News zum Thema

Über 20 3D-Drucker im Dauereinsatz:

Airbus Spanien stellt Produktion auf Schutzvisiere aus dem 3D-Drucker um, im Kampf gegen die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus

9. April 2020
3D-gedruckte Rahmen und Mitarbeiter von Airbus

An den Airbus Standorten in Spanien wurde die Produktion umgestellt und seit Kurzem Visiere für den Gesichtsschutz mit dem 3D-Drucker hergestellt. Mit den 3D-gedruckten Visiren soll das medizinische Personal in den spanischen Krankenhäusern vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus besser geschützt werden. Über 20 3D-Drucker sind im Dauereinsatz. Mehrere Hundert Schutzvisire wurden bereits ausgeliefert.

Derzeit wird Studie dazu durchgeführt:

3D-gedruckter NIP Connector von Materialise soll COVID-19-Patienten eine alternative Beatmungsmöglichkeit bieten

8. April 2020
NIP Maske aufgesetzt

Das belgische Unternehmen Materialise hat mit dem NIP Connector einen Weg gefunden, aus Standardartikeln aus dem Krankenhaus eine alternative Beatmungslösung zu entwickeln. Der Konnektor soll behördlich registriert werden und durchläuft derzeit eine Studie. Erste Ergebnisse werden in zwei Wochen erwartet. Im selben Zeitraum sollen auch die ersten Konnektoren für Krankenhäuser erhältlich sein, die mit einem 3D-Drucker hergestellt werden können.

Über 50 3D-Drucker im Einsatz:

Kliniken in Sachsen erhalten Gesichtsschutzschilde aus dem 3D-Drucker, im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie

6. April 2020
Gesichtsschutzschilde aus dem 3D-Drucker

Der Forschungsverbund DRESDEN-concept und der Biotechnologie-Verband biosaxony e.V. arbeiten gemeinsam am 3D-Druck von optimierten Gesichtsschilden für medizinisches Personal in Sachsen. Rund 50 3D-Drucker stellen die dazu benötigten Rahmenbauteile her. Die fertigen Schilde werden unter anderem an sächsische Kliniken wie das Uniklinikum Dresden verteilt.

Mangel an Infektionsschutz in Baden-Württemberg:

Polizei in Ludwigsburg stellt Gesichtsschutzschilder mit 3D-Drucker her, um sich vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2-Virus besser zu schützen

5. April 2020
Fertige Gesichtsschutzschilde

Es fehlt weltweit an persönlicher Schutzausrüstung für medizinisches Personal oder anderer systemwichtiger Einrichtungen, die auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie stets im engeren Kontakt mit anderen Menschen sind. Dazu zählt auch die Polizei. Vor allem Baden-Württemberg hat das SARS-CoV-2-Virus in Deutschland besonders hart getroffen, weshalb auch ein Mangel an Schutzausrüstung, wie Atemschutzmasken und Gesichtsschildern fehlt. Um sein Personal vor einer Ansteckung mit COVID-19 zu schützen, stellt die Polizei Ludwigsburg seine Gesichtsschutzschilder jetzt selbst mit einem 3D-Drucker her.

Schutz vor Ansteckung mit SARS-CoV-2-Virus:

FIT AG bietet Filterträger zum Atemschutz als kostenlose 3D-Druckvorlage im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie

4. April 2020
3D-gedruckter Filterträger

Die deutsche FIT AG hat mi dem „FiT“ einen einfachen Filterträger entwickelt, der mit einem 3D-Drucker hergestellt werden und ergänzt um entsprechendes Filtermaterial zu einer Behelfsmaske für den Atemschutz umgewandelt werden kann. Die Dateien für den 3D-Druck des FiT-Filterträgers stellt das Unternehmen kostenlos zur Verfügung.

