News zum Thema

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Mikrofluidik-Geräte:

Forscher der University of Bristol haben ein 3D-Druckverfahren für die preiswerte Herstellung von Mikrokanalgerüste für Lab-on-a-Chip-Geräte entwickelt

22. Februar 2021
100 Mikrometer breites 3D-gedrucktes Mikrokanalgerüst neben 20P Münze

Britische Forscher der University of Bristol haben ein kostengünstiges und unkompliziertes Verfahren für den 3D-Druck von Mikrokanalgerüsten entwickelt. Mit dem neuartigen 3D-Druckverfahren soll die Produktion vereinfacht werden und kann in der Medizin, unter anderem für Lab-on-a-Chip-Diagnosetests, angewendet werden. Wir fassen die Arbeit der Wissenschaftler zusammen.

Verwendung der OPU-Komponente:

Forscher der DTU Dänemark bauen Xbox 360 zum Nano-3D-Drucker um

15. Februar 2021
optische Aufnahmeeinheit strahlt blauen Laser auf Substrat

Forschern der Technischen Universität Dänemark (DTU) ist es gelungen mit Hilfe der OPU-Komponente einer Xbox 360 einen Nano-3D-Drucker für den medizinischen Bereich entwickelt. Der 3D-Drucker, der auf dem SLA-3D-Druckverfahren aufbaut, kann von zehn Mikrometern Druckauflösung auf Hunderte von Nanometern herunterfahren. Mit dem aus der Xbox 360 entwickeltem Nano-3D-Drucker wollen die Forscher ein preiswertes mikro- und nanoskaliges 3D-Drucksystem anbieten und über ein Spin-Out kommerzialisieren.

Trainiert an 3D-Modellen:

Seltene Schädeloperation an 18-monatigem Kind mit 3D-Druck erfolgreich

12. Februar 2021
Operation mit Hilfe von 3D-Druck

Medizinern am indischen Fortis Hospital Shalimar Bagh ist eine seltene Schädeloperation an einem 18-monatigen Kind gelungen. Das Kleinkind litt an Trigonozephalie – eine Krankheit, bei der die Form der Vorderseite des Kopfes dreieckig ist. Anhand realistischer Modelle aus dem 3D-Drucker konnten sich die Mediziner optimal auf den äußerst schwierige Gesichtsoperation vorbereiten.

Günstiger und weniger gefährlicher:

Südkoreanischer Mediziner nutzen 3D-Druck für preiswerte Hodenprothesen

7. Februar 2021
3D-gedruckte Hodenprothese

Forschern verschiedener südkoreanischer Universitäten gelang mit 3D-Druck künstliche Hoden herzustellen, die besser verträglich und erschwinglicher sind als bisherige Prothesen. Männer, die ihre Hoden durch Hodenkrebs, einen Unfall oder andere Krankheiten verloren haben, können damit von einem günstigeren Modell profitieren oder ist mit dem neuen Verfahren überhaupt leistbar geworden. Die 3D-gedruckte Hodenprothese ist zudem besser verträglich zeigten erste klinische Tests.

Hilfe für Menschen mit Lähmungen:

Forscher entwickeln hydraulisches Exoskelette mit Komponenten aus dem 3D-Drucker

6. Februar 2021

In einem gemeinsamem Forschungsprojekt der Technischen Universität München (TUM), dem 3D-Drucker-Hersteller voxeljet und dem Unternehmen HAWE werden Exoskelette aus einem modularen Design-Bausatz mit Verbindungskomponenten aus dem 3D-Drucker entwickelt. Die anpassbaren Exoskelette sollen Menschen mit Lähmungen mehrere Gliedmaßen dabei helfen ihren Alltag besser bestreiten zu können. Dabei „zählt jedes Gramm“ Gewicht.

Einfachere Behandlung möglich:

Forschern der ETH Zürich gelingt 3D-Druck von bioresorbierbaren Atemwegsstents

3D-gedruckte Stents

Schweizer Forscher der ETH Zürich haben mit Hilfe von dem DLP-3D-Druckverfahren auf den Patienten maßgeschneiderte, bioresorbierbare Atemwegsstent entwickelt. Der für den 3D-Druck eingesetzt biokompatible Harz ist flexibel genug um die Luftröhre zu ersetzen und kann aufgrund des Einsatzes von 3D-Druck schnell, günstig und passgenau für den Patienten angefertigt werden.

Unternehmenskooperation:

SprintRay und BEGO beschließen Kooperation bei 3D-Druck-Produkten für die Zahnmedizin in den USA

3. Februar 2021
SprintRay 3D-Drucker und Bego 3D-Druck-Materialien

Der 3D-Druck von Kronen und anderen Objekten aus der restaurativen Zahnmedizin gewinnt zunehmend an Bedeutung. Das 3D-Druck-Unternehmen SprintRay und der Hersteller von Materialien BEGO haben deshalb eine Unternehmenskooperation beschlossen. Gemeinsam wollen sie ihre 3D-Druck-Produkte und -Leistungen für den US-Markt validieren. In den USA wurden allein im Vorjahr 2,3 Mio. Kronen hergestellt und bieten ein enormes Potenzial für die 3D-Drucktechnologie.

