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Testbericht:

ANYCUBIC Kobra Go Test – 3D-Drucker mit vielen nützlichen Einsteiger-Features für weniger als 200 Euro

Anycubic Kobra Go Test: Der Anycubic Kobra Go ist ein neuer 3D-Drucker, der vor allem für Einsteiger entwickelt wurde. Er wird mit einem Bausatz geliefert, der erst einmal eine Stunde Tüftelarbeit erfordert. Doch der 3D-Drucker Kobra Go hat dafür auch die komfortable Levi-Q-Nivellierung wie die „großen“ Modelle der Kobra-Serie zu bieten. Wir haben ihn genau unter die Lupe genommen und fassen die Ergebnisse in unserem Testbericht zusammen.

3D-Drucker des Herstellers Anycubic erfreuen sich seit Jahren einer großen Beliebtheit bei Einsteigern und fortgeschrittenen Anwendern. Der Anycubic Kobra Go, ein neuer FDM-Desktop-3D-Drucker der Kobra-Serie von ANYCUBIC, wurde vor allem als preisgünstige Einsteiger-Lösung für alle 3D-Druck-Anfänger konzeptioniert. Mit seiner Levi-Q-Nivellierung spart der Kobra Go Einsteigern eine Menge Arbeit mit der One-Touch-Nivellierung und dem One-Touch-Druck. Das Bauvolumen des 3D-Druckers liegt bei 220 x 220 x 250 mm. Die Montage bedeutet ein wenig Tüfteln, viel Lernen und erwartet ein wenig Geschick, aber in rund einer Stunde sollten Sie dank der gut bebilderten Anleitung durch das Prozedere durch sein und einen neuen 3D-Drucker vor sich haben. Gesteuert wird das Ganze über einen 2,4-Zoll-LCD-Bildschirm und einen Bedienknopf. Einfach, aber effizient. Wir haben uns den 3D-Drucker genauer angesehen und fassen zusammen, wie wir den 3D-Drucker erleben durften.

Zusammenfassung für Schnellleser

Der Anycubic Kobra Go hat ein Bauvolumen von 220 x 220 x 250 mm. Wie auch der Anycubic Kobra Max, den wir vorgestellt haben, nutzt der Anycubic Kobra Go die neue Levi-Q-Nivellierung. Diese kann automatisch Unebenheiten des Heizbetts ausgleichen und wird mit einem Tastendruck gestartet und abgeschlossen. Der 3D-Drucker kommt in einem Bausatz und erfordert eine gute Stunde an Arbeit, bis er zusammengebaut ist. Damit dies aber Einsteigern und Fortgeschrittenen gelingt, gibt es von Anycubic eine ausführliche Anleitung. Der Anycubic Kobra Go verwendet einen Bowden Extruder, wodurch er leicht und schnell arbeiten kann. Der 3D-Drucker ist insgesamt 490 x 445 x 443 mm groß und wiegt leichte 7 kg.

Im Lieferumfang ist eine 0,4 mm große Düse enthalten. Wer einen Filamentsensor möchte, kann diesen separat erwerben. Die Wiederaufnahmefunktion nach Stromausfall ist inklusive. Das Heizbett erreicht Temperaturen von bis zu 110 Grad Celsius. Die maximale Drucktemperatur liegt bei 260 Grad Celsius, womit der Kobra Go ABS, PLA, TPU, PETG und Holz-Filamente problemlos verarbeiten kann. Der 3D-Drucker wird über ein 2,4-Zoll-Bedienfeld mit Knopf gesteuert. Modelle erhält der Kobra Go über eine SD-Karte. Die Maschine verfügt über leise Schrittmotor-Treiber.

Die magnetische Druckplatte des 3D-Druckers lässt sich unkompliziert abnehmen und wieder anbringen. Um den 3D-Druck zu lösen, müssen Sie nach dem Abkühlen die Druckplatte lediglich etwas Beugen. Die Menüführung des Bedienfelds ist sehr einfach gehalten, aber nicht schwer verständlich.

Fazit: √ Der ANYCUBIC Kobra Go bietet zu einem Preis von rund 200 Euro überraschend viele Features, von denen Anfänger profitieren, so zum Beispiel die automatische Nivellierung. Zu diesem Preis können wir den 3D-Drucker allen Anfängern empfehlen (zum Preisvergleich).

 

Über Anycubic

Im Jahr 2015 wurde im chinesischen Shenzhen die Firma Anycubic gegründet. Schon bald darauf wurde der erste 3D-Drucker Anycubic Mega (auch „i3 Mega“) auf den Markt gebracht. Heute hat das Unternehmen einige 3D-Drucker im Sortiment, darunter die beliebte Photon-3D-Drucker-Linie und jetzt auch die neuen Modelle Anycubic Kobra, Kobra Plus, Kobra Max, Kobra Neo sowie den Kobra Go.

Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter und hat sich in den letzten Jahren zum beliebten Hersteller von Low-Cost-Desktop-3D-Druckern auf dem internationalen Markt entwickelt. Anycubic möchte auch in Zukunft gute 3D-Drucker zu akzeptablen Preisen auf den Markt bringen. Kunden sollen weltweit die Möglichkeit haben, mithilfe ihrer Maschinen ihren kreativen Ideen freien Lauf zu lassen und die Welt des 3D-Drucks zu erkunden.

