3D-Druck öffnet Pforten für neue Geschäftsmöglichkeiten: Mit dem Betrieb einer neuen Produktionsstätte für Metalllaminierung bei Tokio, öffnet Michelin Japan ein neues Kapitel in der Geschichte des 3D-Drucks. Hier werden unter Einbezug kleiner und mittelständischer Unternehmen Innovationen vorangetrieben und neue Produkte mittels 3D-Metalldruckern entwickelt. Kyodo-News hatte darüber berichtet.
Ein Meilenstein in der additiven Fertigung

Die Produktionsstätte, betrieben von Nihon Michelin Tire Co., trägt den Namen Michelin AM Atelier und setzt auf eine einzigartige Technologie für additive Fertigung. Diese ermöglicht die Erstellung von Objekten durch schichtweises Auftragen von Material. Michelin hat dabei das Ziel, einen Beitrag zu den Fortschritten in der Produktionstechnologie zu leisten und gleichzeitig ein Netzwerk von neuen und komplementären Unternehmen in der Region aufzubauen.
Von der Pionierarbeit profitieren
Neben der Produktentwicklung bietet das AM Atelier auch Schulungen für Ingenieure an. Unternehmen haben hier die Möglichkeit, ohne finanzielle Risiken in den Bereich des 3D-Drucks einzusteigen und ihre Produkte zu verbessern. Aktuell sind bereits 22 Unternehmen und Organisationen Teil des R&D-Programms des Ateliers.
Die Zukunft des 3D-Drucks
Im AM Atelier wird additive Fertigungstechnologie genutzt, um komplexe 3D-Objekte aus Metallpulvern und Harzen herzustellen. Die Technologie hat bereits Anwendung in der Herstellung von Reifenformen gefunden und dient als Vorreiter für andere Geschäftsfelder.
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