3D-Druck-News zum Thema

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Vielfältige Einsatzbereiche:

Forscher entwickeln mit 3D-gedruckten Sensoren ein Test-Kit zur Kontrolle der Glyphosat-Exposition

19. September 2021
Glyphosat-Test-Kit

US-Forscher an der Washington State University (WSU) haben mit Hilfe von 3D-Druck ein neuartiges Test-Kit entwickelt, das die Exposition mit dem Herbizid Glyphosat untersuchen kann. Dazu wurden Nanoröhrchen mit molekülgroßen Hohlräumen gedruckt. Das sehr genau arbeitende Kit könnte auch in anderen Bereichen wie Umwelt oder Lebensmittelbranche eingesetzt werden.

Perforierte Trommelfelle reparieren:

3D-Druck-Spezialist und Unternehmen für Biofabrikation Desktop Health übernimmt PhonoGraft-Plattform

8. Juli 2021
Funktionsweise der PhonoGraft-Plattform

Nach den Bombenanschlägen am Boston Marathon 2013 wurde am Wyss Institute die Idee für ein Produkt geboren mit dem sich perforierte Trommelfelle behandeln lassen. Mit der PhonoGraft-Plattform entstand ein Weg, das Trommelfell mithilfe eines Implantats zu behandeln. Das Implantat wird mit 3D-Druck hergestellt. In Tierversuchen wuchsen während der Heilung des Trommelfells native Zellen und Blutgefäße in das biokompatible PhonoGraft-Material.

Projekt „ATeM":

Forscher am deutsch-polnischen Leistungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten an Projekten für den 3D-Druck in der Medizintechnik

29. Juni 2021
Zwei Männer neben ExOne 3D-Drucker

Die beiden Fraunhofer-Institute IWS und IWU kooperieren beim Projekt „Additive Technologien für Medizin und Gesundheit“ (ATeM) mit dem Center for Additive Manufacturing (CAMT) der polnischen TU Breslau. Gemeinsam wollen sie innovative Lösungen für den 3D-Druck in der Medizintechnik entwickeln. Finanziell unterstützt wird die Arbeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Fraunhofer und inomed:

Deutsche Forscher suchen Verfahren für den 3D-Druck von Stereotaxiesystemen ohne störende Materialien

14. Juni 2021
3D-gedruckte Schwalbenschwanzschiene

Das Fraunhofer IPA und die inomed Medizintechnik GmbH haben gemeinsam eine Methode gesucht, ein neurochiurgisches Stereotaxiesystem ohne den Einsatz von für die Bildgebung störenden Materialien zu entwickeln. In ihren Untersuchungen fanden sie ein 3D-Druckverfahren, das ihnen als besonders geeignet erschien. Nun wollen sie die Fertigungstechnik und das Produktdesign optimieren.

Hot Lithography-3D-Druckverfahren von Cubicure:

Medizinunternehmen MacroArray Diagnostics optimiert Produktion für geringe Stückzahlen mit 3D-Druck

4. Juni 2021
3D-Druck-Objekte für Medizintechnik aus Caligma 200

Das Wiener 3D-Druck-Unternehmen Cubicure hat vor einigen Jahren das 3D-Druckverfahren Hot Lithography vorgestellt. Dieses eignet sich besonders für die schnelle und kostengünstige Produktion von Bauteilen in geringer Stückzahl. Cubicure arbeitet daran, die individualisierte, personenspezifische Massenfertigung von Medizinprodukten aus Kunststoffen mit Hilfe von 3D-Druckern zu ermöglichen, wie es beim Medizinunternehmen MacroArray Diagnostics zeigte.

Verbesserte Wirtschaftlichkeit und Produktqualität:

Brasilianisches Medizinunternehmen Sartori kauft SLM 280 2.0 3D-Drucker für Implantate und medizinische Instrumente

10. September 2020
SLM 280 2.0 3D-Drucker von SLM Solutions

Das brasilianische Medizinunternehmen Sartori hat einen SLM 280 2.0 3D-Drucker vom deutschen Hersteller SLM Solutions erworben, um so die steigende Nachfrage nach orthopädischen Implantaten und medizinischen Instrumente in hoher Qualität und Passgenauigkeit auf die individuellen Patientenanforderungen mit Hilfe der Additiven Fertigung zukünftig erfüllen zu können.

Forschungen an den Coronavirus-Folgen:

Modell einer COVID-19-Patientenlunge aus dem 3D-Drucker unterstützt Ärzte

8. August 2020
Teile der 3D-gedruckten Lunge

Ärzte des Belfast Health and Social Care (HSC) Trust und das 3D-Druckunternehmen Axial3D haben in Zusammenarbeit das realistische Modell der Lunge eines COVID-19-Patienten mit einem 3D-Drucker angefertigt. Das Modell soll den Ärzten dabei helfen die Krankheit und ihre Folgen besser zu verstehen. Außerdem ermöglicht es den Ärzten eine völlig neue Sicht auf die Lunge und damit zu arbeiten.

