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iLAuNCH Trailblazer: Australisches Projekt setzt auf 3D-Druck für Raumfahrtstrukturen und erhält 50 Millionen Dollar Fördermittel

In Australien entsteht durch das iLAuNCH Trailblazer-Projekt eine Produktionsstätte, die sich auf additive Fertigung spezialisiert hat. Die Initiative zielt darauf ab, haltbarere Satelliten und Strukturen für hypersonische Raumfahrzeuge zu entwickeln. Finanzielle Unterstützung erhält das Projekt vom Bildungsministerium, wobei auch südaustralische Universitäten und das in Adelaide ansässige Unternehmen VPG Innovation, ein Teil der Stärke-AMG-Gruppe, beteiligt sind. Das wird auch der Website von iLAuNCH in einer Pressemitteilung berichtet.

Zusammenarbeit und Ziele

Darin Lovett, Executive Director von iLAuNCH Trailblazer, sagt dazu:

„Dieses wichtige Projekt ist gut in einem unserer Hauptfokusgebiete angekommen – additive Fertigung. Die Erhöhung der Verfügbarkeit von speziell für den Weltraum entwickelten Strukturen wird den wachsenden Weltraumsektor unterstützen.“

Weiterhin erklärt Al Jawhari, CEO und Mitgründer von Stärke-AMG, dass dieses Vorhaben die Mitarbeiterzahl von VPG erhöhen und das vorhandene Personal im Bereich der additiven Fertigung für Raumfahrtanwendungen schulen werde.

Technologische Aspekte

VPG beim Arcam Training in Schweden
(Bild © iLAuNCH Trailblazer)

Besonders interessant ist der Einsatz des selektiven Elektronenstrahlschmelzens (EBM) für den 3D-Druck von Metallen. Diese Technik findet in einem Vakuum statt, was höhere Temperaturen in einer sauerstofffreien Umgebung ermöglicht und damit resilientere, flexible Bauteile erzeugt. Der 3D-Druck bietet Designern von Raumfahrtobjekten dadurch enorme Möglichkeiten, ihre Entwürfe zu optimieren.

Finanzierung und Wirtschaftlicher Nutzen

Das iLAuNCH-Programm wird in den nächsten vier Jahren 50 Millionen Dollar an Bundesmitteln und zusätzlich 130 Millionen Dollar von Universitäten erhalten. Der erwartete wirtschaftliche Nutzen des 180-Millionen-Dollar-Investments wird auf 3,6 Milliarden Dollar bis 2040 geschätzt.

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