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Belgische Forscher entwickeln Süßigkeiten-Filament aus Pektine

Bonbons
Bonbons in vielen Farben und Formen. Das erfreut nicht nur Kinder. Wie lange wird es dauern, bis Bonbons mit dem 3D-Drucker gefertigt werden? (Symbolbild © Urheber: 5second / 123RF Lizenzfreie Bilder).

Ein Forscherteam der belgischen Universität KU Leuven hat ein neues 3D-Druckverfahren für Bonbons entwickelt, basierend auf ein Pektin-Gel. Der Durchbruch wurde auf der belgischen Konferenz MebioS Division von Valérie Vancauwenberghe, Doktorand an der KU Leuven, angekündigt. Die Wissenschaftlerin hat ihren Forschungsschwerpunkt auf neue Methoden des 3D-Drucks mit künstlichen Zellpflanzengewebe und schreibt ihre Doktorarbeit zum Thema „3D printing of artificial plant tissue for innovative food manufacturing“, wie die Universität berichtet.

Im Rahmen ihrer Forschungsarbeit wurde Valerie auf das natürliche Geliermittel Pektine aufmerksam, welches in Früchten wie Äpfeln enthalten ist. Das Pektin wird klassischer Weise als Verdickungsmittel für Marmeladen und Gelees verwendet. Nach der Entwicklung des Pektine-Gels befindet sich der Prototyp eines Süßwaren-3D-Druckers in der Vorbereitung.

Wie die Forscherin gegenüber dem Blog confectionerynews.com sagt, habe man einen Prototypen entwickelt, der Druckmaterial wie Pektingel bei Raumtemperatur verarbeiten kann. Wenn Süßigkeiten damit hergestellt würden, wäre es ihren Angaben zufolge interessant zu sehen, wie viel Zucker ohne Änderung der Druckbarkeit des Produkts hinzufügen könnte.

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