News zum Thema

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Produktion, Forschung und Qualifizierung:

BMW eröffnet 3D-Druck-Campus in Bayern und investiert 15 Millionen Euro in Erforschung der 3D-Drucktechnologie

29. Juni 2020
Mann vor FDM Metall-3D-Drucker

Der Automobilhersteller BMW hat vor wenigen Tagen seinen Technologie-Campus im bayerischen Oberschleißheim eröffnet. Ab sofort werden dort Teile im 3D-Druckverfahren produziert und mit einem Forschungs-Investment von 15 Millionen Euro an der Weiterentwicklung der 3D-Drucktechnologie geforscht, sowie die Weiterbildung der Mitarbeiter zum industriellen 3D-Druck vorangebracht.

Neuvorstellung:

AMCM stellt mit M 4K-1 und M 4K-4 zwei neue Metall-3D-Drucker vor

5. Juni 2020

Das bayrische Unternehmen AMCM hat mit dem „M 4K“ ein 3D-Drucksystem für die additive Hochleistungsfertigung entwickelt. Anspruchsvolle und komplexe Teile in großem Maßstab bis zu einem Meter Höhe sind mit der M 4K-Plattform realisierbar. AMCM hat jetzt für sein M 4K-System die zwei neuen Metall-3D-Drucker M 4K-1 (Ein-Laser) und M 4K-4 (Vier-Laser) vorgestellt.

Mehr Komfort auf Langstrecken:

Specialized entwickelt mit „S-Works Power Mirror“ Fahrradsattel aus dem 3D-Drucker

4. Juni 2020
3D-gedruckter Sattel montiert

Das deutsche Unternehmen Specialized stellt Fahrräder Ausstattung für Radfahrer her. Bei Satteln seien die Vorteile des Schaumstoffs im Rahmen innovativer Produktentwicklung längst ausgereizt, weshalb Specialized bei der Entwicklung seiner Sattel auf den 3D-Druck mit flüssigem Polymer gesetzt hat. Herausgekommen ist dabei der Fahrradsattel „S-Works Power Mirror“ der vor allem auf langen Strecken mehr Komfort bieten soll.

Einsatz in Radar und Optronik:

Nano Dimension und Sensorspezialist HENSOLDT gelingt 3D-Druck einer doppelseitigen zehnschichtigen Leiterplatte

23. Mai 2020
3D-gedruckte Leiterplatte

Der Sensorspezialist für militärische Anwendungen HENSOLDT und das auf 3D-Druck von Elektronik spezialisierte israelische Unternehmen Nano Dimension haben gemeinsam mit dem 3D-Drucker eine Leiterplatte hergestellt, die sie selbst als „Weltneuheit“ bezeichnen. Die Leiterplatte entstand mit einer dielektrischen Polymertinte und einer neuen leitfähigen Tinte von Nano Dimension.

Aufbau eigener Produktionen:

Pumpen- und Armaturenhersteller KSB eröffnet Beratungs- und Prüfungszentrum für 3D-Druck in Pegnitz

15. Mai 2020
3D-gedrucktes Pumpengehäuse

Die auf die Herstellung von Pumpen- und Armaturen spezialisierte KSB-Gruppe errichtet am Standort Pegnitz in Bayern ein neues Beratungs- und Prüfungszentrum zur additiven Fertigung. Damit will das Unternehmen seine Erfahrung im 3D-Druck an Neueinsteiger weitergeben und Firmen dabei helfen, mit Hilfe von 3D-Druck eine eigene Produktion aufzubauen. Wir stellen das geplante Leistungsspektrum von KSB einmal vor.

Nachhaltige Innovationen mit 3D-Druck:

Universität Bayreuth stellt mit Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen (CA.I) Platz für interdisziplinäre Vernetzung und 3D-Druck vor

High-Speed-Sintering für Reifenmodell

Die Universität Bayreuth hat mit der Forschungsstelle Campus Additive.Innovationen (CA.I) eine Anlaufstelle für Unternehmen vorgestellt, die Fragen zur additiven Fertigung beantwortet. Neben der Unternehmensberatung zum industriellen 3D-Drucker ist die bayerische Forschungsstelle auch ein Ort, der der interdisziplinären Vernetzung dienen soll. Der Universität zufolge entstehen mit zunehmendem Einsatz der additiven Fertigung immer mehr nachhaltige Innovationen, was es zu unterstützen gilt.