Deutlich schnellere Entwicklungszyklus:

3D-Drucker fertigen Schutzabdeckung für Triebwerke des neuen Unterwasser-ROVs FIFISH V6

2. April 2020
3D-Drucker und FIFISH V6.

Das chinesische Unternehmen QYSEA Technology hat mit dem FIFISH V6 das erste omnidirektionale kompakte Unterwasser-ROV mit einer integrierten 4K-UHD-Kamera vorgestellt. Es verfügt über ein intelligentes 6-Vektor-Triebwerksystem, welches mit einer Schutzabdeckung aus dem 3D-Drucker vor äußeren Einflüssen geschützt wird. Hergestellt wurde die Abdeckung mit der Flight-3D-Drucktechnologie von Farsoon Technologies. Der Produktentwicklungszyklus lies sich so von 30 Tagen auf 7 Tage reduzieren.

350.000 Gesichtsschutz-Visiere werden benötigt:

Stratasys stellt über 10.000 Gesichtsschutzvisiere pro Woche mit seinen 3D-Druckern im Kampf gegen die COVID-19-Ausbreitung her

1. April 2020
Mehrere Kunststoffrahmen für Gesichtsschutz-Visiere

Der globale 3D-Drucker-Hersteller Stratasys hilft gemeinsam mit seinen Partnern im Kampf gegen das neuartige Coronavirus und die Pandemie mit der COVID-19-Erkrankung. Dabei stellt der 3D-Druck-Spezialist zusammen mit seinen Partnern Gesichtsschutz-Visiere mit seinen 3D-Druckern her. Für den Anfang wurden 5.000 Stück pro Woche geplant. Und 11.000 Stück geschafft. Diese Woche wird der 3D-Druck von 16.000 Schutzvisieren angestrebt. Benötigt werden wohl über 350.000.

Besserer Schutz der Augen als Infektionsquelle mit COVID-19:

Farsoon Technologies stellt mit 3D-Druckern Schutzbrillen für medizinisches Personal im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie her

Mehrere Schutzbrillen

Das chinesische Unternehmen Huaxing hat eine neuartige Schutzbrille für medizinisches Personal im Kampf gegen eine Ansteckung mit der durch das neuartige Coronavirus ausgelösten COVID-19-Erkrankung entwickelt. Die Schutzbrille soll das medizinische Personal vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus besser schützen, da die Augen oftmals als Infektionsquelle mit dem Virus unterschätzt werden. Hergestellt wird die Brille mit 3D-Druckern vom chinesischen 3D-Drucker-Hersteller Farsoon Technologies und 3D-Druckmaterial der des Hamburger Chemieunternehmens LEHVOSS Group.

Kampf dem SARS-CoV-2-Virus:

Formlabs fertigt mit 3D-Drucker 150.000 Teststäbchen für COVID-19-Tests

31. März 2020
Teststäbchen

Das US-amerikanische 3D-Druckunternehmen Formlabs will dabei helfen, die COVID-19-Pandemie in den Griff zu bekommen. Da es überall an Testkits mangelt, hat das Unternehmen gemeinsam mit medizinischen Einrichtungen und gemäß den Anforderungen der US-Behörde FDA eine Lösung entwickelt, die es ermöglicht hat, innerhalb kürzester Zeit 150.000 Teststäbchen mit einem 3D-Drucker herzustellen.

Erweiterung für 3M-Masken:

Polnischer Maker stellt Adapter für DAR-Filter aus dem 3D-Drucker her unterstützt so Ersthelfer in Polen vor Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus

29. März 2020
Maske mit Filter aus dem 3D-Drucker

Der 3D-Druck-Spezialist Przemyslaw Stachura aus Polen hat einen Adapter für einen DAR-Filter für 3D-Masken entwickelt und mit seinem 3D-Drucker hergestellt. Die Erweiterung der 3M-Masken um einen DAR-Filter soll die Ersthelfern in Polen vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus besser schützen. Im Handel waren alle PSA-Masken mit entsprechenden Filtern ausverkauft, weshalb Stachura’s selbst entwickelter Adapter als Erweiterung für 3M-Masken eine wesentliche Verbesserung beim Schutz von medizinischem Personal vor einer Ansteckung mit COVID-19 ermöglicht.

