sich unter anderem dafür, Symptome von Krankheiten wie der Epilepsie, Parkinson oder Depression zu lindern. Mit einem Test an einer Maus bewiesen die Forscher jetzt die Funktionsfähigkeit ihrer Entwicklungen.

Nur wenige zertifizierte Lösungen:

US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) sieht 3D-Druck bei Coronavirus-Pandemie skeptisch

29. März 2020
Maske mit Filter aus dem 3D-Drucker

In den letzten Tagen haben wir über einige erfolgreiche, teils besonders kreative Ideen berichtet, wie mit 3D-Druck in der aktuellen Coronavirus-Pandemie medizinischen Personal und Einrichtungen geholfen werden kann. Und gerade Kreativität ist bei medizinischen Themen halt so eine Sache. Die amerikanische Food and Drug Administration sieht deshalb den breiten Einsatz der 3D-Drucker für die Hilfe in der Coronavirus-Pandemie skeptisch. Ob das das richtige Signal ist?

USA im Ausnahmezustand:

Concordia University druckt 24/7 mit rund 30 3D-Druckern wiederverwendbare Atemschutzmasken gegen das SARS-CoV-2-Virus

26. März 2020
Mitarbeiter mit Masken in mehreren Farben

Der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2-Virus ist in den USA mit voller Wucht angekommen und forderte seit Beginn der Pandemie auch in Amerika schon mehrere Hundert Tote. Die Krankenhäuser sind längst nicht mehr nur in New York am Limit, was 3D-Druck-Labore wie dieses an der Concordia University in Wisconsin auf den Plan gerufen hat, das medizinische Personal im Kampf gegen das neuartige Coronavirus zu unterstützen. Und das medizinische Personal zu schützen. 24 Stunden am Tag für 7 Tage die Woche drucken die rund 30 3D-Drucker der Universität jetzt wiederverwendbare Atemschutzmasken.

Schutz vor dem neuartigen Coronavirus:

Polnisches 3D-Druckunternehmen Urbicum entwickelt mit „VentilAid“ einfach reproduzierbares Open-Source-Beatmungsgerät aus dem 3D-Drucker

25. März 2020
VentilAid nähere Ansicht

Das polnische Unternehmen und 3D-Druck-Spezialist Urbicum möchte in Zeiten der Coronavirus-Pandemie seine 3D-Druck-Kompetenzen und technischen Möglichkeiten dafür einsetzen, Beatmungsgeräte für an COVID-19 erkrankte Menschen herzustellen. Mit dem Projekt „VentilAid“ ist ihnen jetzt ein Gerät gelungen, das in ersten Tests gut abschnitt und nur wenige industrielle Bauteile benötigt. Die meisten Teile lassen sich mit einem herkömmlichen 3D-Drucker herstellen.

3D-Druck wird zum Lebensretter:

Italienisches 3D-Druck-Unternehmen Isinnova stellt 3D-gedrucktes Verbindungsventil für alternative Beatmungslösung aufgrund der Coronavirus-Pandemie kostenlos zur Verfügung

24. März 2020
Verbindungsventil auf Maske

Die stark wachsende Anzahl der mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Menschen stellt Krankenhäuser weltweit vor Probleme, die an COVID-19 schwer erkrankten Menschen zu beatmen. Ein von dem Unternehmen Isinnova entwickeltes Verbindungsventil, welches mit einem herkömmlichen 3D-Drucker hergestellt werden kann und mit einer handelsüblichen Schnorchelmaske verbunden wird, soll jetzt bei Beatmungsengpässen eine hilfreiche Notlösung darstellen. Isinnova wird die 3D-Druckvorlage kostenlos und lizenzfrei zur Verfügung stellen.

Weniger Angst vor dem Ersticken:

Spanische Unternehmen stellen mit „Leitat 1“ Gerät aus dem 3D-Drucker zur Atemhilfe für COVID-19-Patienten vor

23. März 2020
Verantwortliche vor Gerät

Mehrere Unternehmen aus Spanien haben in sehr kurzer Zeit ein Gerät entwickelt, das an den an dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 schwer erkrankten Menschen helfen soll, das Atmen zu erleichtern. Von dem Gerät mit dem Namen Leitat 1 können pro Tag 50 – 100 Stück hergestellt werden. Unter anderem unterstützt auch Airbus das Projekt. Krankenhäuser weltweit sind für die immer mehr werdenden Entwicklungen der 3D-Druck-Branche und Makers-Szene dankbar.

