Erinnerungen:

Spanisches Unternehmen Narbon fertigt per 3D-Druck Schmuck & Co. aus der Asche Verstorbener

Immer mehr Menschen möchten die Gelegenheit nutzen, die Asche Verstorbener zuhause aufzubewahren. Eine interessante Möglichkeit bietet sich mit dem 3D-Druck von Schmuckstücken, die aus Asche und weiteren Materialien bestehen.

Das spanische Unternehmen Narbon bietet Kunden mit seinem 3D Memories Service ein neues Angebot, bei dem aus der Asche Verstorbener keramische Erinnerungsstücke per 3D-Drucker hergestellt werden. Im Rahmen des Angebots wird die Asche nach der Einäscherung zu der Firma gesendet und dort neben Porzellan zusätzlich mit anderen Emaille-Produkten hoher Qualität vermischt.

Schmuck aus Asche Verstorbener
Narbon druckt mit seinem 3D Memories Service aus Asche und weiteren Materialien solch schönen Schmuck. (Bild: © Narbon)

Auf Kundenwunsch werden aus dem entstandenen Material beispielsweise Vasen, Ohrringe, Büsten und zahlreiche Objekte mehr innerhalb von 7 bis 10 Tagen gedruckt. Zur Auswahl stehen Schmuckstücke mit den fünf einzigartigen Oberflächen Blue Caprice, Sea Breeze, Essence of Poppy, Rotes Meer und Pink Light.

3D-gedruckter Ring
3D-gedruckter Ring der Brisa Marina Serie. (Bild: © Narbon)

Das Erinnerungsstück wurde mit einem QR-Code versehen, der zu surecuerdo.com, dem sozialen Netzwerk von Narbon führt. Hinterbliebene haben dort die Möglichkeit, ihren Liebsten zu gedenken, indem Fotos, Videos und viele weitere Erinnerungen hochgeladen werden.

Nach den Worten des Narbon-Handelsdirektors Jose Maria Robisco handelt es sich bei dem 3D Memories Service um „aus Erinnerungen gemachte Materie“. Narbon verkaufe keine Technologie, sondern eine emotionale Erfahrung, und hier verweist Robisco auf das feierliche Ambiente des Prozesses.

3D-gedruckte Schmuckstücke in natürlichem Ambiente
Verschiedene 3D-gedruckte Schmuckstücke als Dekoration in natürlichem Ambiente. (Bild: © Narbon)

In China arbeitet ein Bestattungsinstitut mit 3D-Druckern, um stark verstümmelte Leichen für die Beerdigung vorzubereiten. Besonders wenn die klassische Kosmetik nicht mehr ausreicht, wird Hinterbliebenen die Möglichkeit des 3D-Drucks angeboten. Das US-Unternehmen Foreverence, im Jahr 2013 gegründet, hat sich auf den 3D-Druck individueller Urnen spezialisiert.

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