Die Unternehmen Aerosint und Solvay schlossen laut einem Presseartikel von Aerosint einen Forschungsvertrag, um ein wirtschaftlich tragfähiges Pulverschmelzverfahren für Hochleistungspolymere zu entwickeln. Mit einem SLS-Druckverfahren auf Basis eines selektiven Mehrpulver-Auftragssystems für zum Beispiel Polyetheretherketone (PEEK) und Polyphenylensulfid. Diese zu verwenden war bisher aufgrund der Materialkosten zu teuer.
„Der ungesinterte Ausschuss des verarbeiteten Pulvers von bis zu 90 Prozent ist ein signifikanter Betriebskostennachteil“, erläutert Aerosint-Geschäftsführer Edouard Moens.

Beide Unternehmen möchten ein preisgünstiges, nicht schmelzbares Stützmaterial, das mit dem Hochleistungskunststoff in jeder Schicht aufgetragen wird. Das soll die gesamten Materialkosten senken.
In einer Finanzierungsrunde erhielt Aerosint im letzten Jahr 850.000 Euro für seinen weltweit ersten Multimaterial-Pulverbett-3D-Drucker. Über die weiteren Entwicklungen des Unternehmens berichten wir auch zukünftig im 3D-grenzenlos-Newsletter (hier abonnieren).