3D-gedrucktes Sichtbauteil mit Straßenzulassung:

APWORKS stellt Titan-Auspuffblende für den neuen Bugatti Chiron Pur Sport mit 3D-Drucker her

28. März 2020
Bugatti Chiron Pur Sport

Mit dem Bugatti Chiron Pur Sport hat der französische Hersteller einen Wagen hervorgebracht, dem es gelang, die 300 Meilen pro Stunde Grenze zu durchbrechen. Das Gewichtsersparnis, das durch den 3D-Druck der Auspuffblende möglich war, hat mit zum Erfolg beigetragen. Wir stellen das Bauteil, das von APWORKS entworfen und hergestellt wurde, und den Sportwagen aus Frankreich vor.

USA im Ausnahmezustand:

Concordia University druckt 24/7 mit rund 30 3D-Druckern wiederverwendbare Atemschutzmasken gegen das SARS-CoV-2-Virus

26. März 2020
Mitarbeiter mit Masken in mehreren Farben

Der neuartige Coronavirus SARS-CoV-2-Virus ist in den USA mit voller Wucht angekommen und forderte seit Beginn der Pandemie auch in Amerika schon mehrere Hundert Tote. Die Krankenhäuser sind längst nicht mehr nur in New York am Limit, was 3D-Druck-Labore wie dieses an der Concordia University in Wisconsin auf den Plan gerufen hat, das medizinische Personal im Kampf gegen das neuartige Coronavirus zu unterstützen. Und das medizinische Personal zu schützen. 24 Stunden am Tag für 7 Tage die Woche drucken die rund 30 3D-Drucker der Universität jetzt wiederverwendbare Atemschutzmasken.

Industrie gegen das neuartige Coronavirus:

Ford, GE Healtchare und 3M entwickeln mit 3D-Druck Schutzschirm gegen das SARS-CoV-2-Virus

25. März 2020
Ford-Schutzschirm aus dem 3D-Drucker

Die Ford Motor Company will zusammen mit GE Healthcare und 3M medizinische Einrichtungen im Kampf gegen die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus unterstützen. Dazu stellt Ford mit Unterstützung beider Unternehmen Vollgesichtsschutzschilde mit dem 3D-Drucke, die mit N95-Masken kombiniert einen besseren Schutz für medizinisches Personal bieten können. Bis zu 100.000 Vollgesichtsschutzschilde pro Woche sind in den Fabriken von Ford möglich.

Schutz vor dem neuartigen Coronavirus:

Polnisches 3D-Druckunternehmen Urbicum entwickelt mit „VentilAid“ einfach reproduzierbares Open-Source-Beatmungsgerät aus dem 3D-Drucker

VentilAid nähere Ansicht

Das polnische Unternehmen und 3D-Druck-Spezialist Urbicum möchte in Zeiten der Coronavirus-Pandemie seine 3D-Druck-Kompetenzen und technischen Möglichkeiten dafür einsetzen, Beatmungsgeräte für an COVID-19 erkrankte Menschen herzustellen. Mit dem Projekt „VentilAid“ ist ihnen jetzt ein Gerät gelungen, das in ersten Tests gut abschnitt und nur wenige industrielle Bauteile benötigt. Die meisten Teile lassen sich mit einem herkömmlichen 3D-Drucker herstellen.

Projekt MY FACE MASK und MY SPACE HELMET:

3D-Druck-Unternehmen WASP engagiert sich mit 3D-gedruckten Helmen und Masken für den Schutz der Menschen vor dem neuartigem Coronavirus

MY FACE MASK von WASP

Das italienische 3D-Druck-Unternehmen WASP, bekannt für den 3D-Druck übergroßer Objekte und Gebäude, hat im Zuge der Coronavirus-Pandemie zwei neue Projekte ins Leben gerufen. Mit „MY FACE MASK“ hat WASP eine Schutzmaske entworfen, die mit jedem beliebigen Desktop-3D-Drucker gedruckt werden kann. Beim Projekt „MY SPACE HELMET“ bietet WASP seinen Mitarbeitern und allen anderen an dem Helm interessierten die Möglichkeit, seinen kompletten Gesichtsbereich vor Kontakt mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen. Alle sonstigen Projekte hat WAPS zugunsten dieser beiden Hilfsprojekt vorerst eingestellt.

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