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ÖBB setzt auf 3D Spark zur Digitalisierung von Ersatzteilprozessen

Die ÖBB-Technische Services-GmbH vertiefen ihre Zusammenarbeit mit dem Hamburger Softwareunternehmen 3D Spark. Ein neu abgeschlossener Zwei-Jahres-Vertrag soll die Integration der digitalen Lösung von 3D Spark in das bestehende Warenwirtschaftssystem der ÖBB ausbauen und die Digitalisierung des Ersatzteilmanagements im Bahnsektor weiter vorantreiben.

Effizienzsteigerung durch KI-gestützte Prozesse

Ein ÖBB-Mitarbeiter hält ein Ersatzteil und vergleicht es mit einem digitalen Modell auf dem Bildschirm im Rahmen der Nutzung der 3D Spark Software
Ein ÖBB-Mitarbeiter prüft mithilfe der Software von 3D Spark ein Bauteilmodell, um die Integration ins digitale Ersatzteilmanagementsystem vorzubereiten. (Bild © 3D Spark)

Bereits in der Vergangenheit nutzten die ÖBB-Technische Services-GmbH die Softwareplattform von 3D Spark für automatisierte Make-or-Buy-Entscheidungen, Angebotserstellungen sowie Live-Preisabfragen bei Lieferanten. Die Ergebnisse eines kürzlich veröffentlichten Anwenderberichts zeigen laut ÖBB deutliche Effizienzgewinne und eine Senkung der Beschaffungskosten.

Mit der neuen Vereinbarung wird die Zusammenarbeit nun auf eine breitere technologische Basis gestellt. Im Mittelpunkt stehen bahnspezifische KI-Modelle, die technische 2D-Zeichnungen analysieren können. Diese sollen in das Digitale Warenlager der ÖBB-Technische Services-GmbH sowie in die SAP-Systemlandschaft integriert werden. Ziel ist es, eine höhere Automatisierung bei der Bedarfsplanung und Ersatzteilbeschaffung zu erreichen und fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu ermöglichen.

Ruben Meuth, CEO und Gründer von 3D Spark, erklärt:

„Durch die Kombination präziser Herstellbarkeitsanalysen und Kostenkalkulationen mit Echtzeit-Preisen von Lieferanten verbessern wir die Widerstandsfähigkeit unserer Lieferketten im Schienenverkehr.“

Damit unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, sich als digitaler Enabler in der Bahnindustrie zu positionieren.

Digitale Plattform stärkt Resilienz in der Lieferkette

Die Plattform von 3D Spark wird neben den ÖBB-Technische Services-GmbH auch von weiteren großen Playern der Bahnbranche genutzt – darunter die Deutsche Bahn, Alstom und Siemens Mobility. Die gemeinsame Vision ist klar: Ersatzteile sollen künftig vermehrt additiv gefertigt oder bedarfsgerecht beschafft werden – ein Ansatz, der sowohl Lagerkosten reduziert als auch die Versorgungssicherheit erhöht.

Patrick Klein, Application Engineer bei den ÖBB-Technische Services-GmbH, betont:

„3D Spark verbindet technologische Exzellenz mit einem tiefen Verständnis für die Anforderungen der Bahnbranche. Durch die bisherigen Ergebnisse haben sie unser Vertrauen gewonnen – mit dieser Partnerschaft sehen wir uns für die Zukunft gut aufgestellt.“

Mit dieser Entwicklung zeigt sich ein weiterer Schritt in Richtung digitaler Transformation innerhalb der europäischen Bahnindustrie. Der gezielte Einsatz von 3D-Druck und digitalen Lösungen wie der von 3D Spark spielt dabei eine zentrale Rolle.

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