3D-Druck-News zum Thema

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"Design to Cost"-Ansatz zur Optimierung der Fertigung:

Fraunhofer IAPT reduziert Kosten von Gelenkarm um 80 % mit 3D-Druck

17. Januar 2022
3D-gedruckter Gelenkarm

Forscher des Fraunhofer IAPT demonstrierten anhand eines mit 3D-Druck hergestellten Gelenkarms für die Automobilindustrie, wie sich diese optimieren und dadurch kosten- und zeiteffizienter herstellen lassen. Mit einem eigens entwickelten Software-Tool identifizierten sie dazu zuerst das geeignete Bauteil. Der „Design to Cost“-Ansatz brachte eine deutlich günstigere Fertigung des Gelenkarms.

FDM-3D-Druck mit Additiven:

Fraunhofer IAP und SKZ arbeiten an Weg zur Mikroverkapselung von Additiven in Filamenten

16. Dezember 2021
Additivierte Filamente für den FLM-Druck

Auch der FDM-3D-Druck, also das Drucken mit Filament, gewinnt in der industriellen Fertigung zunehmend an Bedeutung. Additive wie Farb- und Duftstoffe, Füll- und Schmierstoffe oder Biozide verleihen den 3D-gedruckten Objekten unterschiedliche Eigenschaften. Um eine Lösung für die optimale Einarbeitung dieser Additive zu entwickeln, haben das Fraunhofer IAP und das SKZ ein Projekt gestartet.

Projekt "RestaurAM":

Fraunhofer IKTS macht mit 3D-Druck die Restaurierung historischer Pozellanvasen möglich

2. Dezember 2021
Vase mit 3D-gedruckten Ersatzrüsseln

Forscher des Fraunhofer IKTS erhielten von der Dresdner Porzellansammlung eine Anfrage zur Restaurierung einer wertvollen Prunkvase mit Hilfe von 3D-Druck. Es entstand das Projekt „RestaurAM“, das mit weiteren Partnern aus Sachsen jetzt nach drei Jahren Forschungsarbeit die Möglichkeit bietet, alte Kunstschätze mit 3D-Druck zu restaurieren. Wir stellen das Projekt einmal genauer vor.

Schutz vor gesundheitlichen Schäden:

Fraunhofer ILT setzt beim Postprocessing von LPBF-3D-Druck-Teilen auf Arbeitsstation ENESKApostprocess von joke Technology

25. November 2021
Mann an ENESKApostprocess

Das Fraunhofer ILT nutzt für die Nachbearbeitung von mit LPBF-3D-Druck hergestellten Komponenten die Nachbearbeitungsmaschine ENESKApostprocess von joke Technology. Anwender werden damit vor gesundheitsschädlichen Materialien sowie möglichen Explosionen oder Verpuffungen geschützt. Der Hersteller zeigt sich über das positive Feedback des Fraunhofer ILT erfreut und nutzt dies, um seine Produkte weiter zu verbessern.

Handlicher, günstiger und leichter:

Forschern gelingt 3D-Druck von Kupferkomponenten für Teilchenbeschleuniger

4. November 2021
Quadrupol-Viertelsegment

Ein internationales Forscherteam rund um das Fraunhofer IWS baut im Rahmen eines EU-Forschungsprojekts einen Teilchenbeschleuniger aus 3D-gedruckten Kupferkomponenten. Dadurch wird dieser leichter, handlicher und erschwinglicher. Für die Herstellung schmelzen die Forscher reines Kupferpulver mit einem grünen Laser auf und stellen die Komponenten additiv her.

Projekt SenseTrAIn:

3D-Druck und Künstliche Intelligenz sollen Wartungsintervalle der Deutschen Bahn effizienter machen

2. November 2021
per LPBF gedruckter Demonstrator mit gedrucktem Messgitter inklusive Leiterbahnen

Das Fraunhofer ILT arbeitet mit Industriepartnern wie der Deutschen Bahn an einer mit KI- und 3D-Druck-Lösung, um sicherheitsrelevante Funktionen in der Bahntechnik besser überwachen zu können. Das Projekt „SenseTrAIn“ soll die Zukunft der Wartung und Instandhaltung bei der DB Systemtechnik GmbH verbessern und für mehr Sicherheit sorgen. Außerdem soll der Austausch von noch funktionierenden Komponenten in starren Wartungsintervallen vermieden werden.

Entwicklung neuer Materialien und Binder:

Fraunhofer IFAM und ExOne intensiveren Zusammenarbeit beim Binder-Jetting-Metall-3D-Druck

3. September 2021

Das US-börsennotierte Unternehmen The ExOne Company (ExOne) gilt als einer der führenden Anbieter von industriellen Metall-3D-Druckern, die mit der Binder-Jetting-Technologie arbeiten. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Fraunhofer-Institut IFAM, die bereits seit mehr als 20 Jahren besteht, arbeitet ExOne aktuell an unterschiedlichen CleanFuse-Versionen, die sich auch für die Verarbeitung reaktiver Materialien wie Titan und Aluminium eignen.

