News zum Thema

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Potenziale weiterer Einsatzmöglichkeiten erkennen:

US Navy testet ein Jahr lang Metallteile aus dem 3D-Drucker für den Einsatz auf ihren Flugzeugträgern

16. Oktober 2018 Jan Zieler
Abbildung eines Essex Flugzeugträgers

Die US-Navy hat den Einsatz der ersten Metallbauteile aus dem 3D-Drucker an Board eines Flugzeugträgers genehmigt. Dies teilte am Donnerstag das Naval Sea System Command (NAVSEA) in einer Pressemitteilung mit. Es sind zahlreiche Tests geplant, um weitere Einsatzmöglichkeiten zu eruieren. Erste Testergebnisse liegen auch bereits vor.

Titomic Kinetic Fusion-Verfahren:

Titomic und TAUV stellen Australiens erste 3D-gedruckte Metalldrohne für die militärische Anwendung vor

10. September 2018 Jan Zieler
Titomic CTO, TAUV Gründer, Titomic CEO

Titomic ist ein australisches Unternehmen und spezialisiert auf den 3D-Druck mit Metall. Titomic hat jetzt mit TAUV sein erstes Verteidigungsabkommen geschlossen, um ein robustes unbemanntes Luftfahrzeug (engl. Unmanned Aerial Vehicle = UAV) aus Titan mit Hilfe von 3D-Druck herzustellen. Bei der additiven Fertigung kommt die Kinetic Fusion Technologie von Titomic zum Einsatz.

Schnelle Fertigung am Einsatzort:

U.S. Marines fertigen in nur 40 Stunden mit einem 3D-Drucker eine 46,5 Quadratmeter große Kaserne aus Beton

2. September 2018 Jan Zieler
Ansicht der Kaserne von außen

In nur 40 Stunden gelang es den U.S. Marines eine Kaserne aus Beton in einem Stück mit einem 3D-Drucker zu drucken. Eine derartige Kaserne könnte auch als Unterkunft in Krisengebieten genutzt und schnell in großen Stückzahlen aufgestellt werden. Tests, wie man den Bau noch optimieren kann, sind für die nächsten Wochen geplant.

Filamente aus PET und anderen Abfallkunststoffen:

U.S. Army recycelt Plastikflaschen für 3D-Druck und möchte so Versorgungsengpässe verhindern

26. August 2018 Jan Zieler
Nicole Zander und Capt. Anthony Molnar

Oftmals warten Soldaten an abgelegenen Stützpunkten oder auf dem Schlachtfeld wochenlang auf Ersatzteile, wenn mal ein wichtiges Gerät streikt. Jetzt hat ein Forscherteam des U.S. Marinecorps und des U.S. Army Research Laboratory einen Weg gefunden, diese notwendigen Ersatzteile unter Verwendung von Abfallkunststoffen wie Pappe, Wasserflaschen und anderen wiederverwertbaren Materialien aus PET innerhalb von Stunden mit einem 3D-Drucker direkt vor Ort herzustellen.

Fertigung direkt vor Ort:

U.S. Marines fertigt Komponenten für die Tür eines F-35 Kampfjets mit 3D-Drucker selbst und spart so 70.000 US-Dollar

25. August 2018 Jan Zieler
Bauteil für F-35B-Kampfjet aus 3D-Drucker

Ein Team der U.S. Marine in Maryland hat eine Komponente einer Tür eines F-35 Flugzeugs mit Hilfe von dem 3D-Druckverfahren hergestellt und spart so 70.000 US-Dollar für die Neuanschaffung defekter Türen. Die gedruckte Komponente kostet lediglich 9 Dollar-Cent. Eine neue Tür 70.000 US-Dollar. Die Herstellung des Bauteils findet direkt vor Ort mit einem 3D-Drucker statt.

Kein teurer Neukauf mehr nötig:

US Air Force spart 1.210 US-Dollar für jeden High-Tech-Kaffeebechergriff, den sie mit dem 3D-Drucker fertigen

31. Juli 2018 Jan Zieler
US Air Force Kaffeetasse

Turbulenzen machen das Trinken eines Kaffees in Flugzeugen nicht besonders einfach. Damit auch Mitarbeiter der US Air Force während eines Fluges mit einem Luftwaffenflugzeug Kaffee trinken können, wurden vor Jahren bereits spezielle Kaffeebecher entwickelt. Besonders kostspielig sind die Spezialgriffe. Um Kosten zu sparen, werden diese Kaffeebechergriffe zukünftig mit Hilfe von 3D-Druckern von der US Air Force selbst hergestellt.

"Es darf nichts gestrichen werden, was Digitalisierung ist":

Bei der Bundeswehr sollen in Zukunft Ersatzteile mit dem 3D-Drucker von den Soldaten selbst vor Ort gedruckt werden können

Remziye Korner
Bundeswehrsoldat

Bei der Bundeswehr sind Probleme verfügbarer Teile keine Seltenheit. Um denen künftig vorzubeugen, möchte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, dass sich die Soldaten ihre Ersatzteile mit einem 3D-Drucker vor Ort und nach Bedarf selbst drucken können. Das bedarf zwar Investitionen, die sollen sich aber dank der effizienten 3D-Druck-Technologie schon bald amortisieren.

