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Freemelt erhält weiteren Auftrag von Saab für 3D-gedruckte Kupferkomponenten

Das schwedische Unternehmen Freemelt hat laut einer Pressemeldung einen weiteren Projektauftrag von Saab erhalten. Ziel ist die Fertigung von Kupferkomponenten mittels additiver Fertigung für Anwendungstests in der Verteidigungsindustrie. Dieser Auftrag folgt auf eine bereits abgeschlossene Machbarkeitsstudie, in der die Eignung von Kupfer für den 3D-Druck untersucht wurde.

Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen Freemelt und Saab
Die nun gestartete zweite Phase der Studie konzentriert sich auf Anwendungstests der gefertigten Komponenten. Diese Tests sollen die Grundlage für einen „Proof-of-Concept“ schaffen, um eine skalierbare Produktion für zukünftige Serienfertigungen in der Verteidigungsindustrie zu ermöglichen.

Nahaufnahme einer mit 3D-Druck gefertigten Metallkomponente von Freemelt für den Einsatz in der Verteidigungsindustrie
Eine mit 3D-Druck gefertigte Metallkomponente, wie sie Freemelt für Saab zur Qualifizierung von Kupfer für die Verteidigungsindustrie herstellt. (Bild © Freemelt)

Daniel Gidlund, CEO von Freemelt, äußerte sich zur weiteren Zusammenarbeit mit Saab:

„Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Saab zu vertiefen. Dass Saab in die nächste Phase der Studie eintritt, bestätigt den Mehrwert unserer Technologie für die Herstellung kritischer Bauteile. Wir werden Saab weiterhin in seinen Investitionen in innovative und additive Fertigung unterstützen.“

Forschungspartnerschaft mit Saab Dynamics und Linköpings Universität
Neben diesem Auftrag ist Freemelt Teil eines von Vinnova geförderten Projekts, das gemeinsam mit Saab Dynamics und der Linköpings Universität durchgeführt wird. Ziel ist es, den 3D-Druck als eine zuverlässige und nachhaltige Produktionsmethode für hochentwickelte Anwendungen in der Verteidigungsindustrie zu etablieren.

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