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Review: Der ANYCUBIC Kobra 2 3D-Drucker im Test

3D-Drucker Anycubic Kobra 2

Einsteiger und fortgeschrittene Anwender von Desktop-3D-Druckern schätzen die Arbeit mit 3D-Druckern von Anycubic sehr. Mit dem Anycubic Kobra 2 haben wir ein weiteres 3D-Drucker-Modell genauer unter die Lupe genommen. Es zeigte sich, dass der FDM-Desktop-3D-Drucker sich für Einsteiger sehr gut eignet, er aber auch Fortgeschrittenen gute Dienste leisten kann. Das automatische LeviQ 2.0 Auto-Leveling-System erleichtert den Nivelliervorgang deutlich. Wie schon der Kobra Go (Anycubic Kobra Go Testbericht) und der Kobra Neo (Anycubic Kobra Neo Testbericht) hat der 3D-Drucker ein Bauvolumen von 220 x 220 x 250 mm. Die Montage erfolgt schnell und unkompliziert und ist selbst für einen Anfänger in einer halben Stunde getan. Die gut bebilderte Anleitung hilft notfalls. In unserem Testbericht haben wir uns angesehen, was der 3D-Drucker bietet und fassen Vor- und Nachteile zusammen.

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Zusammenfassung für Schnellleser

Der Kobra 2 bietet mit einem Bauvolumen von 220 x 220 x 250 mm ausreichend Platz für erste kleine bis mittelgroße Projekte. Vor Druckbeginn können Anwender die Levi-Q-2.0-Nivellierung nutzen und sich so das manuelle Nivellieren ersparen. Die automatische Nivellierung gleicht Unebenheiten des Heizbettes aus und kann einfach per Tastendruck über das Display gestartet werden. Der Zusammenbau gestaltet sich relativ unkompliziert. Die Teile sind gut beschriftet und die Anleitung ist sehr hilfreich, sodass selbst Einsteiger nach spätestens einer halben Stunde einen einsatzbereiten 3D-Drucker vor sich haben.

Der Kobra 2 nutzt das neue Dual-Gear Direct Drive Extrusion System, besitzt eine dynamische Struktur und ist mit einem verbesserten Kühlsystem ausgestattet. Mit dem Dual-Gear Direct Drive Extrusion System kann der Kobra 2 das Filament besser greifen und erreicht somit eine präzise Extrusion auch bei hohen Geschwindigkeiten. Wenn wir von hoher Geschwindigkeit sprechen, meinen wir 250 mm/s, was fünfmal so schnell wie bei vergleichbaren 3D-Drucker-Modellen sein soll. Um damit Schritt zu halten, verfügt das Hot-End über eine Leistung von 60 W, was ein schnelleres Schmelzen des Filaments ermöglicht. Der Kobra 2 3D-Drucker hat die Maße 486 x 440 x 435 mm und wiegt 8,4 kg.

Die Maschine wird mit einer 0,4 mm großen Düse geliefert und bietet Funktionen zur Stromausfallwiederherstellung und einen Filamentsensor. Die maximale Heizbetttemperatur beträgt 110 Grad Celsius und die maximale Düsentemperatur liegt bei 260 Grad Celsius. Der Kobra 2 verarbeitet Materialien wie PLA, PETG, ABS, TPU und andere. Die Steuerung erfolgt über ein 4,3-Zoll-LCD-Touchscreen-Bedienfeld. Das Bedienfeld des Kobra 2 ist einfach und benutzerfreundlich für Einsteiger gestaltet. Es enthält grundlegende Einstellungsmöglichkeiten und Funktionen, aber nicht mehr.

Der 3D-Drucker erhält seine 3D-Modelle über einen USB-C-Anschluss oder eine MicroSD-Karte (eine 8 GB große Karte liegt bei). Wer sofort starten möchte, sollte Material zur Hand haben. Die beiliegende PLA-Materialprobe ist äußerst gering. Die magnetische Federstahlplatte hält das 3D-gedruckte Objekt während des Druckvorgangs sehr gut und sobald sie abgekühlt ist, lässt sich das gedruckte Objekt mühelos entfernen.

