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3D4MEC und Fraunhofer IAPT entwickeln In-situ Überwachung für Messing 3D-Druck

Der italienische 3D-Druck-Spezialist 3D4MEC arbeitet mit dem Fraunhofer Institut für Additive Produktionstechnologien IAPT an einem optischen In-situ-Überwachungssystem für den 3D4BRASS 3D-Drucker. Dieses Überwachungssystem soll laut einer Pressemitteilung von 3D4BRASS die Echtzeit-Fehlererkennung während des selektiven Laserschmelzverfahrens ermöglichen, um die Qualität und Stabilität beim Drucken komplexer Materialien wie Messing zu verbessern.

Das 3D4BRASS-System von 3D4MEC gilt als das einzige auf dem Markt, das Messing im additiven Fertigungsverfahren verarbeiten kann. Durch die Zusammenarbeit mit Fraunhofer IAPT soll die Zuverlässigkeit des Druckprozesses durch kontinuierliche Echtzeitüberwachung und die Möglichkeit zur Fehlerkorrektur während des Produktionsprozesses erhöht werden. Das Ziel des Projekts ist es, Materialabfälle zu reduzieren und die Effizienz des Drucks zu steigern.

Messingbauteil auf einer 3D-Druckplattform, hergestellt von 3D4MEC mit Unterstützung von Fraunhofer IAPT für In-situ Überwachung.
3D4MEC arbeitet mit Fraunhofer IAPT an einem In-situ Überwachungssystem, um die Qualität des 3D-Drucks von Messing zu verbessern. (Bild © 3D4MEC)

Auch die Thetascan GmbH, spezialisiert auf Testsysteme, unterstützt das Projekt. Thetascan bringt ein optisches System ein, um die Einsatzmöglichkeiten der fortgeschrittenen 3D-Optischen Tomographie (3D-OT) weiter zu erforschen. Diese Technologie spielt eine Schlüsselrolle bei der Echtzeit-Fehlerüberwachung und der Optimierung der Qualität des Druckprozesses.

Fabrizio Marino Corsini, Geschäftsführer von 3D4MEC, erklärte:

„Die Zusammenarbeit mit Fraunhofer IAPT und Thetascan bietet uns eine enorme Möglichkeit, unsere Investitionen in Forschung und Entwicklung zu stärken. Mit dieser Synergie wollen wir maßgeschneiderte Lösungen für die additive Fertigung von speziellen Materialien entwickeln, die den Anforderungen unserer Kunden und des Marktes gerecht werden.“

Fraunhofer IAPT bringt seine Expertise in der optischen Tomographie und der Integration von erweiterten Sensortechnologien ein, um eine datenbasierte Qualitätskontrolle im Laserpulverbettverfahren (L-PBF) zu ermöglichen. Dennis Jutkuhn, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Fraunhofer IAPT, fügte hinzu:

„Mit 3D4MEC haben wir einen ausgezeichneten Partner gefunden, um die optische Tomographietechnologie über den aktuellen Stand hinaus weiterzuentwickeln. Das Projekt profitiert zudem von unseren bisherigen Untersuchungen mit Thetascan.“

Durch die Kombination der Kompetenzen der beteiligten Partner soll die additive Fertigung von Messingbauteilen auf eine neue Qualitätsstufe gehoben und die Fehlerquote im Produktionsprozess nachhaltig gesenkt werden.

In-situ Überwachung optimiert 3D-Druck von Messing

Im Rahmen der Zusammenarbeit wird ein optisches Überwachungssystem entwickelt, das in Echtzeit Fehler während des 3D-Druckprozesses identifiziert. Diese Technologie soll sicherstellen, dass das Endprodukt den Qualitätsanforderungen entspricht und die Materialverschwendung minimiert wird.

Fraunhofer IAPT und Thetascan als Projektpartner

Neben Fraunhofer IAPT unterstützt auch Thetascan GmbH das Projekt durch Bereitstellung eines fortschrittlichen optischen Systems. Dieses trägt zur Weiterentwicklung der 3D-Optischen Tomographie bei, einer Schlüsseltechnologie zur Qualitätskontrolle in der additiven Fertigung.

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