In den USA hat das New Yorker Juwelier-Unternehmen American Pearl eine Technik entwickelt, mit welcher, basierend auf dem Foto eines Schmuckstücks und unter zuhilfenahme eines 3D-Druckers, ein Duplikat des Schmucks erstellt werden kann. Das Gerät/ Verfahren nennt sich „Jewelery Replicator“. Es werden keine Schmuck-Fotos mit Copyright akzeptiert aber Fotos verloren gegangener Familienerbstücke sind erlaubt, um aus den Fotos 3D-Schmuckstücke herzustellen.

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Der „Jewelery Replicator“ (3D-Drucker) druckt Schmuck von Fotos 1:1 nach (Bild © americanpearl.com).

Innovative Geschäftsidee: Das Unternehmen American Pearl bietet seinen Kunden einen 3D-Druck-Service für Schmuck an, wobei das Schmuckstück einzig auf Basis eines Fotos mit einem s.g. Schmuck-Replicator ausgedruckt wird. Ein 3D-Modellierungsprogramm und manuelle Anpassungen am 3D-Scan sorgen für eine digitale Umwandlung des Fotos in ein für den 3D-Drucker nutzbares Rendering-Bild.

Der Rendering-Service ist kostenlos und die Datei wird nicht an den Kunden gesendet. Bei Zufriedenheit mit dem Dienst kann der Kunde den Schmuck anschließend bei American Pearl bestellen. Der Datei-Empfang und Speicherung erfolgt über Google+ Community zum „Jewelery Replicator“ von American Pearl.

Kunststoff statt Metall

Die 3D-Dateien werden nicht geteilt, außer der Kunde wünscht es. Wenn das Digitalbild einen Kauf auslöst, so besitzt American Pearl dann die Bildrechte und wird es mit einer breiteren Öffentlichkeit teilen. Sollte das Schmuckstück jedoch einzigartig bleiben, so können die Kunden dies mit dem Schmuckhersteller exklusiv vereinbaren. Bei seiner Entscheidung für den 3D-Druck setzt American Pearl auf Kunststoff statt Metall, weil bei Kunststoff-Formen eventueller Fehler leichter erkennbar sind. Alte Fotos können nicht die Schönheit des Schmucks wiedergeben während der ausgedruckte 3D-Schmuck dies ermöglicht. Die Kunden können den Schmuck auf Fotos mit dem 3D-Ausdruck vergleichen und so bislang unbekannte Details erkennen.

Der 3D-Druck könnte die Schmuckherstellung in Zukunft erleichtern aber derzeit sind die Materialkosten bei der Verwendung von Metall als Druckmaterial noch zu teuer. Nur wenn die Materialkosten sinken, könnte der 3D-Drucker verstärkt bei Juwelieren und Goldschmieden zum Einsatz kommen. Bis dahin ist der „Jewlery-Replicator“ auf Kunststoff-Basis eine tolle und innovative Geschäftsidee, alte Schmuckstücke von Fotos wieder zum Leben zu erwecken.

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