√ Für einen Preis von unter 300 Euro erhält der Kobra 2 von uns für preisbewusste Einsteiger und als Zweitgerät für häufige Benutzer eine klare Kaufempfehlung (Fazit lesen).

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Über Anycubic

Im Jahr 2015 wurde im chinesischen Shenzhen die Firma Anycubic gegründet. Schon bald darauf wurde der erste 3D-Drucker Anycubic Mega (auch „i3 Mega“) auf den Markt gebracht. Heute hat das Unternehmen einige 3D-Drucker im Sortiment, darunter die beliebte Photon-3D-Drucker-Linie und jetzt auch die neuen Modelle Anycubic Kobra, Kobra Plus, Kobra Max, Kobra Neo sowie den Kobra Go. Mit dem neuen Kobra 2 bringt Anycubic bereits eine verbesserte Version eines 3D-Druckers aus der noch relativ neuen Produktreihe auf den Markt.

Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und hat sich in den letzten Jahren zum beliebten Hersteller von Low-Cost-Desktop-3D-Druckern auf dem internationalen Markt entwickelt. Anycubic möchte auch in Zukunft gute 3D-Drucker zu akzeptablen Preisen auf den Markt bringen. Kunden sollen weltweit die Möglichkeit haben, mithilfe ihrer Maschinen ihren kreativen Ideen freien Lauf zu lassen und die Welt des 3D-Drucks zu erkunden.

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Spezifikationen

Hersteller Anycubic
Modell Kobra 2
Bauvolumen 220 x 220 x 250 mm
3D-Druckverfahren Fused Deposition Modeling
Extruder Dual-Gear Direct Drive Extrusion
Nivellierung Verbessertes Levi-Q-2.0-Nivellierungssystem
Maximale Temperatur Heizbett 110 °C
Druckplatte magnetische Federstahlplatte
Z-Achse Stabile Doppel-Z-Achsen
-Gewindestange
Druckgeschwindigkeit Bis maximal 250 mm/s (150 mm/s)
Bedienfeld 4,3-Zoll-LCD-Touchscreen-Bedienfeld
Druckmaterialien PLA, ABS, PETG und TPU
Düsendurchmesser 0,4 mm (austauschbar)
Filamentdurchmesser 1,75 mm
Schnittstellen SD-Karte, USB-C
Unterstütze Formate STL, OBJ
Maximale Drucktemperatur 260 °C
Größe der Maschine 486 x 440 x 435 mm
Besonderheiten Stromausfallwiederherstellungs- und Filamentsensorfunktion
Preis ab ca. 292,96 Euro im 3D-grenzenlos Shop

Videovorstellung

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Features

Werbebild 5x Schneller mit 250 mm/s Druckgeschwindigkeit
Neuer Extruder
neues Kühlsystem
3D-Drucker Anycubic Kobra 2 aus zwei Perspektiven
3D-Drucker Anycubic Kobra 2 LeviQ 2.0 Auto-leveling Smart-Z-Offset

Verpackung

Lieferung und Montage

Der Anycubic Kobra 2 trifft bei uns in einer sehr guten Verpackung ein. Die einzelnen Teile sind sorgfältig gesichert. Der 3D-Drucker ist zu 90 % vormontiert und lässt sich in wenigen Schritten zusammenbauen. Die gut bebilderte Anleitung erleichtert Neulingen den Aufbau und falls es doch zu Schwierigkeiten kommt, stehen zahlreiche Videos auf YouTube zur Verfügung, einschließlich des in diesem Bericht verlinkten Unboxing-Videos. Der Support-Bereich des Herstellers bietet zudem nützliche Tipps.

Mit einem Bauvolumen von 220 x 220 x 250 mm bietet der 3D-Drucker genügend Platz für erste Projekte oder auch als Zweitgerät. Die Drucke haften sehr gut auf der magnetischen Federstahlplatte und lassen sich leicht entfernen, sobald die Platte etwas abgekühlt ist. Da die Federstahlplatte magnetisch ist, ist das Abnehmen und erneute Anbringen der Platte problemlos möglich.

