3D-Druck-News zum Thema

Anzeige
Entwicklung neuer Materialien und Binder:

Fraunhofer IFAM und ExOne intensiveren Zusammenarbeit beim Binder-Jetting-Metall-3D-Druck

3. September 2021

Das US-börsennotierte Unternehmen The ExOne Company (ExOne) gilt als einer der führenden Anbieter von industriellen Metall-3D-Druckern, die mit der Binder-Jetting-Technologie arbeiten. In Zusammenarbeit mit dem deutschen Fraunhofer-Institut IFAM, die bereits seit mehr als 20 Jahren besteht, arbeitet ExOne aktuell an unterschiedlichen CleanFuse-Versionen, die sich auch für die Verarbeitung reaktiver Materialien wie Titan und Aluminium eignen.

"Displaced Signed Distance Fields for Additive Manufacturing":

Forscher des Fraunhofer IGD stellen Möglichkeiten zur Steigerung der Effizienz und Robustheit von 3D-Druckern vor

15. August 2021
Zwei Teekannen mit Muster

Forscher des Fraunhofer IGD haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie die Effizienz des 3D-Drucks bei nativer Geräteauflösung erhöhen. Gerade bei Multi-Material-Jetting und PolyJet-Druckern soll diese Herangehensweise geeignet sein. Feinste Texturen sollen mit dem 3D-Druckertreiber „Cuttlefish“® effizient und robust bei verringerter Dateigröße möglich sein.

Vollfarbiger Multimaterial-3D-Druck:

Fraunhofer IGD stellt optimierte Version des Cuttlefish-3D-Druckertreibers vor

5. August 2021

Deutsche Forscher am Fraunhofer Institut für angewandte Datenverarbeitung (IGD) haben den von ihnen entwickelten Cuttlefish-3D-Druckertreiber, der für den Einsatz in PolyJet-Vollfarb-Multimaterial-3D-Druckern von Stratasys vorgesehen ist, optimiert und arbeitet zusammen mit dem US-amerikanischen 3D-Druck-Unternehmen an zukünftigen Software-Erweiterungen. Beim gegenwärtigen Update wurden Algorithmen verbessert und neue hinzugefügt.

Projekt "ShapeAM":

Fraunhofer IWS untersucht AM-Anwendungen mit dem Coherent Beam Combining (CBC)-Verfahren

28. Juli 2021
Forscher vor CIVAN-System

Das Fraunhofer IWS untersucht im Rahmen des „ShapeAM“-Projekts die Arbeit mit dem Coherent Beam Combining-Verfahren. Dabei erzeugt ein 13-Kilowatt-Laser im Betrieb schnell unterschiedliche Energieverteilungsmuster. Die ausführlichen Tests sollen mögliche Anwendungsbereiche evaluieren, zu denen auch die additive Fertigung zählt.

Ergebnisse präsentiert:

Fraunhofer IPA untersucht 3D-Druck eines individuellen Sensorgehäuses für induktive Näherungssensoren in der Automatisierungstechnik

22. Juli 2021
CAD-Konzept und zwei Bilder des Demonstrators

Das Fraunhofer IPA hat in dem Forschungsprojekt „Elektronische Funktionsintegration in additiv gefertigte Bauteile“ den 3D-Druck eines individuellen Sensorgehäuses für induktive Näherungssensoren in der Automatisierungstechnik untersucht. Dabei setzte es auf den teilkristallinen Kunststoff Polybutylenterephthalat (PBT), der bisher noch nicht für den 3D-Druck eingesetzt wurde. Das Material wurde mit dem additiven Fertigungssystem „freeformer“ von ARBURG aufbereitet.

Projekt „ATeM":

Forscher am deutsch-polnischen Leistungszentrum der Fraunhofer-Gesellschaft arbeiten an Projekten für den 3D-Druck in der Medizintechnik

29. Juni 2021
Zwei Männer neben ExOne 3D-Drucker

Die beiden Fraunhofer-Institute IWS und IWU kooperieren beim Projekt „Additive Technologien für Medizin und Gesundheit“ (ATeM) mit dem Center for Additive Manufacturing (CAMT) der polnischen TU Breslau. Gemeinsam wollen sie innovative Lösungen für den 3D-Druck in der Medizintechnik entwickeln. Finanziell unterstützt wird die Arbeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF).

Fraunhofer und inomed:

Deutsche Forscher suchen Verfahren für den 3D-Druck von Stereotaxiesystemen ohne störende Materialien

14. Juni 2021
3D-gedruckte Schwalbenschwanzschiene

Das Fraunhofer IPA und die inomed Medizintechnik GmbH haben gemeinsam eine Methode gesucht, ein neurochiurgisches Stereotaxiesystem ohne den Einsatz von für die Bildgebung störenden Materialien zu entwickeln. In ihren Untersuchungen fanden sie ein 3D-Druckverfahren, das ihnen als besonders geeignet erschien. Nun wollen sie die Fertigungstechnik und das Produktdesign optimieren.

MWIR-3D-Sensor:

Fraunhofer IOF entwickelt mit „MWIR-3D“ 3D-Scan-Sensor für spiegelnde, transparente oder schwarze Oberflächen

12. Mai 2021
Glass360Dgree-Messsystem

Das Fraunhofer IOF hat eine Methode entwickelt, mit der spiegelnde, durchsichtige oder schwarze Objekte erfasst werden können. Dafür wurde der MWIR-3D-Sensor entwickelt, der eine Messung durch Wärmestrahlung ermöglicht. Eine aufwendige Vorarbeit durch Besprühen mit Lack oder Ähnlichem entfällt mit dem neuartigen 3D-Scan-Verfahren. Die Methode könnte es unter anderem ermöglichen, dass Roboter 3D-Objekte selbstständig erkennen und greifen können.