"Displaced Signed Distance Fields for Additive Manufacturing":

Forscher des Fraunhofer IGD stellen Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz und Robustheit von 3D-Druckern vor

15. August 2021
Zwei Teekannen mit Muster

Forscher des Fraunhofer IGD haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie die Effizienz des 3D-Drucks bei nativer Geräteauflösung erhöhen. Gerade bei Multi-Material-Jetting und PolyJet-Druckern soll diese Herangehensweise geeignet sein. Feinste Texturen sollen mit dem 3D-Druckertreiber „Cuttlefish“® effizient und robust bei verringerter Dateigröße möglich sein.

Vollfarbiger Multimaterial-3D-Druck:

Fraunhofer IGD stellt optimierte Version des Cuttlefish-3D-Druckertreibers vor

5. August 2021

Deutsche Forscher am Fraunhofer Institut für angewandte Datenverarbeitung (IGD) haben den von ihnen entwickelten Cuttlefish-3D-Druckertreiber, der für den Einsatz in PolyJet-Vollfarb-Multimaterial-3D-Druckern von Stratasys vorgesehen ist, optimiert und arbeitet zusammen mit dem US-amerikanischen 3D-Druck-Unternehmen an zukünftigen Software-Erweiterungen. Beim gegenwärtigen Update wurden Algorithmen verbessert und neue hinzugefügt.

Projekt "ShapeAM":

Fraunhofer IWS untersucht AM-Anwendungen mit dem Coherent Beam Combining (CBC)-Verfahren

28. Juli 2021
Forscher vor CIVAN-System

Das Fraunhofer IWS untersucht im Rahmen des „ShapeAM“-Projekts die Arbeit mit dem Coherent Beam Combining-Verfahren. Dabei erzeugt ein 13-Kilowatt-Laser im Betrieb schnell unterschiedliche Energieverteilungsmuster. Die ausführlichen Tests sollen mögliche Anwendungsbereiche evaluieren, zu denen auch die additive Fertigung zählt.

Ergebnisse präsentiert:

Fraunhofer IPA untersucht 3D-Druck eines individuellen Sensorgehäuses für induktive Näherungssensoren in der Automatisierungstechnik

22. Juli 2021
CAD-Konzept und zwei Bilder des Demonstrators

Das Fraunhofer IPA hat in dem Forschungsprojekt „Elektronische Funktionsintegration in additiv gefertigte Bauteile“ den 3D-Druck eines individuellen Sensorgehäuses für induktive Näherungssensoren in der Automatisierungstechnik untersucht. Dabei setzte es auf den teilkristallinen Kunststoff Polybutylenterephthalat (PBT), der bisher noch nicht für den 3D-Druck eingesetzt wurde. Das Material wurde mit dem additiven Fertigungssystem „freeformer“ von ARBURG aufbereitet.

Projekt „ATeM":

Forscher am deutsch-polnischen Leistungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten an Projekten für den 3D-Druck in der Medizintechnik

29. Juni 2021
Zwei Männer neben ExOne 3D-Drucker

Die beiden Fraunhofer-Institute IWS und IWU kooperieren beim Projekt „Additive Technologien für Medizin und Gesundheit“ (ATeM) mit dem Center for Additive Manufacturing (CAMT) der polnischen TU Breslau. Gemeinsam wollen sie innovative Lösungen für den 3D-Druck in der Medizintechnik entwickeln. Finanziell unterstützt wird die Arbeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Fraunhofer und inomed:

Deutsche Forscher suchen Verfahren für den 3D-Druck von Stereotaxiesystemen ohne störende Materialien

14. Juni 2021
3D-gedruckte Schwalbenschwanzschiene

Das Fraunhofer IPA und die inomed Medizintechnik GmbH haben gemeinsam eine Methode gesucht, ein neurochiurgisches Stereotaxiesystem ohne den Einsatz von für die Bildgebung störenden Materialien zu entwickeln. In ihren Untersuchungen fanden sie ein 3D-Druckverfahren, das ihnen als besonders geeignet erschien. Nun wollen sie die Fertigungstechnik und das Produktdesign optimieren.

MWIR-3D-Sensor:

Fraunhofer IOF entwickelt mit „MWIR-3D“ 3D-Scan-Sensor für spiegelnde, transparente oder schwarze Oberflächen

12. Mai 2021
Glass360Dgree-Messsystem

Das Fraunhofer IOF hat eine Methode entwickelt, mit der spiegelnde, durchsichtige oder schwarze Objekte erfasst werden können. Dafür wurde der MWIR-3D-Sensor entwickelt, der eine Messung durch Wärmestrahlung ermöglicht. Eine aufwendige Vorarbeit durch Besprühen mit Lack oder Ähnlichem entfällt mit dem neuartigen 3D-Scan-Verfahren. Die Methode könnte es unter anderem ermöglichen, dass Roboter 3D-Objekte selbstständig erkennen und greifen können.