Genauere Darstellung der Atmungsfunktionen:

US-Forscher melden mit 3D-Druck hergestellten Nasensimulator zum Patent an

2. Februar 2021
Nasensimulator

US-Forscher vom US Air Force Research Laboratory haben ein Patent für einen neuartigen Nasensimulator eingereicht. Dabei handelt es sich um ein Biohybrid-Modell und soll gegenüber bisherigen Modellen eine genauere Darstellung der physiologischen Atmungsfunktionen darstellen. Als Herstellungsverfahren für den Nasensimulator soll der 3D-Druck zum Einsatz kommen.

"Print to Perfusion":

3D Systems vermeldet Fortschritt beim 3D-Druck in regenerativer Medizin

28. Januar 2021
3D-Druck eines menschlichen Gefäßmodells

Der globale 3D-Drucker-Hersteller 3D Systems hat mit United Therapeutics und Lung Biotechnology PBC ein neuartiges Verfahren für den 3D-Druck von organischem Gewebe erarbeitet. Damit könnten sich Medikamente zukünftig schneller entwickeln lassen. Auch auf Tierversuche könnte verzichtet werden. 3D Systems möchte mit der Zusammenarbeit mit United Therapeutics und anderen medizinischen Unternehmen verstärkt in auf dem Markt der regenerativen Medizin und 3D-Bioprinting Fuß fassen.

Reparatur von Knochen:

Australischen Forschern gelingt der 3D-Druck von Knochen aus lebenden Zellen

25. Januar 2021
3D-Druck von knochenähnlichem Material

Australische Forscher der University of New South Wales (UNSW) in Sydney haben eine neuartige Tinte entwickelt, mit der sie knochenähnliche Strukturen mit 3D-Druck herstellen können. Diese sollen dabei helfen Knochen schneller, kostengünstiger und mit weniger Nebenwirkungen zu reparieren. Das 3D-Druckverfahren, bei dem die neuartige Biotinte zum Einsatz kommt, soll nun in ersten In-vivo-Tests an Tiermodellen getestet werden.

Präziser und schneller:

Ackuretta präsentiert neuen LCD-3D-Drucker DENTIQ für Dentallabore und Schmuckdesigner

3D-Drucker DENTIQ zu und offen

Der 3D-Drucker-Hersteller Ackuretta Technologies bringt mit DENTIQ ein neues 3D-Drucker-Modell für Dentallabore und Schmuckhersteller auf den Markt. Dieser liefert laut dem Hersteller hochpräzise 3D-Druck-Ergebnisse bei 30 Prozent schnellerer Druckgeschwindigkeit. Mit CLEANI wurde außerdem eine neue Desktop-Reinigungsstation für 3D-gedruckte Objekte vorgestellt. Alle Infos zu den beiden neuen Geräte von Ackuretta.

Kontrollierbare Arzneimittelabgabe:

Neuartige Mikronadeln und 3D-Druck ermöglichen besser kontrollierbare Arzneimittelabgabe

23. Januar 2021
Konstruktionsweg 3DMNMEMS

Forscher der University of Kent und der University of Strathclyde in Großbritannien haben ein neuartiges Gerät entwickelt, das 3D-Druck, Mikronadeln und mikroelektromechanische Systeme (MEMS) für eine kontrollierbare, transdermale Arzneimittelabgabe kombiniert. Der 3D-Druck funktioniert sogar einem handelsüblichen Desktop-3D-Drucker, wodurch die Herstellung für viele zugänglicher werden könnte. Mit speziellen Mikronadelpflastern kann die Behandlung von Patienten dann individueller zugeschnitten werden.

Digitales Lernen:

3D-Scanner von Artec 3D ermöglichen Virtual Reality-Kurs zu „menschlicher Osteologie“ für angehende Anthropologen und Mediziner

20. Januar 2021
Knochen erleben im VR-Kurs

Der forensische Anthropologe Dennis C. Dirkmaat hat mit 3D-Scannern von Artec 3D einen VR-Kurs für die Schulung angehender Anthropologen und Mediziner entwickelt. Unter anderem kam dafür der automatisierte Farb-3D-Scanner Artec Micro zum Einsatz. Studenten können mit den virtuellen Modellen Knochen bis ins kleinste Detail erleben und kennenlernen. Vor allem in Zeiten während und nach der Pandemie kann die 3D-Scan-Technologie eine Chance für verteiltes, digitales Lernen darstellen.

KeyModel Ultra:

Keystone Industries und Henkel entwickeln mit KeyModel Ultra neues Resin für den 3D-Druck in der Dentalbranche

13. Januar 2021
KeyModel Henkel Ivory und Grey

Die Unternehmen Keystone Industries und Henkel haben in Zusammenarbeit mit dem „KeyModel Ultra“ ein Harz (Resin) für den 3D-Druck in der Dentalbranche entwickelt und für den Markt angekündigt. Der Fokus lag dabei auf möglichst präzisen und detailgenauen Druckergebnissen sowie dem schnellen Nachhärten. Auch die Nachbearbeitung soll mit dem KeyModel Ultra-Resin problemlos möglich sein. Das Harz steht in Elfenbeinweiß und Hellgrau zur Verfügung.