Spezifikationen

HerstellerANYCUBIC
ModellKobra Go
Bauvolumen220 x 220 x 250 mm
3D-DruckverfahrenFused Deposition Modeling
ExtruderBowden Extruder
NivellierungAutomatische Nivellierung mit 25 Punkten
Maximale Temperatur Heizbett110 °C
DruckplatteEinseitig PEI-beschichtete Metallplatte
Z-AchseStange mit einem Gewinde
DruckgeschwindigkeitBis maximal 100 mm/s (60 mm/s)
Bedienfeld2,4-Zoll-LCD-Bildschirm und Bedienknopf
DruckmaterialienPLA, ABS, PETG und TPU
Düsendurchmesser0,4 mm (austauschbar)
Filamentdurchmesser1,75 mm
SchnittstellenSD-Karte
Unterstütze FormateSTL, OBJ
Maximale Drucktemperatur260 °C
Größe der Maschine490 x 445 x 443 mm
BesonderheitenFilamentsensor optional, Wiederaufnahmefunktion, Levi-Q-Nivellierung
Preis abab ca. 250 Euro (Preisvergleich)

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  • 【Induktiver Sensor, Automatisches 25-Punkt-Leveln】Die selbst entwickelte Anycubic LeviQ-Funktion gleicht automatisch die Unebenheiten des beheizten Druckbettes aus. Im Vergleich zur automatischen Erkennung mit 16 Punkten bietet die automatische Erkennung mit 25 Punkten eine umfassendere Erkennung der Ebenheit der Plattform, wodurch ein effektiverer algorithmischer Ausgleich erfolgt und die Erfolgsrate beim Drucken verbessert wird. Darüber hinaus sind induktive Sensoren zuverlässiger als mechanische und optische Sensoren, die genauer und konsistenter ist, mit geringeren Standardabweichungen.

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Features

Lieferung und Montage

Der Anycubic Kobra Go wird sehr ordentlich verpackt geliefert. Alle Teile kommen gut geschützt an. Die einzelnen Bereiche sind nur zum Teil vormontiert, weshalb Sie etwas mehr Zeit in den Zusammenbau des 3D-Druckers investieren müssen. Aber keine Sorge, die Einzelteile sind gut beschriftet und so werden Sie mithilfe der beiliegenden Anleitung gut vorankommen. Es sollte nicht länger als eine Stunde dauern. Bei Schwierigkeiten finden Sie eine Reihe von Anleitungen zu der Kobra-Serie im Support-Bereich des Herstellers.

Das Bauvolumen des FDM-3D-Druckers beträgt 250 x 220 x 220 mm. Die Größe ist eine gute Einstiegsgröße für Neulinge, ist aber auch schon recht groß für Fortgeschrittene, die ein Zweitgerät möchten. Gedruckt wird auf einer einseitig PEI-beschichteten Metallplatte. Die Drucke haften sehr gut und können nach dem Abkühlen des Druckbetts problemlos durch ein leichtes Beugen der Platte abgelöst werden. Die magnetische Druckplatte lässt sich sehr einfach vom 3D-Drucker abheben und wieder anbringen.

Wo sonst ein Schraubendreher von Nöten war, bietet der XY-Riemenspanner mit Knopfdesign eine Erleichterung beim Einstellen der Riemenspannung. Sie benötigen kein Werkzeug und können diese nur mit Ihren Händen verwenden. Der Bowden Extruder hat den Vorteil, dass das Gewicht am Druckkopf deutlich leichter ausfällt. Der Druckkopf bewegt sich schneller und macht höhere Druckgeschwindigkeiten möglich.

Inbetriebnahme

Ist der 3D-Drucker erst einmal erfolgreich zusammengebaut, dann beginnt die Inbetriebnahme. Das neue, von Anycubic entwickelte LeviQ Auto-Leveling-System ist einfach zu bedienen, auch für Einsteiger. Das Levi-Q-Auto-Leveling geschieht durch einen Drucksensor, der 25 Punkte abfährt. Vor dem ersten Leveling müssen Sie einen Gegenstand vor den Sensor im Druckkopf halten. Damit bestätigen Sie, dass der Sensor funktioniert. Wenn Sie das Filament eingelegt haben, können Sie über eine Speicherkarte den ersten 3D-Druck laden. Nach erfolgreichem Druck können Sie den 3D-Druck problemlos von der Platte lösen.

Erster Druck

Für einen sauberen ersten 3D-Druck stellt Anycubic bereits Druckprofile für die Filamente PLA, TPU und ABS bereit. Die Software Cura, die Sie für das Vorbereiten ihrer Modelle benötigen, finden Sie auf der Speicherkarte in der jeweils aktuellen Version. Das 3D-Druck-Bild mit der 0,4 mm Düse ist erstaunlich gut.