Unboxing (Video)

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Mehr Informationen

Inbetriebnahme

Nachdem der 3D-Drucker montiert war, haben wir zunächst die automatische und verbesserte LeviQ-2.0-Nivellierung durchgeführt. Diese Funktion lässt sich einfach per Tastendruck starten. Der Drucksensor scannt dabei 25 Punkte und hilft so, Unebenheiten auszugleichen. Der 3D-Drucker kann 3D-Modelle zum Drucken entweder über die mitgelieferte 8 GB große MicroSD-Karte oder ein USB-C-Kabel empfangen. Auf der beiliegenden Karte sind bereits erste Modelle sowie das bekannte Benchy gespeichert. Für einen ersten Druck müssen Sie lediglich Filament einlegen und schon kann es losgehen. Verlassen Sie sich dabei nicht auf das im Lieferumfang enthaltene Filament und besorgen Sie am besten schon vorher ausreichend Material, da die PLA-Materialprobe recht knapp bemessen ist.

Erster Druck

Auf der mitgelieferten Speicherkarte ist alles enthalten, was für einen erfolgreichen ersten Druck erforderlich ist. Wir haben verschiedene Objekte ausprobiert, jeweils mit der empfohlenen Druckgeschwindigkeit von 150 mm/s. Dabei stellten wir fest, dass der 3D-Drucker Kobra 2 die versprochene Qualität und Präzision durchweg einhielt.

Was uns allerdings ein wenig störte, war die Tatsache, dass das Kühlsystem zwar hervorragende Arbeit leistete, der Lüfter aber mit der Zeit recht laut wurde. Für ein Gerät in der Preisklasse bis 300 Euro aber absolut verschmerzbar und nur geringfügig störend.

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Pluspunkte

+ Recht einfach zusammenzubauen
+ Verbesserte Nivellierung und optimiertes Kühlsystem
+ Bedienfeld hat schnell reagiert
+ Dual-Gear Direct Drive Extrusion System
+ Schnell und trotzdem äußerst präzise
+ magnetische Federstahlplatte
+ Levi-Q-2.0-Nivellierung, schnell, effizient und genau
+ Kühlventilator mit bis zu 7.000 U/min

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Minuspunkte

Kühlventilator konnte schon recht laut werden
nur Grundeinstellungen bei Touchscreen möglich, Profi-Einstellungen nicht möglich
sehr kleine Menge an PLA beiliegend

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Fazit

Für Einsteiger ist der Anycubic Kobra 2 ein ausgezeichneter 3D-Drucker. Er ist leistungsstark, sehr schnell und benutzerfreundlich, was ihn intuitiv bedienbar macht. Auch für erfahrene Anwender, die nach einem Zweitgerät suchen, bietet der Anycubic Kobra 2 eine gute Option. Funktionen wie Filamentsensor, Stromausfallerkennung und die verbesserte LeviQ-2.0-Nivellierung machen den Kobra 2 zu einem wertvollen Werkzeug. Wenn man zwischen dem Vorgängermodell und dem aktuellen Modell wählen kann, lohnt sich der Kobra 2 definitiv. Für einen geringen Preisunterschied erhält der Käufer mit dem Kobra 2 ein leistungsfähigeres Gerät mit mehr Funktionen und der gewohnten Zuverlässigkeit von Anycubic.

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* Preise vom 31.05.2023. Ohne Gewähr. Preise können aufgrund von Änderungen beim Dollar-Wechselkurs und laufenden Preisänderungen der Händler abweichen. Eine Echtzeitaktualisierung ist technisch nicht möglich, wird sind aber bemüht die Preise regelmäßig zu aktualisieren (tendenziell sind die Preis fallend nicht steigend, daher schauen Sie gerne auf den Online-Shops der Händler vorbei). ** Es handelt sich hierbei um Affiliate-Links.

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