Website-Icon 3D-grenzenlos Magazin

Studie: Neue Ansätze im Metall-3D-Druck senken Kosten und erhöhen Qualität

Die Unternehmen Equispheres, Aconity3D und Dyndrite haben in einer gemeinsamen Studie (PDF, 4,19 Mb; öffnet in neuem Fenster) einen neuen Ansatz für den Metall-3D-Druck entwickelt. Ziel war es, die Produktivität zu erhöhen und die Kosten zu senken, ohne die Oberflächenqualität zu beeinträchtigen. Das Projekt untersuchte die Integration spezialisierter Materialien, modernster Hardware und fortschrittlicher Software, um die Herausforderungen des Metall-Additive-Manufacturing (AM) zu bewältigen.

Die Herausforderung: Geschwindigkeit, Kosten und Qualität

Metallbauteil aus dem 3D-Druck mit 240 µm Schichtdicke, optimierter Oberfläche (Sa = 10 µm, Sz = 182 µm) und 80 % geringeren Kosten.
Ein mit 240 µm Schichtdicke hergestelltes Bauteil zeigt die Ergebnisse einer optimierten Metall-3D-Druck-Technologie mit 80 % niedrigeren Kosten und verbesserter Oberflächenqualität (Sa = 10 µm, Sz = 182 µm) (Bild © Equispheres/Aconity3D/Dyndrite).

Die Herstellung von Metallteilen durch AM steht häufig vor dem Dilemma, entweder Geschwindigkeit, Qualität oder Kosten zu priorisieren. Traditionelle Verfahren leiden unter hohen Produktionszeiten und Kosten, während Qualitätsanforderungen oft auf der Strecke bleiben. In diesem Projekt wollten die Partner zeigen, dass durch neue Technologien eine Balance aller drei Faktoren möglich ist.

Lösungen durch spezialisierte Technologien und Materialien

Die Projektpartner kombinierten mehrere innovative Ansätze:

Ergebnisse der Fallstudie

Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung ist der Druck eines Kugelventils. Dabei wurden mit einer Schichtdicke von 240 µm und optimierten Parametern folgende Ergebnisse erzielt:

Die Studie (PDF, 4,19 Mb; öffnet in neuem Fenster) zeigte, dass sich die Kombination von spezialisierten Materialien, optimierten Laserstrahlprofilen und fortschrittlicher Software direkt auf die Produktivität und Qualität auswirkt. Insbesondere konnte durch die Software die Notwendigkeit von aufwändiger Nachbearbeitung minimiert werden.

Die mobile Version verlassen