Projekt Kaserne "B-Hut":

US-Army patentiert neuartigen Beton für den 3D-Druck – unter anderem auch um Kasernen schnell drucken zu können

5. Juli 2018 Jan Zieler
3D-gedruckte Kaserne

Mit zunehmender Verwendung der 3D-Druck-Technologie im Bauwesen gewinnt auch die Entwicklung neuer Betonmischungen immer mehr an Bedeutung. Die US-Army konnte jetzt eine neuartige Betonmischung als Patent anmelden und beim Projekt „B-Hut“ bereits eine Kaserne mit einem 3D-Drucker bauen. Langfristig will sich das US-Militär mit der schnellen Bauweise von Gebäuden militärische Vorteile verschaffen.

Fertigung und Reparatur von Bauteilen aus Titan und Stahl:

Die Royal Melbourne Institute of Technology University nutzt Metall-3D-Druck für die australische Luftwaffenflotte

3. Juli 2018 Jan Zieler
Blick auf einen Roboterarm

Die australische Luftwaffe ist gut ausgerüstet, möchte sich jedoch weiter verbessern, um schneller und kostengünstiger agieren zu können. Unter Zuhilfenahme des Metall-3D-Drucks arbeiten Forscher nun an der Fertigung von Bauteilen aus Stahl und Titan für Flugzeuge der australischen Luftwaffenflotte.

Technologische Entwicklung beim Militär:

US Navy stellt GE Global Research neun Millionen US-Dollar zur Verfügung für die Digitalisierung von Bauteilen für den Metall-3D-Druck

7. Mai 2018 Jan Zieler
Chief Warrant Officer 2 Daniel Rodriguez, mit Kunststoffstange

Schon öfter haben wir über die Entwicklung des 3D-Drucks beim Militär und den Umgang mit der additiven Fertigungstechnologie berichtet. Jetzt erhielt GE Global Research 9 Millionen US-Dollar, um ein Verfahren zu entwickeln, mit dem sich Bauteile als 1:1 Modelle digitalisieren und anschließend schnell, kostengünstig und in hoher Qualität mit einem Metall-3D-Drucker herstellen lassen.

"Improvisieren, anpassen, überwinden":

US Marines setzen auf 3D-Drucker für die Produktion von Ersatzteilen

23. April 2018 Remziye Korner
Sgt. Adrian Willis und ein 3D-Drucker

Das Combat Logistic Battalion (CLB) 31 der US Marines hat es sich zur Aufgabe gemacht, den 3D-Druck zu beherrschen. 3D-Drucker sind Teil ihrer Ausrüstung. Der 3D-Druck ist für eine Truppe, deren Leitspruch „Improvisieren, anpassen und überwinden“ ist, eine perfekte Ergänzung, um erfolgreich zu sein, heißt es jetzt aus Regierungskreisen. Die 31. Einheit hat den 3D-Druck schon vielseitig einsetzen können und wird dies sicher auch weiterhin tun.

Kosten- und Zeiteinsparung:

Orbital ATKs 3D-gedruckte Sprengköpfe für Hyperschallwaffen auf dem Prüfstand

11. April 2018 Jan Zieler
Bild eine Sprengkopfes für Hyperschallflugzeuge

Orbital ATK testet seine 3D-gedruckten Sprengköpfe für Hyperschallwaffen. Wie das Unternehmen bekannt gab fanden die Tests in einem gesicherten Bereich in der Wüste Texas statt. Der 3D-Drucker wurde eingesetzt, um Herstellungszeit und Produktionskosten zu reduzieren.

Zusammenarbeit mit HRL Labs:

US Air Force forscht an Materialien für den 3D-Druck von Komponenten für Hyperschallflugzeuge

9. April 2018 Jan Zieler
Silikon Oxycarbid Beispiel

Seit einiger Zeit testet die United State Air Force Materialien, die mittels keramischer Additive hergestellt werden. Ziel ist es, diese für Hyperschallflugzeuge anzuwenden. Das Siliziumoxycarbid soll gemeinsam mit HRL Laboratories entwickelt und erforscht werden. Die Leistungsfähigkeit der SiOC-Materialien im Rahmen additive Fertigung wäre ideal für derartige Flugzeuge.

Zeit- und Kosten gespart:

U.S. Navy investiert in Metall-3D-Druck für ihre Schlachtschiffe

6. April 2018 Jan Zieler
Abbildung eines Essex Flugzeugträgers

Die U.S. Navy rüstet auf. Sie möchte ihre bisherige Infrastruktur auch mit Hilfe des Metall-3D-Drucks verbessern. Viele Faktoren, wie Zeit- und auch Kosteneinsoarungen, sprechen für die Einführung von Additive Manufacturing in die Fertigungshallen der U.S. Navy, heißt es in einem Report. In die Jahre gekommene Seeplattformen sollen mit Hilfe der 3D-Drucker kostengünstig und schnell erneuert werden.

3D-Druck beim Militär:

Päpstliche Schweizergarde in Rom trägt bald Helme aus dem 3D-Drucker

7. März 2018 Andreas Krämer
Helm für Schweizer Garde aus 3D-Drucker

Die Päpstliche Schweizergarde in Rom erhält neue Helme. Die Produktion der Helme soll in der Heimat stattfinden und mit einem 3D-Drucker erfolgen. Auf der Luzerner Messe AMX Expo, die am 6. und 7. März 2018 stattfand, hat den 3D-Druck als Schwerpunktthema und ein Prototyp der neuen Helme für die Schweizergarde in Rom war einer der Höhepunkte der Ausstellung.

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