Mehr Schutz für medizinische Personal:

Dieser Rachenabstrich-Roboter aus dem 3D-Drucker testet vollautomatisch auf eine COVID-19-Infektion

9. Juni 2020
Testroboter im Einsatz

Forschern rund um das Team von Thiusius Rajeeth Savarimuthu von der Universität von Süddänemark ist es gelungen, mit Hilfe von 3D-Druckern einen Roboter zu entwickeln, der vollautomatisch Rachenabstriche nehmen kann und so zum Beispiel bei Tests auf eine Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus eingesetzt werden kann. Das bedeutet weniger Kontakt mit Infizierten und eine Entlastung des medizinischen Personals. Erste Tests mit dem Prototypen waren bereits erfolgreich.

Fortschritte im Kampf gegen Coronavirus:

Erster Schnelltest für Coronavirus SARS-CoV-2 aus dem 3D-Drucker vorgestellt

5. Mai 2020
Formlabs 3D-Drucker und Schnelltests auf SARS-CoV-2-Infektion

Das britische Unternehmen Mologic hat mithilfe von 3D-Druckern von Formlabs Schnelltests für das Testen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 entwickelt. Die Schnelltests lassen sich in großen Mengen innerhalb weniger Stunden produzieren und liefern innerhalb weniger Minuten ein Ergebnis, ob eine Infektion mit dem Coronavirus vorliegt. Auch der zuletzt von der Lungenkrankheit COVID-19 genesene englische Premierminister Boris Johnson schaute sich die Teststäbe aus dem 3D-Drucker an.

Verbesserung in der Patientenversorgung:

Australischen Forschern gelingt passgenaue Stents aus Nitinol mit dem 3D-Drucker herzustellen

3. Mai 2020
3D-gedruckte Stents aus Nitinol

Forscher vom australischen Innovationszentrum Lab22 haben die weltweit ersten Nitinol-Stents, die mit 3D-Druckern hergestellt werden, entwickelt. Das Vorhaben erwies sich als wesentlich komplizierter als vorab angenommen, da das Material Nitriol sehr stark auf Belastung und Temperatur reagiert. Wir werfen einen Blick auf die Arbeit der Forscher

Coronavirus-Pandemie:

Italienisches Projekt Open Breath entwickelt mit 3D-Druck Open-Source-Langzeitbeatmungsgerät für COVID-19-Patienten

1. Mai 2020
Open Breath Beatmungsgerät

Das italienische, gemeinnützige Projekt Open Breath hat es sich zum Ziel gemacht, eine Lösung für Langzeitbeatmungen mit Hilfe des 3D-Drucks herzustellen. Während der Entwicklungsarbeit entstand ein Gerät, das technisch ausgereift ist, im Vergleich zu herkömmlichen Beatmungsgeräten, weniger kostet und sich einfach und ohne lange Einarbeitungszeiten bedienen lässt.

Mehr COVID-19-Patienten behandeln:

3D-gedruckter Vent Multiplexor ermöglicht Beatmung von zwei Patienten mit einem Beatmungsgerät

23. April 2020
3D-gedruckter Vent Multiplexor angeschlossen

Das US-amerikanische Start-up Vent Multiplexor, LLC wurde von zwei Studenten der renommierten Yale University gegründet. Beide haben zusammen mit dem 3D-gedrucktem „Vent Multiplexor“ ein Tool entworfen, das es möglich macht, zwei Personen zur selben Zeit an ein Beatmungsgerät anzuschließen. Wir stellen den Vent Multiplexor vor.

Mehrere Hundert Stück in kurzer Zeit benötigt:

Arzt aus Hildesheim und SLS 3D entwickeln Adapterlösung für das Anbringen von medizinisch zugelassenen FFP3 Filterlösungen an Atemschutzmasken

22. April 2020
fertige 3D-gedruckte Adapter

Das 3D-Druckunternehmen SLS 3D hat gemeinsam mit einem Oberarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie am Helios Klinikum in Hildesheim eine Adapterlösung für Atemschutzmasken entwickelt, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden kann. Damit sollen Ärzte an Atemschutzmasken medizinisch zugelassene FFP3 Filterlösungen anschließen können. Die 3D-gedruckten Adapter sind über die Website von SLS 3D oder das Klinikum Hildesheim erhältlich.

Österreich:

HAGE3D ermöglicht mit 3D-Druck ein druckkontrollierbares Beatmungsgerät

19. April 2020
3D-gedrucktes Ventil

Das österreichische Maschinenbauunternehmen HAGE Sondermaschinenbau und das Tochterunternehmen HAGE3D haben gemeinsam mit Fachleuten der Medizinischen Universität Graz ein 3D-gedrucktes Beatmungsgerät für kurzfristige Einsätze entwickelt. So entstanden in den vergangenen zwei Wochen in mehreren Iterationen zwei Protoypen des Geräts und können nach Bedarf mit einem 3D-Drucker hergestellt werden.