Das Hamm Institute for American Energy an der Oklahoma State University (OSU) hat eine strategische Partnerschaft mit dem kalifornischen Unternehmen Divergent Technologies geschlossen. Ziel ist es, die Einführung fortschrittlicher Fertigungstechnologien, insbesondere im Bereich 3D-Druck, in Oklahoma voranzutreiben und den Bundesstaat als Vorreiter für energiegestützte industrielle Innovationen zu etablieren.

Divergent Technologies mit Sitz in Los Angeles hat ein modulares Fertigungssystem entwickelt, das als Divergent Adaptive Production System (DAPS) bekannt ist. Dieses System kombiniert KI-basierte Produktentwicklung, additive Fertigung und robotergestützte Montage in einem ganzheitlichen Ansatz. So können hochkomplexe Strukturen effizienter, leistungsfähiger und kostengünstiger hergestellt werden als mit konventionellen Methoden. Das Unternehmen nutzt diese Technologie insbesondere für die Entwicklung unbemannter Systeme in der Luft- und Raumfahrt sowie im Verteidigungsbereich.
Kevin Czinger, Gründer und Executive Chairman von Divergent, erläuterte:
„Die Vision von Divergent ist ein Netzwerk vollständig digitaler Fabriken in den USA, die industrielle Strukturen schneller, besser und kostengünstiger herstellen können als irgendwo sonst auf der Welt.“
Weiter betonte er, dass flexible Fertigungstechnologien in Verbindung mit reichlich vorhandener Energie dazu beitragen könnten, die industrielle Basis der USA neu zu beleben.
Die Nähe zu Einrichtungen wie der Tinker Air Force Base und anderen sicherheitsrelevanten Infrastrukturen macht Oklahoma zu einem strategischen Standort für die Skalierung solcher Technologien. Das Bundesland bietet darüber hinaus gute Anbindungen im Transportwesen und eine bestehende industrielle Basis mit Bezug zur Verteidigungsindustrie.
Bei der offiziellen Unterzeichnung der Partnerschaft waren neben Czinger und OSU-Präsident Dr. Jim Hess auch US-Kongressabgeordneter Tom Cole, OU-Präsident Joe Harroz, Harold Hamm (Executive Chairman von Continental Resources) sowie Ann Bluntzer Pullin vom Hamm Institute anwesend. Cole hob hervor: „Diese Investition schafft neue Arbeitsplätze und stärkt Oklahomas Rolle als wachsendes Zentrum für Innovation und Fertigung.“
Ein weiteres Merkmal der Initiative ist die Zusammenarbeit zwischen der Oklahoma State University und der University of Oklahoma, die gemeinsam Innovation, angewandte Forschung und die Ausbildung zukünftiger Fachkräfte fördern wollen.
Harold Hamm erklärte abschließend:
„Die Verbindung von Oklahomas Führungsrolle im Energiesektor mit der Technologie von Divergent schafft eine Blaupause für eine neue industrielle Wettbewerbsfähigkeit in den USA.“
Die Partnerschaft verfolgt das Ziel, die inländische Produktionskapazität zu stärken, Abhängigkeiten von globalen Lieferketten zu reduzieren und eine skalierbare Fertigung kritischer Systeme im Verteidigungs- und Industriebereich zu ermöglichen.