Herstellung medizinischer Implantate:

Fraunhofer IPT und Unternehmen für medizinischen 3D-Druck BellaSeno erhalten 1,4 Mio. Euro vom BMBF

9. April 2021
3D-Drucker und Labormitarbeiter

Das Medizintechnikunternehmen BellaSeno entwickelt medizinische Gerüste mit 3D-Druck. Um eine vollständig automatisierte und cloudbasierte Fertigungsplattform aufzubauen, erhielten BellaSeno zusammen mit dem Fraunhofer IPT einen Zuschuss in Höhe von 1,4 Mio. Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Damit soll ein hochleistungsfähiges Scale-up-Verfahren für GMP-konforme Fertigungsanlagen im Rahmen industrieller Anwendungen umgesetzt werden.

Webinar:

Fraunhofer IGD zeigt intuitive und elegante Definition von Materialverläufen für CAD-Modelle

31. März 2021
Standfuß Beispiel als Display-Screenshot

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe IGDigital hat das Fraunhofer IGD ein Webinar angekündigt, das den Titel „Intuitive und elegante Definition von Materialverläufen für CAD-Modelle“ trägt. Dieses soll die Arbeit mit der Software „GraMMaCAD“ des Fraunhofer IGD näherbringen. Unter anderem wird erklärt, wie schnell kontinuierliche der Geometrie folgenden Materialgradienten generiert werden.

In Kooperation mit Phase One:

Fraunhofer IGD entwickelt mit „CultArm3D“ 3D-Scanning-Roboterarm für hochauflösende 3D-Bilder von Kulturgütern

24. Februar 2021
3D-Scan-Roboterarm CultArm3D

Der 3D-Scanner-Roboterarm „CultArm3D“, der von Forschern des Fraunhofer IGD in Zusammenarbeit mit dem dänischen Kamerahersteller Phase One entwickelt wurde, soll Wissenschaftlern dabei helfen, Kulturgüter mit der nötigen Vorsicht und hohen Auflösung zu erfassen. Damit lassen sich derartige Objekte besser digitalisieren und weiterverarbeiten zu Forschungszwecken oder für virtuelle Touren. Wir stellen den 3D-Scan-Roboterarm vor.

Metallobjekte Schicht für Schicht:

Forscher vom Fraunhofer IPA verwenden das Fused Layer Modeling (FLM)-3D-Druckverfahren für schichtweisen Aufbau von Metallteilen

11. Februar 2021
Objekte mit FLM (Fused Layer Modelling)

Das Metal Injection Moulding (MIM)-Verfahren ist ein etablierter Standard bei der Herstellung von Metallteilen in der Industrie und Fertigung. Forscher vom Fraunhofer IPA haben jetzt mit dem Fused Layer Modeling-3D-Druckverfahren (FLM) Objekte aus Edelstahl schichtweise hergestellt. Der schichtweise Aufbau von Kunststoffobjekten ist mit dem FDM-3D-Druckverfahren bekannt. Mit dem FLM-3D-Druck für Metallteile setzen die Fraunhofer-Forscher neue Grenzen beim Metall-3D-Druck.

Teilnahme am TRIANKLE Konsortium:

FC Barcelona unterstützt Forschungen zum 3D-Druck von Gewebe und Implantaten zur Knöchelregeneration

30. November 2020
Am TRIANKLE-Konsortium teilnehmende Unternehmen

Europaweit schließen sich verschiedene Unternehmen dem TRIANKLE-Konsortium an, das mit Bioprinting 3D-Druck-Lösungen für die Regeneration von Knöchelerkrankungen entwickeln will. Daran beteiligt ist unter anderem auch der spanische Top-Fußballklub FC Barcelona, das bekannte Bioprinting-Unternehmen CELLINK und das Fraunhofer-Institut. Das Projekt, das im nächsten Jahr startet, soll zunächst vier Jahre andauern und ist Teil des EU-Forschungsprojekts „Horizon 2020“.

COVID-19-Pandemie:

Vollständig mit 3D-Drucker herstellbare Atemmaske „Soteria“ gewinnt 1. Platz bei weltweit ausgeschriebener „Give a Breath“-Challenge

29. November 2020
Atemmaske aus dem 3D-Drucker

Ein Team von Studierenden hat die zusammen vom Fraunhofer Institut und Munich Re gestartete weltweite „Give a Breath“-Challenge mit einer vollständig mit einem 3D-Drucker herstellbaren Atemmaske namens gewonnen. Die 3D-druckbare Atemmaske mit dem Namen „Soteria“ hat den entscheidenden Vorteil, dass sie in Ländern, wo es zu Lieferengpässen kommen kann, mit einem 3D-Drucker in weniger als nur einem Tag direkt vor Ort hergestellt werden kann. Wir stellen sie vor.

Startschuss für serienmäßigen 3D-Druck:

Fraunhofer IAPT und Fiat Chrysler Automobiles entwickeln mit 3D-Druck eine Radaufhängung mit integriertem Bremssattel mit 36% weniger Gewicht

16. November 2020

Die Fraunhofer Einrichtung für additive Produktionstechnologien (Fraunhofer IAPT) hat gemeinsam mit Fiat Chrysler Automobiles (FCA) eine 3D-gedruckte Radaufhängung mit integriertem Bremssattel entwickelt. Bisherige Herstellungsverfahren waren für FCA zeitaufwendig und teuer. Der jetzt entwickelte Prototyp aus dem 3D-Drucker weist ein um 36% geringeres Gewicht auf und konnte den Montageaufwand deutlich reduzieren.