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Roland DG präsentiert Keramik-3D-Drucker PB-600 und PB-400

Logo Roland DGDer japanische Hersteller Roland DG Corporation hat mit den Modellen PB-600 und PB-400 zwei neue 3D-Drucker für die additive Fertigung mit keramischen Materialien vorgestellt. Die Geräte basieren auf der Binder-Jetting-Technologie, bei der ein flüssiges Bindemittel auf das spezielle keramische Pulver Brightorb aufgetragen und schichtweise fixiert wird.

Innovative Fertigung mit künstlichem Keramikpulver

Die keramischen 3D-Drucker PB-600 und PB-400 von Roland DG in einer Produktpräsentation, mit integriertem Monitor und geschlossenem Gehäuse
Die neuen keramischen 3D-Drucker PB-600 und PB-400 von Roland DG nutzen die Binder-Jetting-Technologie zur Herstellung komplexer Keramikobjekte mit dem Spezialpulver Brightorb. (Bild © Roland DG)

Brightorb ist ein speziell entwickeltes Keramikmaterial mit feinen Partikeln, das eine hohe Detailgenauigkeit ermöglicht. Laut Roland DG beträgt die Schrumpfung des Materials beim Brennen weniger als 1 %, was eine präzise Reproduktion von Designs und Strukturen sicherstellt. Die PB-Serie kann eine Vielzahl von Anwendungen abdecken, darunter Innenraumdekoration, keramische Wandverkleidungen, Kunstreplikate sowie handwerkliche und architektonische Objekte.

Ryugo Nimura, Präsident der Global Sales and Marketing Division bei Roland DG, erklärt:

„Die neuen 3D-Drucker ermöglichen die Herstellung von Keramikobjekten mit komplexen Strukturen, die bisher nur schwer realisierbar waren.“

Technische Details der PB-Serie

Die beiden neuen 3D-Drucker unterscheiden sich hauptsächlich in ihrer Baugröße:

Beide Drucker sind mit einer integrierten Steuerung und Software ausgestattet, die 3D-CAD- und 3D-CG-Dateien in druckbare Daten umwandelt. Die intuitive Bedienung erfolgt über ein direkt am Gerät angebrachtes Display.

Beitrag zur digitalen Fertigung

Keramischer 3D-Druck eines kunstvollen Räuchergefäßes, gefertigt mit Binder-Jetting-Technologie von Roland DG
Ein mit den neuen 3D-Druckern von Roland DG hergestellter keramischer Räuchergefäß-Prototyp zeigt die Detailgenauigkeit und Designvielfalt der Binder-Jetting-Technologie. (Bild © Roland DG)

Roland DG sieht die Einführung der PB-Serie als einen wichtigen Schritt zur Weiterentwicklung der digitalen Fertigung. Nimura erklärt dazu weiter:

„Seit unserer Gründung im Jahr 1981 unterstützen wir die Digitalisierung verschiedener Industrien mit innovativen Lösungen. Mit der PB-Serie erweitern wir die Möglichkeiten der kreativen Gestaltung und tragen dazu bei, neue Wertschöpfungspotenziale in Bereichen wie Innenarchitektur, Kunst, Architektur und Bildung zu erschließen.“

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