Das italienische Unternehmen Sharebot hat mit dem Sharebot J-3D einen neuen 3D-Drucker auf der Messe VICENZAORO der Öffentlichkeit vorgestellt. Der 3D-Drucker wurde in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls aus Italien stammenden Werkzeug- und Maschinenhersteller Marion Di Maio entwickelt.

Marion Di Maio ist ein Unternehmen, das auf 90 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Werkzeugen und Geräten zur Goldschmiede zurückblicken kann. Das neueste Werkzeug soll nun ein „3D-Schmuckdrucker“ werden.
Im Rahmen des DLP-Verfahrens werden Objekte aus Resin mit UV-Licht schichtweise aufgebaut. Der Bauraum des Sharebot J-3D beläuft sich auf 100 x 50 x 100 mm und kann Schmuck mit einer Genauigkeit von 50 Mikrometern drucken. Auf der Z-Achse liegt die Genauigkeit bei 25 Mikrometern.
Die Schmuckherstellung mit 3D-Druckern gewinnt verstärkt an Bedeutung. Die beiden Druckverfahren DLP und SLA erlauben die Fertigung von individuellem Schmuck, wie zum Beispiel im Glas-Look oder basierend auf Fotos.