Pluspunkte

+ Klare und ausreichend bebilderte Anleitung
+ Druckprofile für die Arbeit mit PLA, TPU, ABS enthalten
+ Automatische 25-Punkt-Nivellierung
+ Sehr gute Druckergebnisse
+ Schnelle Druckgeschwindigkeit
+ Riemenspanner kann per Knopf eingestellt werden
+ Levi-Q-Nivellierung, schnell, effizient und genau

Minuspunkte

kein USB-Anschluss
Filamentsensor nur optional erhältlich

Fazit

Der Anycubic Kobra Go lohnt sich, wenn Sie einen soliden, leistungsstarken aber vor allem preiswerten Einsteiger-3D-Drucker suchen. Der als Bausatz  konzeptionierte 3D-Drucker bringt zwar etwas mehr Einrichtungsarbeit mit sich als höherpreisige Modelle, dafür lernen Anwender den Aufbau und die Arbeitsweise von FDM-3D-Druckern gleich von Grund auf kennen und sparen dabei einiges an Geld. Auch erfahrene Anwender, die ein Zweitgerät suchen, werden in dem ANYCUBIC Kobra Go ein zuverlässiges und kostengünstiges Gerät finden. Die bebilderten Anleitungen helfen dem Anwender beim Zusammenbau des Kobra Go und machen mir vorgefertigten Profile einen ersten Druck noch immer schnell möglich. Dass es kein Filament-Runout-Sensor bzw. diesen nur optional gibt, ist zwar schade und wurde von uns negativ im Test vermerkt, die ungemein praktische LeviQ-Nivellierung entschädigt aber dafür und ist insgesamt wesentlich wertvoller in der täglichen Anwendung als der Runout-Sensor für sich dem Ende neigendem Filament. Insgesamt leistete der Anycubic Kobra Go sehr gute Dienste und ist für den Preis und der Summe an Features definitiv eine Kaufempfehlung wert.

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* Preis vom 13.12.2022. Ohne Gewähr. Preise können aufgrund von Änderungen beim Dollar-Wechselkurs und laufenden Preisänderungen der Händler abweichen. Eine Echtzeitaktualisierung ist technisch nicht möglich, wird sind aber bemüht die Preise regelmäßig zu aktualisieren (tendenziell sind die Preis fallend nicht steigend, daher schauen Sie gerne auf den Online-Shops der Händler vorbei). ** Es handelt sich hierbei um Affiliate-Links.

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  • 【Induktiver Sensor, Automatisches 25-Punkt-Leveln】Die selbst entwickelte Anycubic LeviQ-Funktion gleicht automatisch die Unebenheiten des beheizten Druckbettes aus. Im Vergleich zur automatischen Erkennung mit 16 Punkten bietet die automatische Erkennung mit 25 Punkten eine umfassendere Erkennung der Ebenheit der Plattform, wodurch ein effektiverer algorithmischer Ausgleich erfolgt und die Erfolgsrate beim Drucken verbessert wird. Darüber hinaus sind induktive Sensoren zuverlässiger als mechanische und optische Sensoren, die genauer und konsistenter ist, mit geringeren Standardabweichungen.
  • 【Einfach zu montieren】Für die Montage haben wir eine detaillierte Videoanleitung und eine manuelle Anleitung, damit Sie den Montageprozess und das Erfolgserlebnis einer erfolgreichen Herausforderung genießen können. Wenn Sie ANYCUBIC KOBRA GO selbst zusammenbauen, können Sie mehr über die inneren Funktionen der Maschine und die Funktionsweise des 3D-Drucks erfahren und Ihren 3D-Drucker leicht zusammenbauen, aufrüsten und reparieren. was Ihnen helfen kann, ein fortgeschrittener Spieler zu werden.
  • 【Größere Druckgröße】Die Druckgröße des ANYCBUIC KOGRA GO beträgt 250 x 220 x 220 mm, im Vergleich zu seinem Vorgänger Anycubic Mega S hat sich das Druckvolumen um 34,4 % auf 12,1 Liter erhöht. Das entspricht der Größe eines Fußballes der Standardgröße 5.


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Kommentar(e) zum Beitrag
  1. Der Anicubic Kobra Go ist sicherlich KEIN Einsteiger/Anfänger Gerät. Durch die hohen Anforderungen beim Zusammenbau und die dadurch entstehenden Probleme bei der Justierung, muss der Anfänger sich tief in die Zusammenhänge des 3D-Drucks mit PLA einarbeiten. Worin besteht z.B. das Problem der unzureichenden Haftung auf dem Druckbett, was ist Layer-Shifting, wie ist ein Custom-Profil bei Cura zu installieren und welche Einstellungen müssen dort ggf. noch getätigt werden um gute Druckergebnisse zu erzielen oder Fehler zu beheben. Hier geht eben nichts out of the Box… nur weil das Gerät billig angeboten wird bietet es noch lange keinen einfachen Einstieg in die 3D-Druck-Welt! Diese Problematik erkennt nun auch der Hersteller, denn er gibt selbst zu, dass die Rücklaufquote sehr hoch ist und dadurch ein wohl recht hoher Verlust entsteht. Viele sind wohl als Einsteiger mit dem Gerät überfordert.

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