News zum Thema

Weil Papa geholfen hat:

Dank Orthese aus dem 3D-Drucker lernt der siebenjährige Nik zu laufen

13. Juni 2018 Andreas Krämer
Orthesen

Der kleine Nik leidet an Zerebralparese, eine Krankheit, die dem Jungen und seiner Familie eine schlimme Prognose seitens der Ärzte bescherte: Es sei eher unwahrscheinlich, dass der heute Siebenjährige Nik jemals laufen könne. Sein Vater erfuhr von der 3D-Drucktechnologie und fertigte für seinen Sohn eine Orthese mit einem Formlabs 3D-Drucker. Nun kann Nik doch die Welt auf seinen eigenen Beinen erkunden.

Atmungsaktiv und passgenau:

Ottobock fertigt zukünftig Orthesen mit dem 3D-Drucker

5. Juni 2018 Andreas Krämer
Abbildung einer Knöchel-Fuß-Orthese

Atmungsaktive und kundenindividuelle Orthesen aus dem 3D-Drucker bietet zukünftig der Medizintechnikhersteller Ottobock. Dafür erwarb das Unternehmen einen Mehrheitsanteil an dem Start-up plus medica OT und kann so seine Leistungen zur Herstellung von 3D-gedruckten Prothesen und Orthesen weiter verbessern.

Nach langer Leidenszeit:

Titan-Implantat aus 3D-Drucker gibt Inder seine Beweglichkeit zurück

22. Mai 2018 Andreas Krämer
Hüftimplantat aus dem 3D-Drucker

Der Inder Amit Bhanot leidet seit Jahren an starken Schmerzen und Einschränkungen in der Beweglichkeit. Selbst zwei Hüfttransplantate konnten keine Abhilfe schaffen, doch jetzt soll ihm ein Titan-Implantat aus dem 3D-Drucker ihm helfen.

3. Internationaler 3D-Druck-Kongress in Mainz:

Mediziner, Ingenieure und Materialforscher diskutieren zum 3D-Druck in der Medizin

16. Mai 2018 Andreas Krämer
3D-gedrucktes Objekt für den Einsatz in der Medizin

Auf dem 3. Internationalen 3D-Druck-Kongress, der am 4. und 5. Mai 2018 im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz stattfand, diskutierten Mediziner, Ingenieure, Materialforscher und 3D-Druck-Experten über die Zukunft des 3D-Drucks in der Medizin. Der 3D-Druck von Prothesen, Implantaten und ganzen Organen soll die Patientenversorgung revolutionieren. Ein Thema muss dabei besonders beachtet werden.

Optimierter Behandlungsablauf bei minimal invasivem Verfahren:

Medtronic präsentiert mit TiONIC-Technologie eine Titan-3D-Druckplattform für Wirbelsäulenimplantate

3. Mai 2018 Remziye Korner
Abbildung der wabenförmigen Implantate in grau. Implantat und Vergrößerung mit Detailansicht der Struktur

Unser Rücken und vor allem unsere Wirbelsäule haben sehr viel zu tragen. Geht die Wirbelsäule kaputt, ist die Wirbelsäulenchirurgie oft der letzte Ausweg um die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Medtronic kündigt mit der TiONIC-Technologie jetzt eine 3D-Druckplattform für Wirbelsäulenimplantate an, die dank ihrer verbesserten Osteokonduktivität und dem optimierten Behandlungsablauf überzeugen soll.

Luftfahrt und Medizin profitieren:

4D-Drucker von Georgia Tech druckt Prothesen und Elektrobauteile

24. April 2018 Andreas Krämer
Blume aus dem 4D-Drucker

Der 4D-Druck wird zu einem immer mehr erforschtem Gebiet. Die Georgia Tech in Atlanta (USA) hat schon einiges dazu ergründet. Sie haben mit ihrem 4D-Drucker bereits erste Tests durchgeführt, wo sie unter anderem eine selbst schließende, 3D-gedruckte Blume erfolgreich testen konnten. Nun soll der 4D-Drucker der Georgia Tech Prothesen und Elektrobauteile drucken. Erste Kooperationen mit Wissenschaftlern und Krankenhäusern sind im Gange.

Risiko reduziert dank genauer Lokalisation:

US-Startup Starfish Engineering LLC nutzt 3D-Druck zur Lokalisierung der Gaumenschlagader, was Gefahren in der Oralchirurgie deutlich reduziert

13. April 2018 Remziye Korner
Modell eines Mundraumes

Manche Bereiche in unserem Körper können sich als tückisch erweisen. Trifft der Arzt auf einen solchen, erweist sich das für den Patienten oft als schmerzhaft oder gar gefährlich. Gefährlich wird es zum Beispiel bei der Oralchirurgie, wenn der Arzt auf die Gaumenschlagader trifft. Diese ist mit bloßem Auge schlecht lokalisierbar. Das Startup Starfish Engineering LLC hat eine Methode auf Basis von 3D-Druck entwickelt, die dieses Problem für Oralchirurgen erheblich reduzieren kann.

