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Freemelt und UKAEA erweitern ihre Kooperation im 3D-Druck für die Kernfusion

Freemelt, ein renommierter Spezialist im Bereich des 3D-Drucks, und die United Kingdom Atomic Energy Authority (UKAEA) vertiefen ihre Zusammenarbeit mit einem neuen Auftrag für die Entwicklung von Tungsten-Komponenten, die in der Kernfusionstechnologie zum Einsatz kommen sollen. Die Partnerschaft, die bereits seit 2023 besteht, hat bisher zu vielversprechenden Ergebnissen im Bereich der Materialverarbeitung geführt, was nun in die zweite Projektphase übergeht. Das berichtet Freemelt in einer Pressemitteilung.

Entwicklung richtungsweisender Komponenten für die Energie der Zukunft

Freemelt's neuestes Modell eMELT-iD für industriellen 3D-Druck
Der Freemelt eMELT-iD 3D-Drucker, speziell entwickelt für die industrielle Anwendung wurde auch schon vorgestellt in Deutschland auf der Formnext in Frankfurt/Main. (Bild © Freemelt)

Im Rahmen des Projekts wird Freemelt weiterhin die Electron Powder Bed Fusion (E-PBF)-Technik nutzen, um spezielle Tungsten-Bauteile zu entwickeln, die extrem hohen Anforderungen in Kernfusionsanlagen standhalten müssen. Diese Phase folgt auf eine erfolgreiche erste Zusammenarbeit, in der bereits grundlegende Prozesse und Materialien entwickelt wurden, die nun weiter optimiert und skaliert werden sollen.

Freemelt’s CEO, Daniel Gidlund, betonte die Bedeutung der erneuerten Partnerschaft:

„Es ist eine große Anerkennung und motiviert uns ungemein, weiterhin einen aktiven Beitrag zur Entwicklung nachhaltiger Energiequellen zu leisten.“

Dr. Miguel Zavala-Arredondo von der UKAEA ergänzte:

„Kernfusion ist eine der größten wissenschaftlichen und technischen Herausforderungen unserer Zeit. Die Fortsetzung unserer Zusammenarbeit mit Freemelt, die nun auf die Skalierbarkeit und Erhöhung der Technologiereife abzielt, ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg.“

Das Potential der Kernfusion

Kernfusion, der Prozess, bei dem leichte Atomkerne zu schwereren Kernen verschmelzen und dabei enorme Energiemengen freisetzen, gilt weiterhin als eine der vielversprechendsten Lösungen für die zukünftige Energieversorgung – neben erneuerbaren Energien natürlich. Anders als bei der Kernspaltung, die in heutigen Kernkraftwerken genutzt wird, bietet die Fusion das Potential, eine hohe Energieausbeute ohne langfristig radioaktive Abfälle zu erzeugen.

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