Fly Your Thesis 2020!:

Projekt AIMIS-FYT-Team der Hochschule München testet 3D-Druck in der Schwerelosigkeit

29. April 2020
AIMIS-FYT Team

Das achtköpfige AIMIS-FYT-Team von der Hochschule München arbeitet an einem Verfahren, mit dem der 3D-Druck in der Schwerelosigkeit weiter optimiert werden soll. Im November können die Studenten im Rahmen einer ESA-Kampagne ihre bisherigen Entwicklungen bei Parabelflügen, bei denen die Schwerelosigkeit für eine kurze Zeit erreicht wird, testen. Wir stellen die Pläne und das Projekt einmal vor.

Künstliche Intelligenz unterstützt 3D-Druck:

Deutsches Softwareunternehmen Hyperganic entwirft Algorithmus, der 3D-Druck von Raketentriebwerk in nur einem Stück möglich macht

7. April 2020
Raketentriebwerk von Hyperganic

Die Softwareentwickler der deutschen Hyperganic Technologies AG haben einen Algorithmus entwickelt, mit dem sie die Fertigung von einem Raketentriebwerk optimieren konnten. Das Besondere daran ist, dass der Algorithmus die Informationen erhielt und dann mit Künstlicher Intelligenz eigenständig das beste, 3D-druckbare Design errechnete. So ist die Herstellung des Raketentriebswerks in einem Stück mit dem 3D-Drucker möglich.

Schutz vor Ansteckung mit SARS-CoV-2-Virus:

FIT AG bietet Filterträger zum Atemschutz als kostenlose 3D-Druckvorlage im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie

4. April 2020
3D-gedruckter Filterträger

Die deutsche FIT AG hat mi dem „FiT“ einen einfachen Filterträger entwickelt, der mit einem 3D-Drucker hergestellt werden und ergänzt um entsprechendes Filtermaterial zu einer Behelfsmaske für den Atemschutz umgewandelt werden kann. Die Dateien für den 3D-Druck des FiT-Filterträgers stellt das Unternehmen kostenlos zur Verfügung.

Objektives Ergebnis statt subjektiver Schätzung:

Klinikum der Universität München profitiert von äußerst präzisen Ganzkörper-3D-Scanner für die Operationsvorbereitung

20. März 2020
Mann in 3D-Ganzkörperscanner

Am Klinikum der Universität München wird seit einigen Monaten ein Ganzkörper-3D-Scanner eingesetzt, der den Mitarbeitern und Ärzten die Arbeit erleichtert. 92 Kameras erstellen in wenigen Millisekunden zahlreiche Bilder, die anschließend automatisch zu einem 3D-Modell zusammengesetzt werden. Das sorgt für ein objektives Bild und Ärzte sind bei der Operation nicht mehr auf eine subjektive Schätzung angewiesen. Das Gerät hat noch weitere Vorzüge. Wir stellen den Einsatz des 3D-Scanners im Klinikum vor.

Mehr Flexibilität und Geschwindigkeit:

Forscher aus Deutschland entwickeln 3D-Druckkopf für unterschiedlich dicke Schichten

14. März 2020
Druckkopf für unterschiedliche Bahndicken

Wissenschaftler der Technischen Hochschule Nürnberg haben im Rahmen des Forschungsprojekts „Innovatives Extruderkonzept für schnelle und effiziente Additive Produktion“ einen neuartigen 3D-Druckkopf entwickelt, der es möglich macht, Kunststoffbahnen mit unterschiedlicher Breite in einem Prozessschritt zu drucken. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile für die Flexibilität und Geschwindigkeit beim 3D-Druckprozess.