Im Notfall top:

Einsatz von 3D-Druckttechnologien lässt Kappa-Score von niederländischer Unfallklinik steigen

9. April 2018 Remziye Korner
Abbildung eines Ultimaker 3

Das Elisabeth-TweeSteden Ziekenhuis (ETZ) zählt zu den wichtigsten Unfallkrankenhäusern in den Niederlanden. Die dortigen Traumachirurgen sind stets darum bemüht, Behandlungsmethoden zu optimieren und den Aufenthalt für den Patienten zu verbessern. Mit Verwendung der neuesten 3D-Drucktechnologien ist den Ärzten eine deutliche Entwicklung gelungen. Das sieht man auch in der Steigerung des Kappa-Scores, einer Bemessungsgrundlage, die aufzeigt, wie gut Ärzte die richtige Behandlung angehen.

Eine lohnende Investition:

Französisches Pharmaunternehmen UPSA amortisiert Stratasys 3D-Drucker nach nur einem Jahr

31. März 2018 Andreas Krämer
UPSA-Bauteil aus dem 3D-Drucker

Das Pharmaunternehmen UPSA aus Frankreich hat mit Unterstützung von einem 3D-Drucker die Kosten für Bauteile, die in der Produktion benötigt werden, deutlich reduziert. Allein für ein Bauteil ließ sich eine Kosteneinsparung von 95% erreichen. Die Anschaffunskosten für den Stratasys Fortus mc 450 3D-Drucker haben sich innerhalb eines Jahres bereits amortisiert.

Individuell angepasst und nahezu unsichtbar:

Chinesisches Unternehmen Smartee druckt Zahnschienen mit 3D-Drucker

29. März 2018 Andreas Krämer
Patientin mit Zahnschienen von Smartee Denti-Technology

Die meisten Menschen mussten in ihrem Leben schon einmal eine Zahnspange tragen. Das chinesische Unternehmen Smartee Denti-Technology hat vor langer Zeit Zahnschienen hergestellt, die nahezu unsichtbar sind. Die Herstellung übernahmen regionale Partnerunternehmen. Jetzt hat sich das Unternehmen einen eigenen 3D-Drucker angeschafft und stellt die beinahe unsichtbaren Zahnschienen mit 3D-Druck her. Über den Behandlungsfortschritt informiert eine den Patienten eine App.

Kreativität die hilft:

Kanadischer Wissenschaftler stellt Stethoskop mit 3D-Drucker für 3 US-Dollar her – profitieren sollen vor allem ärmere Länder

22. März 2018 Andreas Krämer
Stethoskop aus dem 3D-Drucker

Dr. Tarek Loubani von der Western University in Kanada war selbst in Krisengebieten tätig und erkannte das Problem fehlender medizinischer Instrumente. Ein Spielzeugstethoskop brachte ihn schließlich auf die Idee sich mit Hilfe von 3D-Druckern und leeren Plastikflaschen Stethoskope selbst herzustellen. Das gelang. Die Materialkosten für die voll funktionsfähigen Stethoskop liegen gerade einmal bei drei US-Dollar.

3D-gedrucktes Aorta-Modell:

Ohio State University arbeitet an Software, die Ärzte auch dank 3D-Druck besser auf Herzklappenoperationen vorbereiten soll

9. März 2018 Andreas Krämer
3D-gedruckte Aorta wird in Simulator getestet

Eine Herzklappenoperation ist für viele heute Ärzte Routine, birgt aber natürlich immer Gefahren die bei einer Komplikation schnell zu schweren Schäden am Patienten führen können. Mit einer neuen Software, die von Forschern der Universität von Ohio entwickelt wurde, soll Ärzten in Zukunft dabei geholfen werden, sich besser auf diese Operationen vorzubereiten. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch der 3D-Druck.

Hoffnung für Betroffene:

Forscher entwickeln Parkinson-Handschuh mit 3D-gedruckten Komponenten der das Zittern unterdrückt und so das Leben Betroffener verbessert

7. März 2018 Jan Zieler
Parkinson Zittern

Parkinson ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung, die Patienten im Alltag sehr einschränkt. Die Western University in Kanada hat hierfür einen speziellen Parkinson-Handschuh entwickelt, der dank 3D-Druck individuelle Komponenten erhält und so das für Parkinson typische Zittern (Tremor) bestmöglich unterdrücken soll. Der personalisierte Handschuh ist hierbei eine größere Unterstützung als ähnliche Hilfsmittel, da die Komponenten auf den Patienten direkt zugeschnitten werden können.

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