News zum Thema

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Projekt "NESSIE":

Forschungsprojekt NESSIE will Herstellung komplexer Impfstoffe mithilfe von hochauflösendem Keramik-3D-Druck voranbringen

1. Mai 2020
Bild mit zylindriger Form

Das Forschungsprojekt NESSIE möchte mit der Hilfe von hochauflösendem Keramik-3D-Druck eine günstigere Methode entwickeln, Impfstoffe in großen Mengen schnell und kostengünstig herzustellen. Das soll es auch ärmeren Ländern ermöglichen Impfstoffe gegen Masern, Röteln oder auch das aktuelle SARS-CoV-2-Virus herzustellen. Wir stellen das Forschungsprojekt NESSIE einmal genauer vor.

SARS-CoV-2-Virus verstehen lernen:

3D-Bioprinting-Start-up CLECELL unterstützt Forscher mit 3D-gedrucktem, respiratorischen Atemwegsmodell, zur Entwicklung von einem Impfstoff

30. April 2020
Biodrucker U-FAB CLECELL

Das koreanische Start-up für 3D-Druck von organischen Substanzen CLECELL hat ein respiratorisches Atemwegsepithelmodell im 3D-Bioprinting-Verfahren hergestellt, um Forscher der Harvard Medical School dabei zu unterstützen, das SARS-CoV-2-Virus besser zu verstehen. Das Modell soll bei der Herstellung von Impfstoffen helfen. Geplant ist außerdem eine In-vitro-Testplattform.

Nachhaltige persönliche Schutzausrüstung:

ExOne und Forscher der University of Pittsburgh stellen wiederverwendbare, 3D-gedruckte Metallfilter für Kunststoff-Atemschutzpatronen her

29. April 2020
Metallfilter

Der börsennotierte 3D-Drucker-Hersteller ExOne und Forscher der University of Pittsburgh haben mit 3D-Druck neuartige Metallfilter für den Einsatz in Atemschutzpatronen entwickelt. Die 3D-gedruckten Filter sind wiederverwendbar und ermöglichen so eine nachhaltige persönliche Schutzausrüstung. Wir stellen die Neuentwicklung, die aus dem Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus entstanden ist, einmal genauer vor.

Mehr COVID-19-Patienten behandeln:

3D-gedruckter Vent Multiplexor ermöglicht Beatmung von zwei Patienten mit einem Beatmungsgerät

23. April 2020
3D-gedruckter Vent Multiplexor angeschlossen

Das US-amerikanische Start-up Vent Multiplexor, LLC wurde von zwei Studenten der renommierten Yale University gegründet. Beide haben zusammen mit dem 3D-gedrucktem „Vent Multiplexor“ ein Tool entworfen, das es möglich macht, zwei Personen zur selben Zeit an ein Beatmungsgerät anzuschließen. Wir stellen den Vent Multiplexor vor.

Schneller, günstiger, effizienter:

Forscher des Argonne National Laboratory verbessern mit 3D-gedruckten Teilen die Recyclingmethoden von Molybdän

20. April 2020
Chemiker des ANL

US-Forscher des Argonne National Laboratory (ANL) haben eine Lösung entwickelt, wie sie angereichertes und extrem teures Molybdän Mo-98 oder -100 mit neuen, 3D-gedruckten Teilen besser recyceln können. Ein Gramm kostet bis zu 1000 US-Dollar. Nach einigen Schwierigkeiten gelang dem Forschern jetzt eine Methode, die effizienter, schneller und kostengünstiger ist als bisherige Verfahren.

Überwachung von Teilen in kritischen Bereichen:

Brightlands Materials Center entwickelt Methode zur Verwendung 3D-gedruckter Verbundteile mit Selbsterkennungsfunktion

19. April 2020
Brightlands Materials Center Brücke

Forscher des niederländischen Brightlands Materials Centers haben 3D-gedruckte Verbundteile mit „Selbsterkennungsfunktion“ entwickelt. Diese überwachen ihren eigenen Zustand, wodurch kritische Bereiche besser kontrolliert werden können. Ein Beispiel wären Brücken, deren Bauteile sich über Sensoren selbst überwachen. Mit dem maßstabsgetreuen Modell einer Brücke konnten die Wissenschaftler ihr Konzept beweisen.

Österreich:

HAGE3D ermöglicht mit 3D-Druck ein druckkontrollierbares Beatmungsgerät

3D-gedrucktes Ventil

Das österreichische Maschinenbauunternehmen HAGE Sondermaschinenbau und das Tochterunternehmen HAGE3D haben gemeinsam mit Fachleuten der Medizinischen Universität Graz ein 3D-gedrucktes Beatmungsgerät für kurzfristige Einsätze entwickelt. So entstanden in den vergangenen zwei Wochen in mehreren Iterationen zwei Protoypen des Geräts und können nach Bedarf mit einem 3D-Drucker hergestellt werden.

Weniger invasiv, 18-mal so stark:

US-Forscher entwickeln mit 4D-Druck 18-mal stärkere Mikronadeln mit Widerhaken

18. April 2020
Spritze in die Lippen bei einer schönen Frau

Forscher und Ingenieure der US-amerikanischen Rutgers University haben mit 4D-Druck neuartige Mikronadeln, die 18-mal stärker als bisherige Injektionsnadeln sein sollen. Sie verursachen weniger Schmerzen, was vor allem für Menschen wie Diabetiker von Bedeutung ist, die sich zum Teil mehrmals täglich spritzen müssen. Wir stellen die 4D-gedruckten Injektionsnadeln einmal genauer vor.

