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Adobe Substance 3D Painter macht PolyJet-3D-Druck haptischer Vollfarbmodelle möglich

Brille und Band

Die Zusammenarbeit von Stratasys und Adobe erlaubt es den Anwendern, die im Substance 3D Painter erstellten Prototypen mit den richtigen Farben und Texturen als 3D-Objekt zu drucken (im Bild: Beispielobjekte) (Bild © Stratasys).

Adobe und Stratasys LogosDer 3D-Drucker-Hersteller Stratasys gab in einer Pressemitteilung an das 3D-grenzenlos Magazin seine Zusammenarbeit mit Adobe bekannt. Diese soll es Künstlern und Entwicklern ermöglichen, die Adobe Substance 3D Painter zu nutzen, die wir in diesem Artikel vorgestellt haben. Anwender können von einem Workflow profitieren, mit dem sie digitale 3D-Renderings einfach in 3D-gedruckte Modelle mit der Stratasys PolyJet™ 3D-Drucktechnologie umwandeln können. Dabei wird keine zusätzliche Software oder ein externes Verfahren benötigt.

Details zur Zusammenarbeit

Die Tools von Adobe Substance 3D ermöglichen die Herstellung von Renderings für Spiele, Filme, Mode, Architektur, Produktdesign oder Konsumgüter. Zusammen mit dem 3D-Druck können mit der Substance-Software Produktprototypen und Verpackungsdesigns angefertigt werden, aus denen mit den Stratasys PolyJet-Druckern wie dem J55 Prime 3D-gedruckte Objekte entstehen.

Bisher mussten Anwender von Substance zusätzliche externe Softwareanwendungen oder Verfahren verwenden, um aus ihren Entwürfen 3D-gedruckte Objekte zu machen. Ohne externe Tools wären die Entwürfe ohne die Farben und Texturen gedruckt worden, die in der Designsoftware eingestellt wurden. Substance-Anwender können nun Vollfarbmodelle mit physischen Texturen erstellen, rendern und nahtlos direkt von Adobe Substance aus auf ihrem PolyJet-Drucker von Stratasys drucken.

Produktprotoypen
Brille und Band

Künstler, Designer und Entwickler können durch das Einbeziehen von CMF-Modellen (Farbe, Material und Oberfläche) in den Entwurfsprozess ohne zusätzliche Kosten- oder Zeitaufwand verschiedene Iterationen eines Produkts testen. 3D-gedruckte Modelle in den Produktdesignprozess einzubinden erlaubt es den Kunden, einen Produktprototyp zu sehen, anzufassen und mit ihm zu interagieren. So kann sichergestellt werden, dass das Endprodukt dem entspricht, was ursprünglich entworfen wurde.

Die Partner über das Ergebnis

Pierre Maheut, Leiter der Abteilung Strategic Initiatives and Partnerships, 3D and Immersive – Substance bei Adobe, sagt:

„Dank dieser Zusammenarbeit können wir unsere Entwürfe erstmals in der realen Welt sehen – das ist der Traum eines jeden Künstlers und Designers. Ehrlich gesagt, waren wir ziemlich gerührt, als wir unsere Entwürfe auf so realistische Weise umgesetzt gesehen haben.“

Pat Carey, Senior-Vizepräsident für Strategic Growth bei Stratasys, sagte:

„Nachdem wir die tollen digitalen Modelle gesehen hatten, die in Adobe Substance 3D erstellt wurden, haben wir uns der Herausforderung gestellt, sie auf identische Weise per 3D-Druck in die Realität umzusetzen und zum Leben zu erwecken. Wir haben nicht nur unser Ziel erreicht, sondern konnten auch Zeugen der Begeisterung von Adobe werden, als klar wurde, was das für Substance-Anwender bedeutet.“

Video zum Adobe Substance 3D Painter

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