Kanadische Krankenhäuser bitten um Hilfe:

130.000 Euro Preisgeld für die Entwicklung eines Beatmungsgeräts aus dem 3D-Drucker ausgelobt

McGill University Health Centre

Der unentwegte Kampf gegen die Folgen des SARS-CoV-2-Virus hat zwei Krankenhäuser in Kanada auf die Idee gebracht, einen Wettbewerb auszurufen. Bei der „Code Life Ventilator Challenge“ sollen Beatmungsgeräte entwickelt werden, die mit einem 3D-Drucker schnell und unkompliziert vor Ort hergestellt und zusammengebaut werden können. Den Gewinnern winkt ein Preisgeld von 130.000 Euro.

Schnelle Hilfe dank 3D-Druck:

Ultimaker stellt Krankenhäusern während der Coronavirus-Pandemie seine 3D-Druck-Kapazitäten zur Verfügung

22. März 2020
3D-Drucker von Ultimaker und Mitarbeiter

Auch der niederländische Hersteller für 3D-Drucker Ultimaker hat sich jetzt dem Kampf gegen die weitere Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 angeschlossen. Krankenhäuser sollen dafür auf die 3D-Druck-Kapazitäten des Unternehmens zugreifen können. Sollten also Ersatzteile fehlen oder gänzlich neue Ideen entstehen, bietet Ultimaker seine Hilfe beim Design und der Herstellung dieser Teile.

Objektives Ergebnis statt subjektiver Schätzung:

Klinikum der Universität München profitiert von äußerst präzisen Ganzkörper-3D-Scanner für die Operationsvorbereitung

20. März 2020
Mann in 3D-Ganzkörperscanner

Am Klinikum der Universität München wird seit einigen Monaten ein Ganzkörper-3D-Scanner eingesetzt, der den Mitarbeitern und Ärzten die Arbeit erleichtert. 92 Kameras erstellen in wenigen Millisekunden zahlreiche Bilder, die anschließend automatisch zu einem 3D-Modell zusammengesetzt werden. Das sorgt für ein objektives Bild und Ärzte sind bei der Operation nicht mehr auf eine subjektive Schätzung angewiesen. Das Gerät hat noch weitere Vorzüge. Wir stellen den Einsatz des 3D-Scanners im Klinikum vor.

Coronavirus:

Ersatzventil aus 3D-Drucker rettet in Norditalien an Covid-19 erkrankten Menschen das Leben

16. März 2020
mehrere der 3D-gedruckten Ventile

Das Coronavirus sorgt für Lieferengpässe in der Medizin. Gerade hier aber wird in der Krisenzeit besonder schnell Hilfe und Ersatz benötigt. Eine Unterbrechung in der Produktion und Verzögerungen in Logistik können zum Teil fatale Folgen haben. In einem Krankenhaus im norditalienischen Brescia gingen jetzt die Ventile für ein lebensnotwendiges Gerät zur intensivmedizinischen Versorgung von Covid-19-Patienten aus. Der schnelle Einsatz der 3D-Drucker zeigte sich hier als äußerst hilfreich und konnte schon zahlreiche Menschenleben retten.

Nach Auseinandersetzung mit Waschbären:

Die Gans Bruce aus Idaho erhält einen Schnabel aus dem 3D-Drucker

Bruce mit 3D-gedruckter Prothese

Die Gans Bruce hatte einen folgenschweren Zusammenstoß mit einem Waschbären. Sein Schnabel wurde dabei schwer verletzt und fast vollständig zerstört. Ein Team von engagierten Besuchern des Bridgerland Technical College hatten eine Idee und halfen Bruce mit einer Schnabelprothese aus dem 3D-Drucker.

Präzisionsmedizin und Präzisions-Biomaterialien:

Forscher an ETH Zürich entwickeln „Allzweck-Trägertinte“ für den 3D-Druck medizinischer Anwendungen

15. März 2020
3D-Drucken mit neuer Tinte

Ein Team von Forschern an der ETH Zürich hat aus biologisch abbaubaren Nanopartikeln und Zellulosefasern eine Allzweck-Trägertinte entwickelt, die sich verflüssigt, wenn sie durch die Düse eines 3D-Druckers gepresst wird. Kurz darauf setzt sie sich wieder in der Form zusammen, die für sie geplant ist. Die Schweizer Forscher gehen davon aus, dass sich das Material für personalisierte Implantate und weitere medizinische Anwendungen sehr gut einsetzen ließe.

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