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Golf-Profi Bryson DeChambeau setzt auf 3D-gedrucktes Eisen bei Masters-Turnier

Im ersten Durchgang des Masters im Augusta National Golf Club legte Bryson DeChambeau mit einer beeindruckenden 65er Runde, sieben unter Par, vor. Sein Geheimnis könnte in seinem neuen Satz maßgeschneiderter Eisen liegen, die von der noch unbekannten Firma Avoda hergestellt wurden. Diese Eisen, die erst am Montag von der USGA zugelassen wurden, sind aufgrund ihrer 3D-Drucktechnik besonders innovativ.

Innovative Technik kurz vor dem Turnier genehmigt

Unbekannter Golfer hält 3D-gedruckten Golfschläger auf dem Kurs
Ein Golfer betrachtet den Fairway, ausgestattet mit der neuesten Generation von Golfschlägern, die mittels 3D-Drucktechnologie hergestellt wurden – eine Innovation, die das Spiel verändern könnte. (Symbolbild)

Die Eisen, die von Avoda hergestellt werden, bieten durch ihre einzigartige Fertigung mittels 3D-Druck eine Neuerung im Golfsport. „Avoda“, das im Hebräischen unter anderem „Präzision“ bedeutet, stellt zwei Arten von Eisen her: Eisen mit einheitlicher Länge sowie Kombilängen-Eisen. Besonders die von DeChambeau verwendeten Eisen zeichnen sich durch eine spezielle Bauweise aus. Mike Schy, DeChambeaus langjähriger Trainer, erklärte, dass die Schlagflächen der Eisen so gestaltet sind, dass sie trotz Treffern am Rand des Schlägers (Toe oder Heel) einen geraderen Flug ermöglichen.

Das Projekt begann bereits im November, als Schy und DeChambeau experimentelle Schläger mit eingefügten Bolzen von der Mitte bis zum Zehenbereich testeten. Nach DeChambeaus Trennung von Cobra-Puma Golf musste eine neue Lösung her. Tom Bailey, der Besitzer von Avoda und einer von Schys Schülern, nahm sich dieser Herausforderung an. Trotz anfänglicher Zweifel eines Lieferanten in China, dass die Herstellung nicht möglich sei, gelang es dem Team, eine zufriedenstellende Lösung durch 3D-Druck zu realisieren.

Regelkonformität kurz vor dem Wettbewerb erreicht

Die neue Eisenkonstruktion wurde von der USGA erst nach intensiven Nacharbeiten an den Rillen der Schlägerköpfe genehmigt, die durch den 3D-Druck zunächst zu schmal ausfielen. Connor Olson, Manager von DeChambeaus Firma BAD, übernahm das Schleifen und Polieren, bis die Eisen den Regeln entsprachen. Ihre Zulassung erhielten die Eisen schließlich am Montag vor dem Turnier.

DeChambeau, der bekannt für seine wissenschaftliche Herangehensweise im Golf ist, äußerte sich nach dem Spiel positiv über die Änderungen in seiner Ausrüstung und betonte die Vorteile der neuen Eisen für sein Spiel.

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