Das Satellite Applications Catapult, das die Business in Space Growth Network (BSGN) In-orbit Manufacturing Accelerator (IMA) leitet, hat Photocentric und Deployables Cubed (DCUBED) – zwei Unternehmen mit Bezug zum 3D-Druck – in den obersten Rang des Accelerators aufgenommen. Die Website „satnews“ hatte darüber berichtet.
Durch das von der Europäische Weltraumorganisation (ESA) finanzierte BSGN-Programm werden private Industrien dazu angeregt, ihre Fähigkeiten anzupassen und die Vermarktung im Lower Earth Orbit (LEO) voranzutreiben. Dieses Programm zielt darauf ab, die Entwicklung neuer Infrastrukturen und Dienstleistungen im Orbit zu beschleunigen. Dabei arbeitet das IMA über ein intensives 12-monatiges Programm mit beiden Unternehmen zusammen, um technologische Entwicklungsrisiken zu verringern.
Expertenmeinungen zum IMA-Programm

Hamid Soorghali, Programmleiter des In-orbit Manufacturing Accelerator beim Satellite Applications Catapult, betonte die Bedeutung der Integration von Photocentric und DCUBED in das IMA-Programm. Seiner Meinung nach wird dadurch die Stärke der europäischen Raumfahrtindustrie weiter unterstrichen. Zudem unterstützt es den rasanten Wandel in der Lieferkette dieses aufkommenden Sektors.
Kurzer Überblick über die beteiligten Unternehmen

Photocentric entwickelt derzeit den CosmicMaker, einen LCD-basierten 3D-Drucker, der speziell für den Einsatz auf Raumstationen konzipiert ist. Dieses Gerät kann komplexe Teile aus Siliziumkarbid herstellen, was in der Raumfahrtproduktion beachtlich ist. Paul Holt, CEO von Photocentric, betonte die Vorteile dieser Technologie für die Herstellung von Raumfahrtwerkzeugen und -komponenten.
DCUBED hingegen konzentriert sich auf die Weiterentwicklung seines robotergestützten Extrusionssystems zur Unterstützung der Herstellung großer Weltraumstrukturen im Vakuum.