Bessere Anpassung an Patientenbedürfnisse:

Forscher entwickeln 3D-Druckverfahren zur Beschichtung von Medikamenten

17. April 2020
Unterschiedliche Auflösungsprofile

Italienische und griechische Forscher haben mit der halbfesten Extrusions-3D-Drucktechnologie erfolgreich Tabletten teilweise beschichten können. Dadurch wurde die Freisetzungsrate der enthaltenen Wirkstoffe angepasst und ermöglicht so eine noch gezieltere, patientenspezifische Behandlung. Wie stellen die Inhalte und Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie einmal zusammengefasst vor.

Tests bestanden:

3D-Drucker-Hersteller Origin beginnt mit 3D-Druck seiner für COVID-19-Testkits zugelassenen Nasopharynxabstrichen

16. April 2020
3D-gedruckte Teststäbchen im 3D-Drucker

Der US-Hersteller von 3D-Druckern Origin aus San Francisco hat die Validierung seiner 3D-gedruckten Nasopharynxabstriche für COVID-19-Testkits abgeschlossen. Jetzt sollen diese in großem Umfang schnellstmöglich mit dem 3D-Druckverfahren hergestellt werden. Origin ist außerdem an weiteren Projekten zur Produktion und dem 3D-Druck von persönlicher Schutzausrüstung für medizinisches Personal (PSA) beteiligt.

Erste Tests erfolgreich:

Forscher entwickeln Handheld-3D-Biodrucker für die Behandlung von volumetrischem Muskelverlust

15. April 2020
in situ Biodruck Beispiel

Forscher an der School of Dental Medicine der University of Connecticut haben einen Handheld-Biodrucker entwickelt, mit dem volumetrischer Muskelverlust und andere Krankheiten behandelt werden können. Die mit dem Bioprint-3D-Stift hergestellten Gerüste haften um das Gewebe der Verletzung herum und sorgen so für ein Wachstum der Muskelzellen und schnelle Regeneration. Erste Tests mit dem 3D-Biopen verliefen erfolgreich.

Unternehmenskooperation:

Hersteller für Medizintechnik Canwell Medical und 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions kooperieren beim 3D-Druck von Implantaten

9. April 2020
3D-gedrucktes Knieimplantat

Der 3D-Drucker-Hersteller SLM Solutions und der chinesische Hersteller für Unternehmen Canwell Medical gehen eine Partnerschaft ein. Canwell Medical setzt bei seinen Implantaten, orthopädischen Geräten und anderen Objekten auf die 3D-Drucker von SLM Solutions. Das 3D-Druck-Unternehmen sorgt laufend dafür, dass der 3D-Druck der wichtigsten Produkte von Canwell Medical laufend überprüft, untersucht und weiterentwickelt wird.

8,8 Mio. USD für die Umsetzung erhalten:

Sciperio und weitere Forschungseinrichtungen überprüfen Möglichkeiten Blut mit dem 3D-Drucker herzustellen

8. April 2020
Sciperio USU 3D-Drucker

Im Bereich des Bioprintings, dem 3D-Druck von organischen Substanzen, wurden für die Medizin schon zahlreiche Entwicklungen zum Vorteil. Jetzt wollen US-Forscher etwas völlig Neues versuchen und testen in einem groß angelegtem Forschungsprojekt die Möglichkeit mit 3D-Druck Blut je nach Bedarf herstellen zu können. Die Vorteile dieses Verfahrens und die Pläne für die Umsetzung werden in diesem Beitrag vorgestellt.

Derzeit wird Studie dazu durchgeführt:

3D-gedruckter NIP Connector von Materialise soll COVID-19-Patienten eine alternative Beatmungsmöglichkeit bieten

NIP Maske aufgesetzt

Das belgische Unternehmen Materialise hat mit dem NIP Connector einen Weg gefunden, aus Standardartikeln aus dem Krankenhaus eine alternative Beatmungslösung zu entwickeln. Der Konnektor soll behördlich registriert werden und durchläuft derzeit eine Studie. Erste Ergebnisse werden in zwei Wochen erwartet. Im selben Zeitraum sollen auch die ersten Konnektoren für Krankenhäuser erhältlich sein, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können.

Behandlung seltener Erkrankungen soll profitieren:

College of Pharmacy der Purdue University und Aprecia Pharmaceuticals kooperieren bei der Entwicklung von Medikamenten aus dem 3D-Drucker

7. April 2020
3D-gedrucktes Medikament Spitram (2 Stück, Nahaufnahme)

Das College of Pharmacy der US-amerikanischen Purdue University arbeitet zukünftig mit dem Unternehmen Aprecia Pharmaceuticals zusammen, um den 3D-Druck von Medikamenten und pharmazeutischen Ausstattungen voranzubringen. Aprecia Pharmaceuticals hatte sich in dem Bereich bereits einen Namem gemacht und mit Spritam das erste Medikament aus dem 3D-Drucker entwickelt, welches von der FDA eine Zulassung erhielt.